Wenn man so darüber nachdenkt: Es gibt dort keine massiven Verteidigungsanlagen und keine Minenfelder. Warum sich bei Charkiv aufreiben, wenn man dort leichter Gelände gewinnen kann, das man bei einem Friedensschluss wieder eintauschen kann. Und wenn dort Russland mit massiver Bombardierung antwortet, zerstört es eigene Infrastruktur. Dazu kommt der PR-Effekt, der es Putin schwerer macht, den Krieg weiter als Spezialoperation zu bezeichnen.
-
Antwort auf Eigentlich ein cleverer Schachzug von foobar.
Zugegeben, ich bin überrascht. Anders als vor kurzem von der Tasse gemeldet, scheint die Nummer noch nicht vorbei zu sein. Mal schauen wie lange es dauert, bis die Russen das unter Kontrolle bekommen.
-
Kursk 2.0
Antwort auf Eigentlich ein cleverer Schachzug von foobar.
foobar schrieb am 07.08.2024 19:34:
Wenn man so darüber nachdenkt: Es gibt dort keine massiven Verteidigungsanlagen und keine Minenfelder. Warum sich bei Charkiv aufreiben, wenn man dort leichter Gelände gewinnen kann, das man bei einem Friedensschluss wieder eintauschen kann. Und wenn dort Russland mit massiver Bombardierung antwortet, zerstört es eigene Infrastruktur. Dazu kommt der PR-Effekt, der es Putin schwerer macht, den Krieg weiter als Spezialoperation zu bezeichnen.
Ich finde daran nichts Cleveres. Bei den letzten Attacken dieser Art ist keiner zurückgekommen. Würde mich wundern, wenn das diesmal anders wäre. Soldaten verheizen kann Selenskyi wie kein anderer.
Theoretisch ist es möglich, dass dann deutsche Panzer mit Raubtiernamen wieder vor Kursk stehen. Wenn das soweit kommt, hat Putin in seinem Land nicht nur 75 sondern 99 Prozent Zustimmung.
-
Antwort auf Kursk 2.0 von Julius99.
Julius99 schrieb am 07.08.2024 19:52:
Ich finde daran nichts Cleveres. Bei den letzten Attacken dieser Art ist keiner zurückgekommen.
Nach diversen Quellen sieht es diesmal aber anders aus. Das letzte mal war es auch nicht die offizielle ukrainische Armee.
-
Antwort auf Kursk 2.0 von Julius99.
Julius99 schrieb am 07.08.2024 19:52:
foobar schrieb am 07.08.2024 19:34:
Wenn man so darüber nachdenkt: Es gibt dort keine massiven Verteidigungsanlagen und keine Minenfelder. Warum sich bei Charkiv aufreiben, wenn man dort leichter Gelände gewinnen kann, das man bei einem Friedensschluss wieder eintauschen kann. Und wenn dort Russland mit massiver Bombardierung antwortet, zerstört es eigene Infrastruktur. Dazu kommt der PR-Effekt, der es Putin schwerer macht, den Krieg weiter als Spezialoperation zu bezeichnen.
Ich finde daran nichts Cleveres. Bei den letzten Attacken dieser Art ist keiner zurückgekommen. Würde mich wundern, wenn das diesmal anders wäre. Soldaten verheizen kann Selenskyi wie kein anderer.
Theoretisch ist es möglich, dass dann deutsche Panzer mit Raubtiernamen wieder vor Kursk stehen. Wenn das soweit kommt, hat Putin in seinem Land nicht nur 75 sondern 99 Prozent Zustimmung.
Das Wahlergebnis waren angeblich 88 und paar Zerquetschte Prozent. Aber das spielt überhaupt keine Rolle, denn wenn er Gebiete abtreten muss, isser erledigt. Deswegen hat er die Sache jetzt ja auch zur Chefsache erklärt.
-
Vor allem,
Antwort auf Eigentlich ein cleverer Schachzug von foobar.
weil auf russischem Gebiet Wehrpflichtige eingesetzt werden, in der Ukraine wohl nur Zeitsoldaten, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn die da 200 russische Wehrplichtige gefangen nehmen, 40 haben sie wohl schon, dann kann das in späteren Verhandlungen sicher als Pfand genutzt werden. Kennt man ja aus anderen Konflikten. Zeitsoldaten und deren Familien haben hingegen gewußt, auf was die sich einlassen.
