Erstens gibt das Interview vermutlich gut wieder, wie die meisten Bürger die letzten Wochen erlebt haben. Das ist deutlich relevanter als unbelegte Theorien zu Hintergründen. Und wichtiger als noch ein Interview mit einem Politiker oder General, der sich freut, die "Ziele" der "Massnahmen" erreicht zu haben und sich freut ob des "Erfolgs" über die "Terroristen."
Zweitens wird dazu aufgerufen, die Ergebnisse der Ermittlungen ab zu warten. Was zum einen sinnvoll ist, und zum anderen der Erwartung formuliert, die Ermittlungen gegen die Verhafteten zügig und transparent zu gestalten. Wenn Söldner dabei sind, kann man bekannt machen, wo die herkommen, und wer sie beauftragt hat.
Drittens, und das hebt sich positiv von der üblichen Berichterstattung ab, steht man dazu, das vieles unbekannt ist. Das mag unbefriedigend sein, ist aber ehrlicher und relevanter als die ständige Spekulation, die sich bei uns inzwischen breit gemacht hat. Spekulation, die nichts mit Journalismus zu tun hat, und mit "Information" auch nicht.