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mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2003

Ich möchte wissen, was die "andere Seite" gerade denkt.

Genauer der Mann des großen Landes im Osten Europas, was bis weit nach Asien hineinreicht.

Der muss doch auf Europa schauen und sich denken:

"Jetzt wollen die da fein Freund sein mit meinem Gegner und schaffen es ausgerechnet jetzt nicht, wenigstens noch die Illusion von Einigkeit zu erzeugen. Da kloppen sich die Bekloppten wegen Fragen, die eigentlich seit der Wiedervereinigung geklärt sind und schwächen das Bündnis intern.
In Paris geht der Strom aus und in Berlin macht man die Franzosen verantwortlich, wenn im Winter die Lichter dunkel und die Heizungen kalt bleiben. Eigene Fehler machen die ja in dem mitteleuropäischen Land nie, immer nur andere sind schuld.
Mal sehen, wann aus Italien die ersten Anrufe kommen wie aus Ungarn. Was Orban noch in dem Laden hält? Brüssel ist nur noch mit sich selbst beschäftigt, ein Korruptionsskandal am anderen. Wieso halten die Menschen das noch aus?
Versteh den Westen nicht."

Dann legt sich der Mann des Landes im Osten Europas mit weiten Ländereien in Asien ins Bett und überlegt sich, ob er lachen oder weinen soll ob des Chaos im Westen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (12.12.2022 22:23).

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  • Avatar von Olle Knolle
    • Olle Knolle

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.08.2012

    Antwort auf Ich möchte wissen, was die "andere Seite" gerade denkt. von .

    Kann schon sein. Die zehntausende von Toten auf beiden Seiten, die sein verbrecherischer Angriffskrieg aktuell fordert, scheinen ihn ja hingegen nicht zu kümmern. So ist das halt bei einem Faschisten.

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  • Avatar von TheWhite
    • TheWhite

    198 Beiträge seit 13.10.2022

    Antwort auf Re: Ich möchte wissen, was die "andere Seite" gerade denkt. von Olle Knolle.

    Olle Knolle schrieb am 13.12.2022 09:28:

    Kann schon sein. Die zehntausende von Toten auf beiden Seiten, die sein verbrecherischer Angriffskrieg aktuell fordert, scheinen ihn ja hingegen nicht zu kümmern. So ist das halt bei einem Faschisten.

    Ich verrate Ihnen ein Geheimnis, welches Dank Flintenuschi Keines mehr ist: Allein unter ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern sollen es mehr als Hunderttausend sein.
    Ostukrainische Zivilisten sterben gerade durch Raketenbeschuss ukrainischer Faschisten. Um die dafür notwendigen NATO-Raketen heranzuschaffen, verschaffte ihnen Merkel mit dem Minsk 2-Vertrag genügend Zeit.

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    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2003

    Unerheblicher Einwurf ...

    Antwort auf Re: Ich möchte wissen, was die "andere Seite" gerade denkt. von Olle Knolle.

    ... trotzdem am Rande mal:

    Ob's ein Angriffskrieg ist oder nicht, wenn (angeblich) aus dem Donbass ein Hilferuf nach Moskau ging, kann ich nicht beurteilen. Werde es auch nicht. Was aber Gewissheit ist, und da muss man nur mal in der ARD Mediathek nachschauen, ist, dass in der Ukraine seit dem Maidan-Aufstand eine erheblich russophobe Stimmung aufgebaut wurde und Stück für Stück das Land in einen Bürgerkrieg strauchelte.

    Jetzt liegt der rauchende Colt in Moskau. Alle Welt (zumindest der Westen) verurteilt die Angelegenheit, verschärft die seit '14 sowieso schon verhängten Sanktionen weiter und ist nicht bereit, davon abzulassen. Dabei schaden die Sanktionen Russland nicht, dafür Europa um so härter. Die Lebenshaltungskosten schießen durch die Decke, die kleine und mittelständische Betriebe überall in der EU gehen pleite, die Unzufriedenheit wächst. Freunde werden distanziert. Und der Nationalismus gewinnt überall an Fahrt. Italien. Polen. Ungarn. Rumänien. Ja, auch in Deutschland.

