Jian schrieb am 05.04.2022 19:10:
Aus der globalkapitalistischen Logik heraus, ist der größte Teil der Menschheit schlichtweg überflüssig
Nein, Wälder sind keine Absatzmärkte. Dieser größte Teil der Menschheit ist vor allem eins: Konsument. Ohne Absatz keine Gewinne.
Das ist eine Erscheinungsform des kapitalistischen Hauptwiderspruchs:
Um den Mehrwert zu realisieren muß der Kapitalist das Mehrprodukt erfolgreich verkaufen aber die Lohnsumme reicht nicht. Daher Kreditblase bis keine Zukunft mehr zum Verpfänden da ist.
Außerdem sind Menschen oft vielseitiger, billiger und leichter ersetzbar als Maschinen.
Und schlussendlich: auf wen soll die "Elite" denn herabschauen, wenn nur noch ein paar Domestiken herumwuseln. Außerdem wäre diese "Elite" von den Domestiken abhängig und somit erpressbar.
Die Kapitalisten machen das nicht weil sie ein püschlogisches Bedürfnis haben,
sondern weil sie müssen. Kapitalismus ist Geldvermehrung als Selbstzweck
und jeder einzelne Kapitalist muß dem "Sachzwang" nachkommen ob er will oder nicht.
https://www.youtube.com/watch?v=Fg20zp9em-k&t=4368s#System_Individuum
"Gerechtigkeit" ist der falsche Maßstab. Das System selbst ist unvernünftig.
Insofern müssen auch die Kapitalisten befreit werden. Durch Enteignung.
Als Klasse. Fürs Überleben der Zivilisation.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (06.04.2022 12:45).