Antwort auf Re: Und immer schön am Knackpunkt vorbeigeschrieben. Weltweite Ladeinfrastruktur von Whynodd.
Viel einfacher wärs, in solchen Ländern Solarpanels ins Dorf zu stellen und damit Batterien zu laden. Das funktioniert autark.
Das dachte ich auch sofort, als ich das las. Gerade die Anden kenne ich gut und da ist enormes Potential für Erneuerbare Energien.
Vom Süden Patagoniens über die Atakama-Wüste, Alti-Plano... überall enormes EE-Potential vorhanden, sowohl Wind als auch Solar.
Was habe ich über Evo Morales gelacht, als er tatsächlich ein AKW bauen wollte für Bolivien. Bringt ja voll viel, ein zentrales Kraftwerk. Fehlen nur die ganzen Kabel um die Energie auch dahin zu bringen wo sie gebraucht wird.
Anstelle einfach erstmal jedes Dorf mit Solar autark zu machen. Da stromen viele noch mit Dieselgenerator, 4-6h am Tag. Also ein fetter Diesel für das ganze Dorf und Strom gibt es von 18-22 und 6-8 Uhr und so Geschichten. Oft genug erlebt.
4kwp reichen pro E-Auto. Wenn ein Dorf 40kwp + Akku kriegt reicht das für 24/7 Strom + E-Autos und ist viel billiger als auch nur das Kabel bis zu dem Dorf zu legen.
Und auch die ganzen Rancheros würden ihre Autos lieber über Solarenergie vor Ort tanken als für selbiges bis in die nächste Stadt fahren zu müssen.
Gerade für "unterentwickelte" Länder ist EE ein Segen. Was eine kleine Inselanlage von 300Wp + 100Ah-Autobatterie für eine Lebensverbesserung bringt können sich Leute im "hochentwickelten" Norden einfach nicht vorstellen. Und inzwischen kriegst du für noch weniger Geld noch mehr Leistung.