Der entscheidende Punkt bei der Energiewende ist doch, dass wir nicht nur schleunigst sondern auch weltweit aus dem Verbrennen von fossilen Krafstoffen aussteigen müssen. Dem Klima ist es nämlich egal, wo das CO2 ausgestoßen wird. Und genau da setzt der Vorteil der MeOH-Verbrennung an, denn eine Flüssigkeit lässt sich auch über die bestehenden Tankstellen in Burundi und Peru verteilen. Bis wir weltweit ein E-Auto-Ladenetz etabliert haben, schreiben wir das Jahr 2200 und dann ist es zu spät. Deshalb brauchen wir einen mit erneuerbaren Energien hergestellten flüssigen Energieträger, und Methanol ist nunmal das naheliegenste. BEVs sind nur was für die Reichen der ersten Welt, und das hilft gegen den Klimawandel nur wenig.
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Re: Und immer schön am Knackpunkt vorbeigeschrieben. Weltweite Ladeinfrastruktur
Antwort auf Und immer schön am Knackpunkt vorbeigeschrieben. Weltweite Ladeinfrastruktur? von Cemi.
Cemi schrieb am 31.05.2021 14:19:
Der entscheidende Punkt bei der Energiewende ist doch, dass wir nicht nur schleunigst sondern auch weltweit aus dem Verbrennen von fossilen Krafstoffen aussteigen müssen. Dem Klima ist es nämlich egal, wo das CO2 ausgestoßen wird. Und genau da setzt der Vorteil der MeOH-Verbrennung an, denn eine Flüssigkeit lässt sich auch über die bestehenden Tankstellen in Burundi und Peru verteilen. Bis wir weltweit ein E-Auto-Ladenetz etabliert haben, schreiben wir das Jahr 2200 und dann ist es zu spät. Deshalb brauchen wir einen mit erneuerbaren Energien hergestellten flüssigen Energieträger, und Methanol ist nunmal das naheliegenste. BEVs sind nur was für die Reichen der ersten Welt, und das hilft gegen den Klimawandel nur wenig.
Auf den Punkt gebracht.
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Re: Und immer schön am Knackpunkt vorbeigeschrieben. Weltweite Ladeinfrastruktur
Antwort auf Und immer schön am Knackpunkt vorbeigeschrieben. Weltweite Ladeinfrastruktur? von Cemi.
Cemi schrieb am 31.05.2021 14:19:
Der entscheidende Punkt bei der Energiewende ist doch, dass wir nicht nur schleunigst sondern auch weltweit aus dem Verbrennen von fossilen Krafstoffen aussteigen müssen. Dem Klima ist es nämlich egal, wo das CO2 ausgestoßen wird. Und genau da setzt der Vorteil der MeOH-Verbrennung an, denn eine Flüssigkeit lässt sich auch über die bestehenden Tankstellen in Burundi und Peru verteilen. Bis wir weltweit ein E-Auto-Ladenetz etabliert haben, schreiben wir das Jahr 2200 und dann ist es zu spät. Deshalb brauchen wir einen mit erneuerbaren Energien hergestellten flüssigen Energieträger, und Methanol ist nunmal das naheliegenste. BEVs sind nur was für die Reichen der ersten Welt, und das hilft gegen den Klimawandel nur wenig.
Genau, und in Burundi und Peru kann man sich so ein Methanol Auto leisten, weil die ja so viel billiger sind als BEV.
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Antwort auf Re: Und immer schön am Knackpunkt vorbeigeschrieben. Weltweite Ladeinfrastruktur von Bannsänger.
Noch nicht. Aber das Ziel ist erreichbar im Gegensatz zu einer Schnellladesäule in den Anden.
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Re: Und immer schön am Knackpunkt vorbeigeschrieben. Weltweite Ladeinfrastruktur
Antwort auf Und immer schön am Knackpunkt vorbeigeschrieben. Weltweite Ladeinfrastruktur? von Cemi.
Cemi schrieb am 31.05.2021 14:19:
Der entscheidende Punkt bei der Energiewende ist doch, dass wir nicht nur schleunigst sondern auch weltweit aus dem Verbrennen von fossilen Krafstoffen aussteigen müssen. Dem Klima ist es nämlich egal, wo das CO2 ausgestoßen wird. Und genau da setzt der Vorteil der MeOH-Verbrennung an, denn eine Flüssigkeit lässt sich auch über die bestehenden Tankstellen in Burundi und Peru verteilen. Bis wir weltweit ein E-Auto-Ladenetz etabliert haben, schreiben wir das Jahr 2200 und dann ist es zu spät. Deshalb brauchen wir einen mit erneuerbaren Energien hergestellten flüssigen Energieträger, und Methanol ist nunmal das naheliegenste. BEVs sind nur was für die Reichen der ersten Welt, und das hilft gegen den Klimawandel nur wenig.
Im Prinzip müssen wir nichts weiter ändern als die Quelle des "Benzins", vom historischen CO2 (fossil) zu aktuellem "Just in Time" (geologisch gesehen) CO2 aus der Luft.
Das spart enorm viele Resourcen ein, bedeutet Werterhalt der vorhandnen und funktionierenden Infrastruktur und kann beliebig von 0-100% die fossilen Energieträger ersetzen, ist also eine leichte Migration.
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Die in dünnbesiedelten Gebieten wie Afrika, Nord- und Südamerika, Russland könne
Antwort auf Und immer schön am Knackpunkt vorbeigeschrieben. Weltweite Ladeinfrastruktur? von Cemi.
.. können ja weiter Verbrenner fahren. Da braucht man dann auch nix an de Tankstelleinfrastruktur ändern.
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Re: Die in dünnbesiedelten Gebieten wie Afrika, Nord- und Südamerika, Russland k
Antwort auf Die in dünnbesiedelten Gebieten wie Afrika, Nord- und Südamerika, Russland könne von Oschia.
Da fahren sie doch besser mit PV, Wind und BEV.
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Antwort auf Re: Und immer schön am Knackpunkt vorbeigeschrieben. Weltweite Ladeinfrastruktur von osorno.
Also zu 100% auf Elektrizität wechseln, das ist die preiswerteste Lösung.
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Re: Und immer schön am Knackpunkt vorbeigeschrieben. Weltweite Ladeinfrastruktur
Antwort auf Und immer schön am Knackpunkt vorbeigeschrieben. Weltweite Ladeinfrastruktur? von Cemi.
Cemi schrieb am 31.05.2021 14:19:
Deshalb brauchen wir einen mit erneuerbaren Energien hergestellten flüssigen Energieträger, und Methanol ist nunmal das naheliegenste.
Ein bei Raumtemperatur per Druck verflüssigbares Gas wie z.B. Propan, Butan oder auch Ammoniak (dafür gibt es auch Brennstoffzellen) würde es auch tun. Wasserstoff oder Methan sind aber nicht geeignet, da die nur tiefgekühlt verflüssigbar sind.
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Antwort auf Re: Und immer schön am Knackpunkt vorbeigeschrieben. Weltweite Ladeinfrastruktur von osorno.
Korrekt.
Und fertig ist die Methanolwirtschaft, die schon Nobelpreisträger George A. Olah priorisierte.