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  • Netzweltler

mehr als 1000 Beiträge seit 02.05.2012

Warum tun die Unternehmen nichts gegen den "Fachkräftemangel"?

Und das schon seit 15 Jahren?
Weil es tatsächlich keinen "Fachkräftemangel" gibt.

Solange - wie in den letzten beiden Jahrzehnten - jedes Jahr mehr Fachkräfte aus Deutschland weg- als herziehen, haben wir einen Fachkräfteüberschuß.

Es gibt in Deutschland nur einen Mangel an Fachidioten, die Spitzenleistung zum Mindestlohn abliefern. Oder mit Tricks für noch weniger Geld.

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  • Avatar von MiniWahr
    • MiniWahr

    mehr als 1000 Beiträge seit 13.09.2001

    Antwort auf Warum tun die Unternehmen nichts gegen den "Fachkräftemangel"? von Netzweltler.

    Yep, die Startupunternehmer meinen,
    sich erstmal selbst kräftig bedienen zu können,
    bevor sie ihren Mitarbeitern eine Entlohnung zahlen,
    die wohl häufig genug dürftig ausfällt.

    Wer dem Chef ein multiples Millionengehalt zahlt,
    und den Mitarbeitern weniger als ein Zehntel,
    sagt damit sehr deutlich, das er diese nur als primitive Tiere sieht.
    Erschreckend, dass Gewerkschaftsspitzen häufig die Positionen der Arbeitgeber gedankenlos übernehmen.

    Ich kann das uns immer wieder von schlechten Journalisten kritiklos um die Ohren geblasene hohle Gejammer der Unternehmer nicht mehr hören.
    Gute Leute würden stattdessen die Positionen der Arbeitnehmer
    in der Industrie beleuchten.

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  • Avatar von Haschpappi
    • Haschpappi

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.07.2017

    Antwort auf Warum tun die Unternehmen nichts gegen den "Fachkräftemangel"? von Netzweltler.

    Weil es tatsächlich keinen "Fachkräftemangel" gibt. (...)

    Es gibt in Deutschland nur einen Mangel an Fachidioten, die Spitzenleistung zum Mindestlohn abliefern. Oder mit Tricks für noch weniger Geld.

    "Es gibt keinen Fachkräftemangel"
    Insa Wrede

    Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Automatisierung werden zu großen Umbrüchen auf dem Arbeitsmarkt führen. Manche Berufe wird es wohl nicht mehr geben. Ein Interview mit dem Arbeitsmarktexperten Simon Jäger. (...)

    "(...)Was gegen einen Fachkräftemangel spricht: Wir haben jetzt gerade eine Rekordbeschäftigung in Deutschland. Es arbeiten so viele Menschen wie noch nie - circa 46 Millionen Menschen. Zudem sind die jüngeren Jahrgänge tendenziell besser ausgebildet als diejenigen, die in Rente gehen. Gleichzeitig aber sind die Löhne real stark gefallen - um 5,7 Prozent im vergangenen Jahr. Und das passt nicht zu der These, dass der Faktor Arbeit gerade extrem knapp geworden ist. (...)" (dw.com, 13.2.23)

    https://www.dw.com/de/es-gibt-keinen-fachkr%C3%A4ftemangel/a-64633517

    Siehe hierzu auch:

    "(...) Der Arbeitsmarktökonom Simon Jäger hält im Interview mit dem Spiegel fest: „Aktuell gibt es in Deutschland so viele Erwerbstätige wie nie – 45,9 Millionen, die besser ausgebildet sind als alle früheren Jahrgänge. Unternehmen beschweren sich seit 40 Jahren über den Fachkräftemangel.“ Dafür gebe es jedoch eine einfache marktwirtschaftliche Lösung: höhere Löhne. Wenn einem Unternehmen Fachkräfte fehlen, könne es das eigenständig ändern. Bietet es höhere Löhne oder auch bessere Arbeitsbedingungen an, werde es attraktiver. „Wenn Unternehmen Arbeitskräfte suchen oder an sich binden wollen, werden sie mehr bezahlen oder bessere Arbeitsbedingungen schaffen.“ (...)"

    https://www.zdf.de/comedy/heute-show/what-the-fakt-fachkraft-mangel-fachkraefte-unbesetzte-stellen-pflege-lehrer-kita-102.html

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (06.08.2023 06:33).

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