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  • Wendeopfer

322 Beiträge seit 22.07.2020

Werbung runter = Inflation runter!

Ich habe eine sehr progressive und unkonventionelle Idee zur Bekämpfung der Inflation:
Verbot jeglicher privatkapitalistischer kommerzieller Werbung: Damit würde der Anteil der Werbekosten auf die Verkaufsprodukte wegfallen, wodurch sie ausnahmslos signifikant preiswerter würden. Zudem würden wir endlich diese dämliche Werbung loswerden, die nicht nur kein Mensch braucht, sondern äußerst schädlich und belastend ist.

Außerdem wird schon mit dem Begriff: Lohn-Preis-Spirale suggeriert: Dass Löhne an der großen Inflation schuld seien, was ja an Skandalösität nicht zu überbieten ist, wo sie doch schon in den letzten Jahrzehnten kaum mehr die Inflation ausgleichen konnten und damit weit davon entfernt waren, mit der Produktivitätsentwicklung mitzuhalten, wie es aber sein müsste.
Anders herum würde es richtig sein: Aufgrund der großen Inflation müssten natürlich die Löhne steigen, so dass es Preis-Lohn-Spirale heißen müsste!

Und mal wieder: Als es um das Deckeln der Berliner Miete im Interesse der Mieter*innen ging, konnte die Bundesregierung ihn gar nicht schnell genug bekämpfen, verunglimpfen und abschmettern.
Nun geht es aber um die Deckelung der Löhne der besitzlosen lohnabhängigen Bevölkerung, was aber im Interesse der Kapitalisten liegt und deshalb schleunigst auf die Agenda der Bundesrepublik gesetzt werden müsste. (Nach der Hartz4-Agenda 2010 nun eine Lohndeckelungsagenda 2030?)
Im Kapitalismus wird eben das Interesse des Kapitals stets als gesamtgesellschaftliches Interesse verkauft. So ist es auch beim Ukrainekrieg!

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (06.06.2022 12:24).

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