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  • DcPS

mehr als 1000 Beiträge seit 19.02.2018

Da entscheidende Hintergrundproblem oder: Warum so verlogen gehandelt wird.

Malen wir uns bitte einfach die Konsequenzen aus, die eine erforderliche Gasausstoßsenkung für CO2 und Methan und Stickoxide mit sich bringt.

Weniger Energieerzeugung
Das bedeutet deutlich weniger Individualverkehr, drastisches Einschränken des Pendelverkehrs, weniger Heizung, weniger Produktion.
Erreichbar durch Ressourcenplanung und einen freien Ressourcenmarkt, der extrem hoch besteuert werden muß (den Rest reguliert der Markt und die Unternehmen dann selber).
Es wird dann eben Umzüge geben müssen, oder Homeoffice als Standard, mehr Nahverkehr. Alle Menschen werden sich umstellen müssen - das traut sich aber niemand zu dagen.

Weniger Rohstoffgewinnung
Geplante Ressourcen bedeutet geplanten Abbau - Rohstoffstaaten werden damit ein Problem bekommen. Das kann natürlich über Preise ausgelichen verden, ein modifizierter Ausgleich für diese Länder ist unumgänglich. Höhere Preise in den Konsumentenländern sind damit unausweichlich - sagt man das den Menschen?

Umstrukturierung der Landwirtschaft
Es muß auf ganz andere Pflanzenarten umgestellt werden, damit kann sofort begonnen werden. Infrastrukturmaßnahmen dazu (Tiefbewässerung z.B.) können sofort begonnen werden. Milchverwertung muß effizienter geschehen, da der Anteil des biologischen Methanausstoßes gesenkt werden muß (Vermeidung oder Sammeln des Gases zur Energiegewinnung). Bedeutet weniger Rinder, eine geänderte Nahrungspalette (Kühe werden schon wegen der Milch bleiben müssen), was Auswirkungen auf die Bevölkerung hat, bis hin zu deren biologischenm Entwicklungszustand. Auswirkungen sind da schwer abschätzbar. Da aber jede Veränderung der Umwelt solche Dinge bewirken kann, sollte man da dies eher akzeptieren können. Verschweigen wäre jedenfalls keine Lösung, gegen Ängste helfen wissenschaftliche Untersuchungen, die begonnen werden sollten.

So richtig zufrieden mit den Folgen wird wohl kaum jemand sein, wer aber Kinder hat, möchte denen sicherlich die Freuden eigener Kinder nicht von vorn herein "vermasseln".
Man sollte den Kinderlosen aber auch klar sagen: Ihr seid es, die unserer Gesellschaft ökologisch mehr Ressourcen abziehen, als sie entsprechend dem Anteil (Kinder und Geld) liefern. Was bei der Rente überdeutlich wird, gilt also auch hier.
Forderungen auf Erhalt der Möglichkeiten sollten deshalb vorrangig den Familien gewährt werden, je mehr Kinder, desto eher. Die Möglichkeiten staatlicher Umverteilung (Ressourcen pro Person "zuzuteilen") sollten deshalb in Angriff genommen werden.
Beispiel: Kinderlose müssen nicht zur Arbeit pendeln, sondern können umziehen - wohingegen Kinder durchaus einen Ruhepol während ihrer Entwicklung benötigen. Individuelle Fortbewegung auf dem Land ist ohne Fahrzeug auf dem Land wenig möglich, bei Kindern aber notwendig. Hier sollte über die Zuschläge individuell korrigiert werden.
Wer meint, das ist Klientelpolitik: Familien, auschließlich die mit Kindern, sind der Garant für das Fortbestehen der Menschheit. Es ist egal, warum man keine Kinder hat: Die Anzahl der großgezogenen Kinder ist in jedem Fall eine Leistung für die Gesellschaft, wenn diese fähig gestellt werden, ihren Anteil an gesellschaftlich notwendiger Arbeit zu erbringen (sofern diese tatsächlich abgerufen wird). Hier sind gewaltige Änderungen notwendig, steuerliche Umverteilung ist die einzig legitime Art nach dem Grundgesetz.
Mir lieber wäre eine gerechtere Umstellung auf ein personenbezogenes Bürgergeld, was im Gegenzug die Arbeitskosten senkt, allerdings die Steuern der Wirtschaft entsprechend erhöht. Es ist da viel zu regeln, Europa sollte beginnen, diesen Prozeß theoretisch vorzubereiten, zu modellieren und analysieren. Geschieht dies öffentlich, gibt es eigentlich keinen Grund mehr, den Bürgern die Wahrheit vorzuenthalten, man kann mit deren Akzeptanz rechnen, wenn die Vorgänge verständlich dargestellt werden.
Regeländerungen auf Basis der Grundgesetze und Verfassungen korrigieren antagonistische Widersprüche, die kapitalismusbedingt notwendig waren, indem es diese beseitigt, ohne die Marktwirtschaft zu zerstören. Also eine Revolution "von oben", weil es die Kliomaentgleisung so bedingt.
Kapiert, ihr Regierungen Europas? Bei Strafe eures eigenen Untergangs (wer hatte das gleich vorausgesehen?).

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  • Avatar von Rimplestroem
    • Rimplestroem

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.03.2018

    Der Verzicht auf ein Kind spart mehr als zehnmal soviel CO2 ein,

    Antwort auf Da entscheidende Hintergrundproblem oder: Warum so verlogen gehandelt wird. von DcPS.

    wie der Verzicht auf ein Auto.

    Soviel zum Thema, einfach mal schlau machen. Lesetip:
    Verena Brunschweiger - Kinderfrei statt kinderlos - ein Manifest" auf eine Studie zum CO2-Ausstoß.

