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  • cogito

mehr als 1000 Beiträge seit 10.08.2006

CO2 in den Ackerboden

durch konsequente Humuswirtschaft könnte man jede Menge Kohlenstoff im Ackerboden speichern. Gründüngung und dann Biomasse in den Boden einarbeiten. Der entstehende Humus zersetzt sich zwar mit der Zeit und CO2 wird wieder frei. Aber wenn man für genügend Nachschub sorgt und damit den Humusgehalt konstant hält dient der Boden als Kohlenstoffspeicher. Positiver Nebeneffekt: das Bodenleben wird aktiviert, der Boden wird fruchtbarer und lockerer, kann somit besser Wasser aufnehmen und speichern und längeren Dürreperioden trotzen. Die moderne Landwirtschaft hat es geschafft, dass die Böden total an Humus verarmt sind, man sieht es schon an der hellen Farbe.

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  • Avatar von Leichtmatrose
    • Leichtmatrose

    mehr als 1000 Beiträge seit 31.05.2019

    Die Böden sind die ersten Opfer des Klimawandels...

    Antwort auf CO2 in den Ackerboden von cogito.

    ...und zugleich ein wesentlicher Punkt an dem man ansetzen müsste um Gegenzusteuern.
    Wir können und müssen uns m.E. eine kleingliedrigere, arbeitsintensivere Landwirtschaft hier in Deutschland und Europa leisten die zugleich einen (zumindest winzig kleinen) Beitrag in Richtung CO2 Speicherung leistet (die große Aktionen müssen in den Meeren erfolgen).

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