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  • Der Skeptiker (1)

mehr als 1000 Beiträge seit 28.07.2017

Das Problem liegt in der "stetig wachsenden Unterschicht"....

"arum werden immer mehr Menschen in die "Unterschicht" abgedrängt oder warum brauchen wir Zuzug, der hier zur Unterschicht wird? Das sollte einen "Linken" wirklich beschäftigen. Warum wächst unser Niedriglohnsektor?

Weil es politisch so gewollt ist, siehe "Initiative neue soziale Arbeit". Man hat alle Welt dazu gebracht, zu studieren, einen Bürojob zu wollen. Man hat die Berufsausbildung entwertet und den Facharbeiterbrief. Man hat die Arbeit in solche Arbeitsschritte aufgeteilt, dass sie jeder ungelernte Arbeiter tun kann, möglichst im Akkord. Und der ungelernte Arbeiter verdient schlecht. Je mehr ungelernte Arbeiter es gibt, desto schlechter.

Die Einheimischen wollen die Jobs, die die Migranten machen, nicht machen. Zu mühsam, lohnt sich nicht, gibt bestenfalls Hartz-IV-Aufstockung und Grundsicherung im Alter. Warum muten wir den Leuten das zu? Wenn sie dann auf Sozialleistungen angewiesen sind, geht das Geschrei wieder los, dass sie uns zuviel Geld kosten. Die Wahrheit ist, dass wir uns wieder Sklaven halten, weil wir uns zu gut die Arbeit sind. Es kann jeder aufsteigen, aber nicht alle - das war der Fehler, der hier gemacht wurde.

und die Migranten sind die Leidtragenden, ebenso die Einheimischen, bei denen es nunmal nicht reicht für den sozialen Aufstieg.

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    • unbekannter Benutzer

    112 Beiträge seit 02.01.2020

    Antwort auf Das Problem liegt in der "stetig wachsenden Unterschicht".... von Der Skeptiker (1).

    Was übrigens auch das Kernthema bei Sarah Wagenknecht ist. Sie hier im gleichen Atemzug wie Thilo Sarrazin zu nennen, ist eine Frechheit.
    Der Autor hat eigentlich ein aktuelles und diskussionswürdiges Thema gewählt, nämlich die Opferrolle als geplanten Karriereschub der Rechten.
    Aber dann Wagenknecht als Rechte zu diffamieren ist einfach nur noch langweilig. Wer sich mit ihr auch nur ein bisschen beschäftig, weiss dass sie alles andere als Rechts ist. Ich wage zu bezweifeln, dass dem Autor das entgangen ist, also sehr schäbig von ihm so zu schreiben...Und schade um das eigentlich interessante Thema...

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  • Avatar von Rosamunde
    • Rosamunde

    289 Beiträge seit 06.03.2021

    Antwort auf Das Problem liegt in der "stetig wachsenden Unterschicht".... von Der Skeptiker (1).

    Die Einheimischen wollen die Jobs, die die Migranten machen, nicht machen. Zu mühsam, lohnt sich nicht, gibt bestenfalls Hartz-IV-Aufstockung und Grundsicherung im Alter. Warum muten wir den Leuten das zu? Wenn sie dann auf Sozialleistungen angewiesen sind, geht das Geschrei wieder los, dass sie uns zuviel Geld kosten. Die Wahrheit ist, dass wir uns wieder Sklaven halten, weil wir uns zu gut die Arbeit sind.

    Das ist ja falsch.
    Es lohnt sich nur für Ausländer ohne Euro, diese Jobs zu machen. Für ein paar Jahre kommen dann Polen oder Rumänen, um später dann dort ein Haus bauen zu können, denn das Geld ist viel mehr wert und das Bauen viel einfacher.

    Bei Muslimen ist es etwas anderes. Sie wurden mit viel Werbung gelockt. Außerdem haben sie teils sehr große Familien und Communities dann lohnt sich Sozialhilfe, die auch mal 5.000 € betragen kann.

    Schuld ist die sehr geizige Industrie und die neoliberale Einheitspartei, die diese Auspressung von allen so will. Es gibt auch viele Deutsche, die im Niedriglohnsektor schuften und auf keinen grünen Zweig kommen.

