Antwort auf Re: Methanol ist einfacher in der Handhabung von Alfons T. McGollum.
LOL
Und in wie fern soll das bei einer hochgiftigen Methanol-Brennstoffzelle biespielsweise einer nur mäßig giftigen Ethanol-Brennstoffzelle gegenüber konkurrenzfähig sein, wo im Falle der Grundwasserverseuchung lediglich Alkoholismus statt Erblindung drohen würde?
Copy Paste:
Und der nächste der hier Falschwahrheiten verbreitet. Können Sie mir erklären weshalb Sie das tun?
"gemäß 1272/2008/EG: Ist Methanol nicht als gewässergefährdend einzustufen"
und
"Der Stoff ist leicht biologisch abbaubar"
"Ist nicht als hautätzend/-reizend einzustufen"
"Ist nicht als schwer augenschädigend oder augenreizend einzustufen"
"Ist nicht als Inhalations- oder Hautallergen einzustufen"
"Ist weder als keimzellmutagen (mutagen), karzinogen noch als reproduktionstoxisch einzustufen"
Falls Sie sich der Daten selbst bedienen möchten, Suchen Sie nach "Sicherheitsdatenblatt Methanol"
Natürlich setzt man sich mit all diesen Themen auseinander. Insbesondere deshalb wird Methanol zumeist als kleineres Übel im Vergleich mit H2 beurteilt.
Was bleibt und hier auch schon angesprochen wurde: Ja, orale oder dermale Aufnahme über die Haut ist toxischer als bei Benzin, Diesel oder Ethanol, dann sind wir aber schon fertig. Bzgl. Karzinogenität und Umweltverträglichkeit ist Methanol wesentlich Benzin oder Diesel zu bevorzugen. Es bedarf also keines Schreckgespenstes.
Bezl. Ethanol: Ja, das wäre eine tolle Alternative zu Methanol, weniger toxisch und höhere Energiedichte. Leider werden hier Anbauflächen blockiert, die auch für die Lebensmittelherstellung benötigt werden. Es entsteht ein ethisches Problem. In wie weit die synthetische Herstellung von Ethanol schon im großen Maßstab möglich ist, kann ich nicht beurteilen. Wäre aber falls mit Methanol vergleichbar synthetisch hergestellt der bessere Energieträger.