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  • Frieder

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Methanol übrigends Oktanzahl 106 ROZ

Damit noch etwas besser als Ethanol mit 104.

Läßt sich also auch prima in einem geeigneten Verbrennungsmotor verwenden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Methanol

Würde es einfach darum gehen, die bestmögliche Option nicht sofort verwendbare Regenerative Energie in Fahrzeugen nutzbar machen, würde man das ganze Thema nüchterner sachlicher und zielorientierter angehen.

Letztlich geht es aber darum Fahrzeuge zu verkaufen. Dazu muss man Bürger dazu bringen jetzt immer das ganz toll zu finden, was er derzeit nicht hat. Nachdem dann alle die als SUV Interessenten in Frage kommen versorgt sind, ist das erstmal das Elektro Auto. Wenn dann alle merken, daß das auch nicht das Ei-des Kolumbu ist, bis dahin dann Brenstoffzelle vieleicht verkaufbar....

Aber einfach straight die beste sich anbietente Lösung..... No Way im Kapitalismus.

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    • MartinP

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    Aber einen miesen Energiegehalt

    Antwort auf Methanol übrigends Oktanzahl 106 ROZ von Frieder.

    Etwa die Hälfte von Benzin oder Diesel. 19,9 vs 40 MJ/kg

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    Antwort auf Methanol übrigends Oktanzahl 106 ROZ von Frieder.

    Frieder schrieb am 01.06.2021 01:43:

    Nachdem dann alle die als SUV Interessenten in Frage kommen versorgt sind, ist das erstmal das Elektro Auto. Wenn dann alle merken, daß das auch nicht das Ei-des Kolumbu ist, bis dahin dann Brenstoffzelle vieleicht verkaufbar....

    Muss dich enttäuschen. Das BEV ist die effizienteste und potentiell sauberste Technik, Energie in Individualmobilitätsbewegung umzuwandeln. Das ist bereits das Gelbe vom Ei, die letzte Technologie, die man benötigt. Es ist keine weitere Übergangstechnologie erforderlich, um zu wasauchimmer für einem Ziel zu kommen. Das BEV ist das Ziel. Wir sind bereits da. Von hier an kann nur noch die Batterie und das Fahrzeug an sich über seine Konstruktion und Form optimiert werden.

    Der Elektromotor ist ausentwickelt. Ladeelektronik ist ausentwickelt. Die sonstige Elektronik, z.B. Klima und Navi im Auto auch. Heutige Reifen sind super und verdammt nah am Haftungsoptimum. Bremsen bremsen hart am physikalischen Optimum. Effiziente Fahrzeugkarosserieformen sind ebenfalls bekannt. Die Wirkungsgrade von Sonne/Wind zu Strom zu Batterie zu Elektromotor zu Bewegung sind verdammt gut.

    Warum sollte man sich auf was anderes konzentrieren? Das BEV ist die beste Wahl auf alle Zeiten von jetzt an.

    Eigentlich nur zu toppen mit Kernkraft oder Fusion im Auto. Wohl eher unpraktikabel, also lassen wir das mal.

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    Antwort auf Re: Methanol übrigends Oktanzahl 106 ROZ von Whynodd.

    Die Energiedichte der Batterien läßt noch zu wünschen übrig. Und die zur Regeneration erforderliche Zeit. Sowie das Zyklenverhalten. Die Technologie ist zudem weitgehend ausentwickelt. Das heisst, es sind absehbar keine signifikanten Verbesserungen gegenüber dem Status Quo zu erwarten.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (02.06.2021 08:08).

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    Antwort auf Aber einen miesen Energiegehalt von MartinP.

    Wen man es nur als Sekundärenergieträger verwendet, dann ist das jetzt auch nicht so wild. Weil man mit derselben Menge Strom dann die doppelte Menge Energieträger herstellen kann.
    Wenn man die Energiedichte für die Brennstoffzelle für ausreichend hält. dann passt es auch sonnst. Mit Ethanol geht es ja auch. Im Zweifelsfall kann man ja auch dieses Molekühl Synthetisch herstellen.
    ... Ich verkämpfe mich nicht dafür, aber vermisse die ernsthafte Prüäfung dieser Varianten.

    Ergänzung:
    Man kann es ja auch zu DME weiter verarbeiten, dann steigt die Energiedichte:

    6880 kcal kg-1 = 28.8 MJ/kg

    https://www.briangwilliams.us/methanol-economy/methanol-and-dimethyl-ether-as-diesel-fuels-substitute-in-compression-ignition-engines.html

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (02.06.2021 08:25).

