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Avatar von schmerzbefreit777
  • schmerzbefreit777

mehr als 1000 Beiträge seit 23.07.2015

Es geht doch garnicht um CO2 Reduktion

Ansonsten würde man EGAL welche technologie unterstützen, welche CO2 reduziert.

also kann es folglich bei dem Elektro Auto nur um subvention der Autoindustrie gehen, nach dem motto, altes was funktioniert muss auf den Müll um es duch neues zu ersetzen, irgendwie muss man ja neues zeug verkaufen....

das ist die einzige essentielle logik, folgt man dem Geld, weiss man genau um was es geht, um Umverteilung. nicht mehr und nicht weniger.

wer das nicht akzeptieren will, der ist verblendet, sorry...

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (01.06.2021 08:58).

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  • Avatar von Skarrin
    • Skarrin

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2001

    Antwort auf Es geht doch garnicht um CO2 Reduktion von schmerzbefreit777.

    schmerzbefreit777 schrieb am 01.06.2021 08:58:

    Ansonsten würde man EGAL welche technologie unterstützen, welche CO2 reduziert.

    Inwiefern würde denn ein Gumpomobil, das im Methanolbetrieb 134kWh/100km benötigt, CO2 reduzieren?

    Derzeit wird Methanol in Deutschland fast ausschließlich aus Erdgas und Rückstandsölen der Benzin/Dieselproduktion hergestellt.
    Inwiefern würde es CO2 reduzieren, aus Erdöl und Erdgas produziertes Methanol zu verheizen anstatt direkt das Öl und Gas?

    wer das nicht akzeptieren will, der ist verblendet, sorry...

    "Ale plöde auser mich!"

    Typisches Sektierergestammel, kein sorry.

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  • Avatar von schmerzbefreit777
    • schmerzbefreit777

    mehr als 1000 Beiträge seit 23.07.2015

    Antwort auf Re: Es geht doch garnicht um CO2 Reduktion von Skarrin.

    achja ignoranz ist was feines oder ?

    https://www.sw-augsburg.de/magazin/detail/mit-oekostrom-und-biogas-gruen-ans-ziel/

    Dann gabs auch einen Bericht wo nun Augsburg die Busse auf Elektro umstellen muss.
    Da frag ich dich doch ?? hallo ?

    Aja in Berlin mussten die Elektro Busse im Winter dann mit Diesel beheizt werden, ungefiltert.... tolle wurst total CO2 Neutral...

    leb bitte weiter in deiner Blase.

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  • Avatar von KiznaCat
    • KiznaCat

    437 Beiträge seit 22.09.2016

    Antwort auf Re: Es geht doch garnicht um CO2 Reduktion von schmerzbefreit777.

    Informiere dich doch erstmal richtig.

    Bio Gas ist keine Alternative.

    Methanol... Eh nicht

    Oder ich sag's Mal so:
    BEV 200 TWh im Jahr.
    Wasserstoff 1000 TWh
    Methanol und eFuel mindestens 1200 TWh.

    Und bei bei Wasserstoff und dem Methanol und efuels ist Transport des ganzen noch gar nicht mit dabei.

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  • Avatar von ReneFranz Stefanez
    • ReneFranz Stefanez

    69 Beiträge seit 31.05.2021

    Antwort auf Re: Es geht doch garnicht um CO2 Reduktion von KiznaCat.

    Weshalb nehmen Sie an, dass alle Fahrzeuge zu 100% mit Methanol oder H2 fahren und andererseits, dass bei der Bereitstellung der Energie keine Verluste entstehen?

    Es handelt sich um einen PHEV mit Priorisierung auf die batterielektrische Fahrt inkl. kleinem 15KW Kraftwerk. Also Rangeextender.

    Heißt: Auch dieser Wagen soll vorrangig per Dose zuhause geladen werden. Auf der Langstrecke hilft die Brennstoffzelle oder der Verbrenner parallel schon bei noch teilgeladener Batterie und nutzt diese als Puffer bei größerer abgerufener Leistung

    Die REX beim BMW I3 haben 5-10% der Gesamtfahrstrecke per REX zurückgelegt - als Anhaltspunkt.

    Die Realität wäre also im bivalenten Methanolbetrieb im Bereich von 300TWh, falls Ihre Zahlen stimmen.

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  • Avatar von schmerzbefreit777
    • schmerzbefreit777

    mehr als 1000 Beiträge seit 23.07.2015

    Antwort auf Re: Es geht doch garnicht um CO2 Reduktion von KiznaCat.