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  • Avatar von DLKing
    • DLKing

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.02.2002

    Antwort auf Der Verzicht auf ein Kind spart mehr als zehnmal soviel CO2 ein, von Rimplestroem.

    Rimplestroem schrieb am 21.04.2021 22:38:

    wie der Verzicht auf ein Auto.

    Warum nicht gleich ein paar H-Bomben abwerfen und direkt auf Bevölkerung verzichten? Spart nochmal deutlich mehr CO2 ein als nur Kinder und mittelfristiges Aussterben der Bevölkerung durch Überalterung.

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  • Avatar von Pferdewaschanstalt
    • Pferdewaschanstalt

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.10.2020

    Antwort auf Der Verzicht auf ein Kind spart mehr als zehnmal soviel CO2 ein, von Rimplestroem.

    Rimplestroem schrieb am 21.04.2021 22:38:

    wie der Verzicht auf ein Auto.

    Soviel zum Thema, einfach mal schlau machen. Lesetip:
    Verena Brunschweiger - Kinderfrei statt kinderlos - ein Manifest" auf eine Studie zum CO2-Ausstoß.

    Oder wir schmeißen die Millionen Migranten raus, die hier eh nicht sein dürften - das spart dann schon einmal sehr, sehr viel CO2. Anschließend bräuchte hier kein Deutscher auf seine Kinder verzichten.

    Zur weiteren CO2-Minimierung stellen wir sämtliche Lebensmittel- und Finanzhilfen für Afrika und CO ein, denn dann pegelt sich das dort auch wieder auf ein normales Level.

    Lokal könnte man z.B. die ganzen Linken Schmarotzer aus den Innenstädten vertreiben - in Brandenburg, Thüringen usw. auf den Dörfern ist ausreichend platz. Dort können sie auch Hartz beziehen - belegen dann aber keine teuren Innenstadtwohnungen, die andere zum Pendeln zwingen.

    Und weil wir jetzt wieder weniger zu Essen produzieren müssen, können wir dann wieder ein paar Wälder anlegen, aufforsten und zusammenlegen. Spart massig CO2.

    Bis dahin kaum Einschränkungen - aber viel, viel CO2 eingespart.

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  • Avatar von Rimplestroem
    • Rimplestroem

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.03.2018

    Verhütung schlimmer als Massenmord, ja davon glaube ich schon gehört zu haben

    Antwort auf Re: Der Verzicht auf ein Kind spart mehr als zehnmal soviel CO2 ein, von DLKing.

    Viel Spaß noch

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  • Avatar von ludmillaZ
    • ludmillaZ

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.12.2009

    Antwort auf Re: Der Verzicht auf ein Kind spart mehr als zehnmal soviel CO2 ein, von Pferdewaschanstalt.

    Sprach der Pferdewaschanstaltbesitzer...

    Oder wir schmeißen die Millionen Migranten raus, die hier eh nicht sein dürften - das spart dann schon einmal sehr, sehr viel CO2. Anschließend bräuchte hier kein Deutscher auf seine Kinder verzichten.

    Du möchtest also anderen Menschen etwas verweigern auf das Du nicht verzichten möchtest!
    afd Logik?

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  • Avatar von Radio Controlled
    • Radio Controlled

    mehr als 1000 Beiträge seit 24.07.2007

    vielen Dank, Du bist ein wunderbares Beispiel....

    Antwort auf Re: Der Verzicht auf ein Kind spart mehr als zehnmal soviel CO2 ein, von Pferdewaschanstalt.

    warum ernsthafte Diskussionen hier im Forum zu gewissen Themen einfach Zeitverschwendung sind, Klimawandel, Corona, Flüchtlinge, Energiewende...

    Da tümmeln sich dann immer die größten Arschlöcher und blasen ihre Gedankenfürze ins Forum und bekommen von den strammen Mitläufern dann auch dafür positive Bewertungen.

    Und bitte erspare mir jetzt dein Geflenne nach Argumenten, das kommt ja dann ganz gerne...

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  • Avatar von DachsH
    • DachsH

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.12.2018

    Antwort auf Da entscheidende Hintergrundproblem oder: Warum so verlogen gehandelt wird. von DcPS.

    Mehr PV und Wind.

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  • Avatar von Rimplestroem
    • Rimplestroem

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.03.2018

    Antwort auf Re: Da entscheidende Hintergrundproblem oder: Warum so verlogen gehandelt wird. von DachsH.

    Je höher und um so schneller der Ausbau erfolgt, desto sozialverträglicher wird sich die klimagerechte Lebensweise gestalten lassen. Da der Anteil dessen, was durch Einsparungen erreicht werden muss, entsprechend geringer ausfallen kann. Aber bringe das mal dem gemeinen Foristen nahe ...

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  • Avatar von Pferdewaschanstalt
    • Pferdewaschanstalt

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.10.2020

    Antwort auf vielen Dank, Du bist ein wunderbares Beispiel.... von Radio Controlled.

    Radio Controlled schrieb am 22.04.2021 07:45:

    warum ernsthafte Diskussionen hier im Forum zu gewissen Themen einfach Zeitverschwendung sind, Klimawandel, Corona, Flüchtlinge, Energiewende...

    Da tümmeln sich dann immer die größten Arschlöcher und blasen ihre Gedankenfürze ins Forum und bekommen von den strammen Mitläufern dann auch dafür positive Bewertungen.

    Und bitte erspare mir jetzt dein Geflenne nach Argumenten, das kommt ja dann ganz gerne...

    Warum glaubst du eigentlich kein Arschloch zu sein, der seine Gedankenfürze ins Forum bläst?

    Warum glaubst du, dass du die richtige Meinung hast?

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