    Meinst du nicht, dass der Preis, den wir gerade alle bezahlen, nicht langsam zu hoch wird? In der Ukraine sterben Menschen wegen eines Krieges, den man hätte in 8 Jahren kommen sehen und verhindern müssen. Man tat nichts dergleichen, sondern provozierte weiter. Was sollte das? Wieso hat man in Europa schon JAHRE bevor der russische Präsident angreifen ließ, eine grundsätzlich russophobe Stimmung erzeugt? Warum lassen wir uns so leicht die Feindbilder austauschen, statt mal selber nachzudenken?
    Und wofür geben wir gesellschaftlichen Frieden, Wohlstand und Versorgungssicherheit auf? Ist es das wert? "Frieden schaffen kann man nicht mit Waffen." Aber die andere Weisheit trifft dann besonders zynisch zu: "Nur die Toten haben das Ende des Kriegs gesehen."

    Mir sind weder Ukrainer noch Russen Feind.

    Und das, was den Ukrainern, uns und letztlich auch den Russen an Opfern abverlangt wird, ist viel zu hoch gemessen an dem, was man meint vielleicht retten zu müssen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (13.12.2022 17:12).

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  • Avatar von zur Erinnerung an Egon Bahr
    • zur Erinnerung an Egon Bahr

    860 Beiträge seit 30.01.2017

    Antwort auf Unerheblicher Einwurf ... von .

    "Wieso hat man in Europa schon JAHRE bevor der russische Präsident angreifen ließ, eine grundsätzlich russophobe Stimmung erzeugt? "

    Ein geplanter Krieg braucht eben dieses lange Vorbereitung.

    Beispiel:

    Mit der Stimmung gegen die Juden ging es ja 1933 in Deutschland auch erst relativ langsam los. Es gab zunächst noch jüdische Geschäfte, gewisse Bürgerrechte usw. Dann steigerten sich die Sanktionen bis hin zum Verbot von Haustieren, dem Benutzen von Parkbänken oder der öffentlichen Verkehrsmittel. Wie es dann endete, wissen wir.
    So von heute auf morgen hätte das deutsche Volk trotz latentem Antisemitismus da nicht mit gemacht.
    Hitler bedankte sich dann in seiner ( auch im Internet abrufbaren ) Geheimrede vor der deutschen Presse für deren Mitarbeit, ein kriegsunwilliges Volk kriegswillig zu machen. Die immer weiter wachsenden Sanktionen gegen die Juden waren sozusagen das Trainigsobjekt, die Generalprobe, welches an die niedrigen Instinkte appellierte und sie hochzüchtete . Aber auf diese Weise wurde der Krieg schon sechs Jahre vorher allmählich mental geübt. Dieses Mal wurde mit Fällen wie "Skripal" oder "Navalny" vorgeübt. Die Russen als Giftmischernation. Damals konnte man im Schaukasten des Stürmers lesen, wie gefährlich die Juden seien. Auch damals "verteidigte" Deutschland sich ja angeblich nur . Doch es waren die Deutschen, die im ersten Weltkrieg die Ukraine und die Krim besetzt hatten, im zweiten Weltkrieg erneut. Die Ukraine als Staat war überhaupt eine Erfindung des kaiserlichen deutschen Generalstabs, der dann im ersten Jahr der Unabhängigkeit 1918 einen Staathalter dort einsetzte.

    Auch jetzt sind die Deutschen wieder reif gemacht für einen Krieg gegen Russland.

    Ich kann mich noch an einen von Russenhass triefenden Artikel vor einigen Jahren in "Die Zeit" erinnern. In dem damals noch weniger zensierten Leserforum fragte dann jemand: "Was wollen sie mit diesem Artikel eigentlich? Wollen sie Krieg?". Die langfristige Vorbereitung dieses Krieges läuft seit der NATO Osterweiterung 1997.
    Allein das Pentagon soll weltweit 22000 Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen. Die betreiben das langfristig und haben ihre Leute überall. Bei Goebbels war es nur ein Land, welches gleichgeschaltet wurde, unter US Führung ist es die halbe Welt. Deutschland ist ein Vasallenstaat einschließlich seiner Hauptmedien. Russland hat das Territorium und die Bodenschätze, welche die USA für die Aufrechterhaltung ihrer angemaßten Weltherrschaft sowie einen Krieg gegen China benötigen. Wer die Geschichte der USA kennt, welche seit ihrer Gründung nur wenige Jahre nicht an Kriegen beteiligt waren, sollte doch nicht so naiv sein, dass sie ähnliches in Bezug auf ihren Hauptkonkurrenten nicht planen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (15.12.2022 09:09).

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