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  • Avatar von archenoe
    • archenoe

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.02.2004

    Antwort auf Das Problem liegt in der "stetig wachsenden Unterschicht".... von Der Skeptiker (1).

    Der Skeptiker (1) schrieb am 19.05.2021 12:33:

    "arum werden immer mehr Menschen in die "Unterschicht" abgedrängt oder warum brauchen wir Zuzug, der hier zur Unterschicht wird? Das sollte einen "Linken" wirklich beschäftigen. Warum wächst unser Niedriglohnsektor?

    Weil es politisch so gewollt ist, siehe "Initiative neue soziale Arbeit". Man hat alle Welt dazu gebracht, zu studieren, einen Bürojob zu wollen. Man hat die Berufsausbildung entwertet und den Facharbeiterbrief. Man hat die Arbeit in solche Arbeitsschritte aufgeteilt, dass sie jeder ungelernte Arbeiter tun kann, möglichst im Akkord. Und der ungelernte Arbeiter verdient schlecht. Je mehr ungelernte Arbeiter es gibt, desto schlechter.

    Die Einheimischen wollen die Jobs, die die Migranten machen, nicht machen. Zu mühsam, lohnt sich nicht, gibt bestenfalls Hartz-IV-Aufstockung und Grundsicherung im Alter. Warum muten wir den Leuten das zu? Wenn sie dann auf Sozialleistungen angewiesen sind, geht das Geschrei wieder los, dass sie uns zuviel Geld kosten. Die Wahrheit ist, dass wir uns wieder Sklaven halten, weil wir uns zu gut die Arbeit sind. Es kann jeder aufsteigen, aber nicht alle - das war der Fehler, der hier gemacht wurde.

    und die Migranten sind die Leidtragenden, ebenso die Einheimischen, bei denen es nunmal nicht reicht für den sozialen Aufstieg.

    Bei dir wimmelt es nur so von "man" und "wir". Wer ist das?

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    • Der Skeptiker (1)

    mehr als 1000 Beiträge seit 28.07.2017

    Antwort auf Re: Das Problem liegt in der "stetig wachsenden Unterschicht".... von archenoe.

    Du auch.

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  • Avatar von Der Skeptiker (1)
    • Der Skeptiker (1)

    mehr als 1000 Beiträge seit 28.07.2017

    Antwort auf Re: Das Problem liegt in der "stetig wachsenden Unterschicht".... von Rosamunde.

    viele europäische Ausländer bleiben auch, sie sind mit der Familie hier. Die Wanderarbeiter und die LKW-Fahrer sind nun wirklich die ärmsten Schweine. Ob es da jemals für ein Haus in der Heimat langen wird, bezweifle ich.

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    • Rosamunde

    289 Beiträge seit 06.03.2021

    Wohneigentumsquote in Polen: über 80 %

    Antwort auf Re: Das Problem liegt in der "stetig wachsenden Unterschicht".... von Der Skeptiker (1).

    Wohneigentumsquoten im internationalen Vergleich:

    Deutschland hat im internationalen Vergleich mit gut 46 % einen relativ niedrigen Anteil an Haushalten, die in ihnen gehörenden Wohnungen wohnen. Im Vergleich mit anderen westlichen Industrienationen hat lediglich die Schweiz mit 38 % eine noch niedrigere Quote. Die höchsten Eigentumsquoten mit zum Teil über 80 % weisen osteuropäische Länder auf (wie Polen mit 81 %), gefolgt von Spanien (76 %) und Italien (72 %). Das Vereinigte Königreich sowie die Vereinigten Staaten erreichen eine Eigentumsquote von rund 64 %, Frankreich kommt auf 58 %.

    https://www.destatis.de/DE/Methoden/WISTA-Wirtschaft-und-Statistik/2019/06/wohnungsvermietung-vgr-062019.pdf?__blob=publicationFile

    Vielleicht sind jetzt Deutsche die ärmsten Schweine in Europa...
    Die Schweiz hat nach wie vor sehr hohe Lohn- und Sozialstandards zum Ausgleich.

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