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    Antwort auf Re: Methanol übrigends Oktanzahl 106 ROZ von Frieder.

    Frieder schrieb am 02.06.2021 08:00:

    Die Energiedichte der Batterien läßt noch zu wünschen übrig. Und die zur Regeneration erforderliche Zeit. Sowie das Zyklenverhalten. Die Technologie ist zudem weitgehend ausentwickelt. Das heisst, es sind absehbar keine signifikanten Verbesserungen gegenüber dem Status Quo zu erwarten.

    Ist das nicht völlig egal, wenn es heute schon BEV gibt mit hohen Reichweiten und fixen Ladegeschwindigkeiten, mit denen die meisten Fahraufgaben locker abgewickelt werden können? Sogar incl dem Bonus, potentiell daheim den Eigenverbrauch der PV-Energie zu optimieren?

    Aptera verspricht 1600km Reichweite, Lightyear um die 700km. Real dann natürlich etwas weniger, aber reicht das nicht satt aus?

    Dann noch das hier:

    > https://twike.com/home/

    "Seit 20 Jahren entwickeln wir das TWIKE kontinuierlich weiter. Die Reichweite hat sich in dieser Zeit verzehnfacht und hängt beim TWIKE von der gewählten Akkugröße ab. Ein Akku mit 9 Ah Kapazität im TWIKE 3 ermöglicht bei normaler Fahrweise bereits eine Reichweite bis 65 km, bei sieben Akkus mit 63 Ah auch bis zu 450 km. Im Frühjahr 2015 fuhren wir sogar 613 km mit einer einzigen Ladung."

    Gestern habe ich mich über Energiedichten von Batterien gefreut. Bin 25km durch den Wald geradelt. Das hat 1 von 4 Strichen gekostet, von einer Batterie, die ich locker am kleinen Finger tragen kann. Das ist doch real gewordene SciFi!

    Ich nannte nun 4 Beispiele für unterschiedliche Fahrzeugkategorien mit Reichweiten, die nix zu Wünschen übrig lassen.

    Jetzt du! Warum genügen die Energiedichten nicht? Warum sollten Batterien beim Status Quo bleiben? Haben sie sich nicht bis heute immer wieder etwas verbessert? Gab es nicht alle paar Jahre einen Sprung? Warum sollte ausgerechnet heute die Forschung keine Verbesserung mehr erzielen? Erklär mal.

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    Antwort auf Re: Methanol übrigends Oktanzahl 106 ROZ von Whynodd.

    Wenn du die stolzen SUV Besitzer dazu bekommst auf so ein Dreirad umzusteigen.

    Wobei ich SUV von Anfang an für Fehlentwicklung halte. Berechen einmal Erforderliche Leistung bei 100 km/h für den:

    Twike,
    Polo Generation II
    Golf heute
    SUV

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (02.06.2021 08:34).

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    Antwort auf Re: Methanol übrigends Oktanzahl 106 ROZ von Frieder.

    Frieder schrieb am 02.06.2021 08:32:

    Wenn du die stolzen SUV Besitzer dazu bekommst auf so ein Dreirad umzusteigen.

    Mit genug Geld bekommen die in Zukunft immer ihre Panzer. Dann rollen sie halt bald alle Cybertruck oder so. Fette Batterie, hohe Reichweite. Wird denen schon ausreichen. Die selbstgewählte Ineffizienz müssen sich Fans solcher Karren mit ihrem Geldbeutelinhalt verdienen. Ist deren Problem.

    Wobei ich SUV von Anfang an für Fehlentwicklung halte. Berechen einmal Erforderliche Leistung bei 100 km/h für den:

    Twike,

    Es folgen grobe Schätzwerte in kWh/100km.

    Twike, 4-8 laut Hersteller.

    Polo Generation II

    18, geschätzt. Die Karosserie ist kein Effizienzwunder. In der Stadt aber sicher eine sparsame Variante aufgrund geringem Gewicht und kleiner Karosserie.

    Golf heute

    18

    SUV

    Für einen "richtigen" SUV mehr als 22 kWh/100km, zart gefahren.

    Die Verbräuche sind nach unten offen. VW's 1L-Auto würde ich elektrisch betrieben mit 9 ansetzen. Ein schmales, extrem optimiertes und vollverkleidetes "Liegemotordreirad-Tropfen-Ei mit Segelflugzeug-Cockpit" vielleicht 3-4.

    Alles Schätzungen.

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