    Elektro Auto ist aber nun mal auch leider total unrealistisch.
    Bedeutet bei mir in der Strasse sehe ich eine Garagenzeile mit ca. 40 Garagen,
    und darauf (ist am Berg) nochmal 40 Parkplätze.
    So fassen wir mal zusammen also 80 PKWs.
    Wären das E Autos, welche alle mit 125 KW geladen werden können sollten,
    wären das also 10.000 KW.

    Also ok ich frag mich nun wann endlich das hochspannungs Strom seil sammt Tansformatoren bei uns in die Strasse gelegt wird? Und vor allem wo der Strom dann herkommen soll....

    Aber das ist ja unwichtig wenn man über den E-Auto Hype redet....

    Aja und das sind die mehr oder weniger privaten Parkplätze, was ist mit den geschätzt 50% der leute die garkeinen privaten parkplatz besitzen ?

    also über logik und denkfehler im E-Auto Konzept müssen wir uns glaub ich garnicht unterhalten. Darf man den ausbau der Infrastruktur auch zum CO2 Fingerprint des E Autos hinzuzählen ? wie sähe die Bilanz dann wohl aus?

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  • Avatar von osorno
    • osorno

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.07.2008

    Antwort auf Re: Es geht doch garnicht um CO2 Reduktion von Skarrin.

    Skarrin schrieb am 01.06.2021 09:07:

    schmerzbefreit777 schrieb am 01.06.2021 08:58:

    Ansonsten würde man EGAL welche technologie unterstützen, welche CO2 reduziert.

    Inwiefern würde denn ein Gumpomobil, das im Methanolbetrieb 134kWh/100km benötigt, CO2 reduzieren?

    Derzeit wird Methanol in Deutschland fast ausschließlich aus Erdgas und Rückstandsölen der Benzin/Dieselproduktion hergestellt.
    Inwiefern würde es CO2 reduzieren, aus Erdöl und Erdgas produziertes Methanol zu verheizen anstatt direkt das Öl und Gas?

    wer das nicht akzeptieren will, der ist verblendet, sorry...

    "Ale plöde auser mich!"

    Typisches Sektierergestammel, kein sorry.

    Das man(*) den Biokraftstoff "just in time" (geologisch gesehen) aus dem aktuellen Sonnenlicht + CO2 produzieren kann, ist dir vermutlich gar nicht in den Sinn gekommen?!

    Die Focussierung auf genau eine Alternative zu fossilen Energieträgern und dann auch noch auf eine, die zu nichts kompatibel ist, eine komplett neue Infrastruktur erfordert und die alte verschrotten will, ist eher ein Zeichen für deine völlige Merkbefreiung.

    Dir scheint gar nicht klar zu sein, wieviel Resourcen da verschwendet werden und wer von dieser Verschwendung profitiert?

    PS: * "man" heisst nicht Solarzellen/WKA sondern Biomasse, das funktioniert schon seit Millionen von Jahren und ist sowas von "öko", da kommst du mit deiner Solarzelle nicht mal annähernd ran.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (02.06.2021 14:19).

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  • Avatar von orsg
    • orsg

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2020

    Antwort auf Re: Es geht doch garnicht um CO2 Reduktion von schmerzbefreit777.

    schmerzbefreit777 schrieb am 02.06.2021 07:53:

    Elektro Auto ist aber nun mal auch leider total unrealistisch.
    Bedeutet bei mir in der Strasse sehe ich eine Garagenzeile mit ca. 40 Garagen,
    und darauf (ist am Berg) nochmal 40 Parkplätze.
    So fassen wir mal zusammen also 80 PKWs.
    Wären das E Autos, welche alle mit 125 KW geladen werden können sollten,
    wären das also 10.000 KW.

    Ein Auto fährt in Deutschland durchschnittlich 38km pro Tag. Bei 80 Fahrzeugen wird sich das wohl ziemlich gut verteilen, also rechnen wir mal damit. Bei angenommenen 18kWh/100km braucht man pro Tag 6,84kWh.

    Das kriegt man bei der von dir angenommenen Ladeleistung von 125kW in 3,28min rein. Alle 80 Autos mit 125kW hintereinander zu laden dauert reichlich 4h, und das obwohl die Fahrzeuge sicherlich die gesamte Nacht (und damit deutlich länger als 4h) rumstehen.

    Ist natürlich Quatsch, DC-Schnellladen macht man auf Reisen an der Autobahn, daheim lädt man langsam. Die Energiemenge ist die gleiche, aber die Infrastruktur dafür ist viel billiger. Um Alle genannten Fahrzeuge in ~10h voll zu kriegen (etwa die Dauer einer Nacht) würden sogar nur ~55kW Leistung reichen.

