So geht es aber den meisten REx-FahrerInnen: das Teil wird kaum mal benötigt.
Mitgrößerem Akku sowieso nicht, weswegen BMW den i3 REx in D auch gar nicht mehr anbietet.
Gerade deshalb wäre es aber völlig sinnfrei, anstelle der Motor/Generator-Kombination im i3 eine Brennstoffzelle irgendeiner Art für mehrere 10k€ einzubauen.Dann doch besser den Motor so umbauen dass er mit dem Methanol betrieben werden kann, das wäre deutlich billiger und die benötigten geringen Mengen an "grünem" Methanol (oder anderen Agro/Biotreibstoffen) können auch in D nachhaltig erzeugt werden.
Wieviele Liter Benzin haben Sie für den REx im letzten Jahr benötigt?
Sie ziehen hier mMn nicht die richtigen Schlüsse bzgl des Erfolgs des I3 mit REx. Zum einen wird der I3 REx in Übersee noch immer verkauft und hat einen hohen Anteil obwohl Aufpreispflichtig und nicht günstig, zum anderen wurde der REx beim I3 aufgrund der Zielgruppe und der Auslegung als urbaner Zweitwagen für solvente Käufer schlicht unnötig. Im Zweitwagen ist ein Rangeextender oder größerer Akku ökologischer und ökonomischer Käse, im Erstwagen aber die zusätzliche notwendige Flexibilität, ohne den CO2 Rucksack der großen Batterie.
E sind rund 100l/Jahr für 1400km bei 20000km/Jahr Gesamtfahrleistung. Ich fahre ja den kleinsten Akku mit Brutto 21,6/ Netto 18,8kWh (Mittlerweile eher 17kWh) als Erstfahrzeug. Der reine E-Anteil ließe sich durch eine minimal größere Batterie im Idealfall noch halbieren, weshalb ich 25-30kWh + 30kw REx für das Optimum an Ökonomie/Ökologie und Flexibilität beim Erstwagen halte.
Ja, eine teure, aufwendige Brennstoffzelle die auf hochreine Energieträger angewiesen ist, halte ich für einen REx nur dann für sinnvoll, wenn die Vorteile die Nachteile überwiegen.
Warum sollte man aktuell für diesen Einsatzzweck auf einen Verbrenner mit grünem Methanol/Ethanol verzichten? Der ist Robust, haltbar (mein REx hat 120h Betrieb hinter sich) und günstiger. Die Werke/Entwickler/ Arbeiter sind dafür schon vorhanden, also auch Gesamtgesellschaftlich verträgliche.
Der REx im I3 ist ein unkultivierter, lauter, etwas untermotorisierter, unökologischer Schluckspecht, da er einem Roller entliehen wurde und zurecht kritisiert wird. Wenn man nun aber einen Verbrenner für diesen Einsatzzweck optimiert, dann halte ich das für den besten Kompromiss.
Ich setzte große Hoffnung in den MX30 mit Rangeextender. Ich kann mir gut vorstellen dass dieser als Vielstoffmotor entwickelt wurde/wird