Wenn die Leute weniger Geld in der Tasche haben, können sie weniger ausgeben und dementsprechend können die Preise nicht zu hoch sein, weil sonst die Waren im Regal bleiben. Nur: Wie genau hilft das den Menschen, wenn sie weniger kaufen können?
Andersrum könnte man aber auch die Preise drücken, indem man das Angebot wieder erhöht! Wenn der Scholz was von konzentrierter Aktion gegen die Inflation schwurbelt, müsste er das Problem eben auch von dieser Seite angehen.
Zum Beispiel müssten Lösungen gefunden werden, wie wir unter anderem an mehr Weizen und Pflanzenöl kommen. Nudeln und Pflanzenöl sind die 2 Lebensmittel bei denen mir persönlich am meisten aufgefallen ist, dass im Industrieland Deutschland, im 3. Jahrtausend, Mangel herrscht.
Die Lösung für Pflanzenöl klingt einfach: Rapsöl auf den Teller statt in den Tank. Das würde zwar den Mineralölbedarf erhöhen und damit die Preise, aber Pflanzenöl ist aktuell quasi nicht vorhanden im Supermarkt und nicht einfach nur 10% teurer.
Und beim Weizen könnte man vielleicht ausnahmsweise mal mehr anbauen? Wenn ich das richtig verstehe gibt es aktuell Felder wo Landwirte bezahlt werden, damit da nichts angebaut wird und Weizen wird typischerweise im September/Oktober ausgesät. Für mich klingt das nach einer guten Gelegenheit.