    Egal wie, selbst wenn da vielleicht doch ein paar mehr Vielfahrer dabei sein sollten, im Endeffekt ist es weit weit weg von den von dir veranschlagten 10000kW.

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  • Avatar von orsg
    • orsg

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2020

    Antwort auf Re: Es geht doch garnicht um CO2 Reduktion von osorno.

    osorno schrieb am 02.06.2021 14:18:

    Die Focussierung auf genau eine Alternative zu fossilen Energieträgern und dann auch noch auf eine, die zu nichts kompatibel ist, eine komplett neue Infrastruktur erfordert

    also ich hab schon ein Stromnetz in meiner Gegend und sogar schon diverse kompatible Geräte in meinem Haushalt. Du auch?

    Dir scheint gar nicht klar zu sein, wieviel Resourcen da verschwendet werden und wer von dieser Verschwendung profitiert?

    und dir scheint nicht klar zu sein wer von der Verschleppung der Energiewende profitiert: Mineralölkonzerne wollen noch ein bisschen länger Geld damit verdienen, dass fossile Resourcen in ineffizienten Motoren verschwendet werden.

    Biomasse, das funktioniert schon seit Millionen von Jahren und ist sowas von "öko", da kommst du mit deiner Solarzelle nicht mal annähernd ran.

    die Effizienz von Photosynthese (wieviel des einfallenden Lichtes wird in etwas Nutzbares umgesetzt) liegt bei um die 1%, die Effizienz von Photovoltaik liegt bei ca. 10-20%. Da kommt man wirklich nicht mal annähernd ran...

    Die Sache ist: Die gesamte Landwirtschaftliche Fläche Deutschlands reicht nicht aus um nur unseren eigenen Verkehrssektor mit Biotreibstoff zu versorgen. Selbst wenn wir überhaupt gar nichts essbares mehr anbauen würden. Und das gesamte Land mit Monokulturen zuzupflastern ist nicht gerade das, was seit Millionen von Jahren sowas von "öko" auf unserer Erde passiert...

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  • Avatar von ReneFranz Stefanez
    • ReneFranz Stefanez

    69 Beiträge seit 31.05.2021

    Antwort auf Re: Es geht doch garnicht um CO2 Reduktion von orsg.

    Ich würde dazu gerne zwei Szenarien skizzieren:

    Schnelladung: Ich nehme 20kWh/100km inkl. Ladeverlusten an. Um eine zusätzliche Reichweite von 400km in 20min zu kreieren (das sollte dem gewünschten Nutzerwunsch entsprechen),wären ca. 240KW bzw. 0,24MW notwendig. Ich rechne da mal glatt darüber, der Bedarf wäre am Anfang der Ladung höher und dann niedriger (neuer CCS3 Standard ermöglicht max. 500KW: 1000V/500A)

    Zur Relation: Das neu errichtete Laufkraftwerk bei Graz, einer 291000EW Stadt in meiner Nähe liefert max. 17,7MW, und könnte somit im hypothetischen Szenario 74 Fahrzeuge gleichzeitig versorgen, ohne anderen Verbrauchern zur Verfügung zu stehen. Nehmen wir noch an, von den 17,7MW werden 50% für dieses Ladeszenario reserviert (Bedarf anderer permanenter Verbrauch 50%), dann wären im Best Case das parallele Laden von 37 Fahrzeugen möglich. Nun liegt die jährliche Ertragsleistung im Mittel nicht bei 17,7MW sondern lediglich rund 9,4MW (82mio kWh/Anno). Damit reduziert sich das 50% Szenario auf ca. 20 Fahrzeuge über das Jahr verteilt.

    Natürlich ist das kein großes Kraftwerk und es werden potente Schnellader angenommen, aber es zeigt denk ich ganz gut die Problematik, die mit Schnelladern einhergeht. Das Thema ist ja auch nicht neu oder unbekannt.

