Ab dem 12. Lebensjahr hatte ich immer Eins-Komma-Schnitte und schaffte Fachober- und Fachhochschule in einem MINT-Fach, auch mit diesen Schnitten. Genutzt haben sie nichts, denn in Bayern zählt nach wie vor die Herkunft. Und ich war Arbeiterkind vom Land. Also chancenlos gegen Leute mit schlechten Noten oder Studienabbrecher.
Und es gab Lehrer, die Schulnoten nach Gutdünken vergabe Also als Junge lange Haare, was damals normal war, schlechte Noten. Je näher man dem nationalsozialitischen Vorbild kam, umso bessere Noten gab es.
Und das war auch später in den Betrieben so, hier zählte Vitamin-B deutlich mehr als Können.