Das Kennzeichnende ist, dass es eigentlich keine Vision oder Utopie mehr gibt, sondern nur eine Ablehnung von Veränderung und gleichzeitig eine neue Lust am Abenteuer. Man meldet eben keine Veranstaltungen mehr an, sondern macht Spaziergänge und trickst die staatliche Ordnungsmacht aus. Das macht Spaß, auch wenn einige Mitläufer auf Gewalt setzen.
Wichtiger ist jedoch, dass sich Strategien entwickelt haben, wie man die Staatsmacht austricksen und ins Leere laufen lassen kann. Das war schon immer ein Faktor der Subversion gegen die Macht, die durch Spaß und Unordnung herausgefordert wird. Jetzt gehen auf den in sozialen Netzwerken verabredeten Spaziergängen Alt und Jung und Linke und Rechte mit und suchen den Ausnahmezustand mit einer Revolutionsromantik.
So viele Pauschalisierungen ohne Abwägung geschweige denn Belege oder aber die Belege dokumentieren das Gegenteil dessen, was in der Auswertung behauptet wird:
Keinen direkten oder indirekten Impfzwang. Für Krankenschwestern und -pfleger eine hohe Berufsrückkehrpauschale, sowie Verdopplung der Gehälter. Sofortiger Stopp des Bettenabbaus in den Krankenhäusern und Aufstockung auf den Stand vor der Pandemie.
Zeigt sich hier "Ablehnung von Veränderung" oder "Lust am Abenteuer" oder sind das zumindest nachvollziehbare Forderungen, die einen Keim in sich tragen, nämlich ein Streben nach Wahrhaftigkeit angesichts einer Politik, die laut unserem Gesundheitsminister genau diese aus Gründen des Pragmatismus nicht zulässt.