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  • Mathematiker

mehr als 1000 Beiträge seit 22.02.2014

Die rote Linie ist doch schon lange überschritten

Also der Großmächtige im Kreml hatte doch die umkämpften Oblasten schon zu russischem Staatsgebiet erklärt. Da hätten die ukrainischen Soldaten doch sofort das Feld oder noch besser die Waffen niederlegen müssen!
Jetzt werden wir alle den Zorn des Khan zu spüren bekommen!

Während westliche Staaten, vor allem die USA, Waffen im Wert von 100 Milliarden Dollar ans ukrainische Militär liefern, ...

Wer sollten denn dann eigentlich das Ziel so eines Atomschlags werden?
Berlin, Hamburg oder Dresden?

Oder irgendwelche Städte in der Ukraine, wie Kiew, Lwiw oder Odessa?
In diesem Falle ist es doch die Entscheidung der Ukraine, wie sie mit diesen Drohungen umgehen will.
Also die spielen an der Front kein Hallen-Halma, die Russen haben auch schon sehr großzügig Zivilisten ermordet und auch ein Wolodymyr Selenskyj muss täglich mit seinem Ableben rechnen.
Die Ukrainer haben die Variante "Freiheit oder Tod" gewählt, während David Goeßmann auf die Variante Knechtschaft steht.
Nicht einmal eine Entscheidungsfreiheit will er den Ukrainern zustehen.
Es ist ja auch nicht seine Knechtschaft.
Oder etwa doch?

Militärisch bringt so ein Atomschlag keinerlei Nutzen.
Die Ukrainer sind auch kein völlig anders aussehendes Volk, dass tausende Kilometer entfernt auf einer Insel wohnt, sondern ein Brudervolk, deren Menschen sich kaum von Russen unterscheiden. Der Putin überträte damit alle roten Linien und dürfte mit den überlebenden Ukrainern sehr viel Freude haben. Die dürften sich dann auch nicht mehr an irgendwelche roten Linien gebunden fühlen. Ich möchte dann nicht in Russland wohnen.

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