dass nun entgegen allen Abkommen doch wieder in Fossilstrukturen investiert wird, die neue Politik bedeutet auch, dass in Erneuerbare kein Cent mehr fließt. Einfach so. Wir probieren mal, ob zu arg protestiert wird. Das ist nicht der Fall, also machen wir weiter.
Ist alles auf Null gefahren? Nicht ganz, im äußersten Südwesten regt sich Widerstand. Hier prüft man die Einsatzmöglichkeiten von Agri-PV.
https://www.pv-magazine.de/2022/08/11/rheinland-pfalz-foerdert-agri-photovoltaik/
Dessen Ertrag durchaus in der Lage wäre, die gesamte Primärenergie der Bundesrepublik zu liefern und zwar schneller als alle fossilen Lösungen. Aber das interessiert niemanden, Agri-PV wird wie üblich mit Bürokratiemonstern erstickt. Außer der rühmlichen Ausnahme in der Pfalz.
Um Wasserstoff übers Meer zu transportieren, existiert derzeit genau ein Schiff im Dienste Australiens. Es macht die erwartbaren Probleme. Wasserstoff macht Ärger, wie ich zu sagen pflege. Wer nun irgendetwas von einem Seetransport von H2 erzählt, weiß dass diese scheitert. Aber man hat den guten Vorsatz an den Tag gelegt. Das muss reichen.
Wenn nun der Kanzler und der Vizekanzler nach Kanada reisen, muss es etwas Größeres sein. Meine üble Befürchtung könnte wahr werden: deutsche Konzerne kaufen die kanadischen Drecklöcher, ein Invest, der dann unter dem Schutz des neulich abgeschlossenen CETA-Abkommens steht. Hieße dann dass der kanadische Staat für jede Umweltauflage, di er erlässt, den Konzernen Entschädigung zahlen muss. Auflagen, die dann aus diesem Grund unterbleiben.
Nicht wundern, wenn das heraus kommt.
Gruß Artur
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (23.08.2022 11:32).