    Nun rechnen wir mal konservativ auf die 136000 Fahrzeuge runter, die in der Stadt elektrifiziert werden sollen. Dafür nehme ich mal 3,6KW Lader an und Ladezyklen alle 7 Tage, wobei hier immer 3 Gruppen über den Tag verteilt laden. Dann ergibt das 6476 Fahrzeuge die gleichzeitig mit 3,6KW laden, oder 23,3MW. Wenn man nun 50% für die flaute im Winter einberechnet, braucht es rund 3 dieser 90mio eur Kraftwerke um den zusätzlichen Energiebedarf zu decken, wobei 2 in nächster Nähe sogar schon projektiert sind (Ich lasse die Daten des Umlands außen vor, dort ist die Bevölkerungsdichte auch relativ hoch bzw. die KFZ Dichte noch höher)

    Um die Zahlen noch ins Verhältnis zu Rücken:
    Die Stadt Graz braucht aktuell im Schnitt 240MW. Durch den zusätzlichen Bedarf der 100% Elektrifizierung steigt der Wert im Mittel auf ca. 264MW, also 10%. Das ist zu schaffen, muss aber möglichst gleichmäßig entnommen werden.

    Für das Szenario mit den Schnelladern im Raum Graz ist die Schlussfolgerung eine andere. Auch nach der Errichtung der Kraftwerke wird dadurch der Bedarf höher sein, als die zur Verfügung stehende Energie aus Wasserkraft. Dafür wird im Norden von Graz das GDK Mellach gestartet mit 350g CO2/kWh (60% Wirkungsgrad, mit Kraft/Wärme Kopplung für die Fernwärme in Graz 80%)

    Gerade deshalb sind für überregionale Erstfahrzeuge durchaus Konzepte analog zu BMW I3 REX oder Obrist geeignet (und entfernt auch Gumperts Fahrzeuge). Jedoch nur, wenn der elektrische Anteil stark überwiegt und der Energieträger synthetisch hergestellt wurde. Ob das dann ein Verbrenner oder eine Brennstoffzelle ist, ist sekundär und von den Kosten abhängig. Obrist hat da mit dem Mark III und Methanol 42% thermischen Wirkungsgrad, über alles sind es dann 35% für rund 1000eur. Nun, wirklich gut ist der Wirkungsgrad nicht, aber aufgrund des geringen CO2 Rucksacks und der niedrigeren Kosten besser als unnötig große Akkus. Aber sehen wir uns mal den Energiebedarf an:

    - Bei synthetischem Methanol werden bis in den Akku 5,8kWh je nutzbarer kWh aufgewendet, oder 9,0kWh/L, dem wieder 1,54kWh/L im Fahrzeug entnommen werden (1L enthält 4,4kWh).
    - Beim reinen BEV sind es über alles rund 65%, also 1,54kWh je kWh die benötigt werden. Wenn nun noch das Mehrgewicht mit einberechnet wird (Obrist spricht von 300kg kleineres Gesamtgewicht), sind das ein Mehrverbrauch von rund 6% bzw. 1kWh/100km (300*9,81*0,012*100000/3600) oder Masse bereinigt 1,64kWh per nutzbarer kWh. Verhältnis liegt nun bei 3,5/1.

    Nun ist da noch der Akku. Bei einem Konzept wie von Obrist (dieser hat einen 17kWh Akku verwendet was ich für etwas zu klein halte) gehe ich davon aus, dass ein reines BEV rund 30kWh mehr Akkukapazität hätte. Konservativ gerechnet müssen für jede dieser 30 zusätzlichen kWh 100kWh eingesetzt werden (lt. Recherche 100-180kWh), also rund 3000kWh.

    Rechnen wir das mal runter:
    - Reines BEV mit 16kWh/100km. Sind 26,24kWh/100km Primärbedarf
    - BEV mit Methanol REX mit 15kWh/100km sind 23,1kWh/100km Primärbedarf. Bei Fahrt mit dem REX (Angabe von I3 Fahrern liegt da zwischen 0 und 10% der Gesamtfahrstrecke) sind es 87kWh.

    - Das BEV benötigt auf 200000km 52480kWh + 3000kWh für den Akku = 57480kWh
    - Das BEV mit Methanol REX benötigt auf 180000 elektrischen km und 20000 Methanol km (also 10% der Strecke) 41580kWh + 17400kwh = 58980kWh.

    Conclusio:
    - Der lokale Strombedarf lässt sich decken wenn er gleichmäßig entnommen wird
    - Schnellader sind ein Problem das sich ohne fossile Kraftwerke nur schwer lösen lässt
    - 300kg kosten rund 1kWh/100km
    - Das Saldo des REX beträgt bei 200tkm 1500kWh oder 2,5% im Vergleich mit dem BEV
    - Ein reines BEV mit kleiner Batterie wäre die beste Lösung, im Bezug auf Erstwagentauglichkeit und Skalenproblemen bei Schnelladern sind BEV mit Methanol REX aber eine gute Alternative.

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