-
Antwort auf Eigentlich ein cleverer Schachzug von foobar.
foobar schrieb am 07.08.2024 19:34:
Wenn man so darüber nachdenkt: Es gibt dort keine massiven Verteidigungsanlagen und keine Minenfelder. Warum sich bei Charkiv aufreiben, wenn man dort leichter Gelände gewinnen kann, das man bei einem Friedensschluss wieder eintauschen kann. Und wenn dort Russland mit massiver Bombardierung antwortet, zerstört es eigene Infrastruktur. Dazu kommt der PR-Effekt, der es Putin schwerer macht, den Krieg weiter als Spezialoperation zu bezeichnen.
Wenn sie es halten können, dann ja. Leider untergraben solche Aktionen aber auch das Image als Opfer und das kostet Sympathien.
-
Antwort auf Re: Eigentlich ein cleverer Schachzug von Flake.
Flake schrieb am 07.08.2024 20:36:
Leider untergraben solche Aktionen aber auch das Image als Opfer und das kostet Sympathien.
Bei wem denn? Bei Putin-Fans?
-
Antwort auf Re: Eigentlich ein cleverer Schachzug von foobar.
foobar schrieb am 07.08.2024 21:52:
Flake schrieb am 07.08.2024 20:36:
Leider untergraben solche Aktionen aber auch das Image als Opfer und das kostet Sympathien.
Bei wem denn? Bei Putin-Fans?
Mit ihren Propagandaaktionen in Afrika haben es die Ukrainer z.B. dort verschixxxen:
https://www.derstandard.de/story/3000000231506/die-diplomatische-krise-der-ukraine-in-westafrika
-
Kursk war das Ende der deutschen Verbrecher
Antwort auf Re: Kursk 2.0 von Pearphidae.
Pearphidae schrieb am 07.08.2024 20:30:
Julius99 schrieb am 07.08.2024 19:52:
foobar schrieb am 07.08.2024 19:34:
Wenn man so darüber nachdenkt: Es gibt dort keine massiven Verteidigungsanlagen und keine Minenfelder. Warum sich bei Charkiv aufreiben, wenn man dort leichter Gelände gewinnen kann, das man bei einem Friedensschluss wieder eintauschen kann. Und wenn dort Russland mit massiver Bombardierung antwortet, zerstört es eigene Infrastruktur. Dazu kommt der PR-Effekt, der es Putin schwerer macht, den Krieg weiter als Spezialoperation zu bezeichnen.
Ich finde daran nichts Cleveres. Bei den letzten Attacken dieser Art ist keiner zurückgekommen. Würde mich wundern, wenn das diesmal anders wäre. Soldaten verheizen kann Selenskyi wie kein anderer.
Theoretisch ist es möglich, dass dann deutsche Panzer mit Raubtiernamen wieder vor Kursk stehen. Wenn das soweit kommt, hat Putin in seinem Land nicht nur 75 sondern 99 Prozent Zustimmung.
Das Wahlergebnis waren angeblich 88 und paar Zerquetschte Prozent. Aber das spielt überhaupt keine Rolle, denn wenn er Gebiete abtreten muss, isser erledigt. Deswegen hat er die Sache jetzt ja auch zur Chefsache erklärt.
Unter unsäglichen Verlusten hat man dort die deutsche Armee gestoppt. Das ist in der Erinnerung vieler russischer Familien, weil sie in der Regel mindestens ein Familienmitglied durch den deutschen Angriffskrieg verloren haben. Wenn wir gegen rechts demonstrieren, sollten wir das ins Gedächtnis rufen. Wenn also diesmal keine Königstieger sondern Leoparden vor der Stadt stehen, ist das für viele Russen ein Signal, dass Deutschland zu den Agressoren gehört.
An die Polarisierer: Ich verteidige damit nicht Putin, sondern halte ihn auch für einen Verbrecher. Aber die Deutschen haben im letzten Jahrhundert einfach mal die Obergrenzen gesetzt, was man an Grausamkeit gegen Völker anrichten kann.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (07.08.2024 22:21).