... ist ein Krieg immer. Eine Verschwendung von Lebenszeit ist dieser Artikel. Dass in der Öffentlichkeit weder die wahren Verluste auf ukrainisischer noch auf russischer Seite bekannt sind, ist eine Binse.
Dass die Verlautbarungen über die Verluste der jeweiligen Gegenseite eher im Bereich der strategischen Informationspolitik als im Gültigkeitsbereich der Wirklichkeit angesiedelt sind, ebenso. Da ändert es auch nichts, wenn man dann einzelne Aussagen zu Verlustzahlen zusammenrührt, und darauf verweisst, dass man ja eigentlich nichts sicher sagen kann.
Ausser vielleicht, dass die Erfahrungswerte aus früheren Konflikten besagen, dass auf einen Toten 2-3 Verwundete kommen, je nach Qualität der medizinischen Versorgung auf dem Gefechtsfeld.
Was jetzt die Einberufungspraxis in Russland und der Ukraine angeht, da wird es immer zu Fehlern kommen. Da gab es selbst bei der Bundeswehr Fehler im Rahmen der Wehrpflicht. Und das war im tiefsten Frieden, bei einem überschaubaren Teil der zu erfassenden Bevölkerung.
Im Gegensatz zu Russland aber, konnte die Ukraine zu Beginn des Krieges auf viele Freiwillige zurückgreifen, und dass sich das im Laufe eines Krieges zu einem Mobilisierungsregime verändern würde, war so absehbar, wie der Wechsel der Jahreszeiten.
Bleibt als Fazit des Artikels allenfalls noch, dass Russland die rund 3-fache Bevölkerung der Ukraine hat, entsprechend die Ukraine grundsätzlich weniger Menschen mobilisieren kann, und schon allein aus diesem Grunde wesentlich achtsamer mit seinen Soldaten umgehen muss, als Russland dies traditionell tut. Aber das wusste man ja bereits vorher.