Dafür braucht man keine neuen Autos oder Motoren,
was das für Ressourcen sparen könnte.
Warum nicht gleich klimaneutrales Methanol verbrennen?
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Antwort auf Warum nicht gleich klimaneutrales Methanol verbrennen? von FIRSTthinkTHENspeak.
Korrekt und für den Bestand wichtig. Synfuels sind u.a. veredeltes Methanol.
Es wäre reines Methanol zu bevorzugen. Da hier der Gesamtwirkungsgrad durch die Umwandlung verlust aber stark fällt, sollte es auf Kurzstrecken nicht zum Einsatz kommen, hier wäre es sinnvoller gerade verfügbare Energie in Akkus zu speichern, da effizienter.
Nach meiner Erfahrung/Einschätzung wäre ein BEV mit 25-30kWh Akku und Methanol Rangextender als Verbrenner in einem dafür optimierten Rotationskolbenmotor oder Gegenkolbenmotor der momentan beste Kompromiss, bei kleinerem CO2 Rucksack in der Herstellung und Gewichts/Kostenparität im Vergleich mit dem 60-100kWh Akku BEV. Dabei wesentlich höherer Flexibilität, ohne den Bedarf des extremen Ausbaus eines Schnelladenetzes, dass auf fossile Energieträger angewiesen ist, Nutzung der bestehenden Infrastruktur sowie WENIGER Gesamtgesellschaftliche Auswirkungen (Arbeitsplätze Verbrennerentwicklung/Fertigung)
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Antwort auf Warum nicht gleich klimaneutrales Methanol verbrennen? von FIRSTthinkTHENspeak.
FIRSTthinkTHENspeak schrieb am 02.06.2021 12:40:
Dafür braucht man keine neuen Autos oder Motoren,
was das für Ressourcen sparen könnte.der Grund ist ganz simpel:
bestehende Autos kann man nicht mit Methanol betreiben -
Antwort auf Re: Warum nicht gleich klimaneutrales Methanol verbrennen? von orsg.
Das ist je nach Gesichtspunkt Richtig oder Falsch:
- Ja, Fahrzeuge im Bestand können nicht von jetzt auf gleich mit M100 betankt werden.
- Ein Teil des Bestands verträgt ohne Anpassung bis zu 15%, bei Adaption der Motoren im Bestand wären bei Benzinfahrzeugen bis zu 85% denkbar.
- MTG Kraftstoff oder synfuel ist die veredelte Version des Methanols, diese synthetischen Kraftstoffe können auch in aktuellen Benzin und Dieselfahrzeugen verwendet werden.