"arum werden immer mehr Menschen in die "Unterschicht" abgedrängt oder warum brauchen wir Zuzug, der hier zur Unterschicht wird? Das sollte einen "Linken" wirklich beschäftigen. Warum wächst unser Niedriglohnsektor?
Weil es politisch so gewollt ist, siehe "Initiative neue soziale Arbeit". Man hat alle Welt dazu gebracht, zu studieren, einen Bürojob zu wollen. Man hat die Berufsausbildung entwertet und den Facharbeiterbrief. Man hat die Arbeit in solche Arbeitsschritte aufgeteilt, dass sie jeder ungelernte Arbeiter tun kann, möglichst im Akkord. Und der ungelernte Arbeiter verdient schlecht. Je mehr ungelernte Arbeiter es gibt, desto schlechter.
Die Einheimischen wollen die Jobs, die die Migranten machen, nicht machen. Zu mühsam, lohnt sich nicht, gibt bestenfalls Hartz-IV-Aufstockung und Grundsicherung im Alter. Warum muten wir den Leuten das zu? Wenn sie dann auf Sozialleistungen angewiesen sind, geht das Geschrei wieder los, dass sie uns zuviel Geld kosten. Die Wahrheit ist, dass wir uns wieder Sklaven halten, weil wir uns zu gut die Arbeit sind. Es kann jeder aufsteigen, aber nicht alle - das war der Fehler, der hier gemacht wurde.
und die Migranten sind die Leidtragenden, ebenso die Einheimischen, bei denen es nunmal nicht reicht für den sozialen Aufstieg.