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Avatar von sauseente
  • sauseente

mehr als 1000 Beiträge seit 11.08.2006

Traumatische Erfahrungen

Traumatische Erfahrungen haben doch eher die Juden machen müssen.
Es war in der 15. Mai 1948, als die arabischen Armeen den Teilstaat Israel, den Ben-Gurion am Vortag im Einklang mit den Beschlüssen der Vereinten Nationen gegründet hatte, überfielen: vom Norden rückten syrische und libanesische Truppen, vom Osten jordanische Streitkräfte und vom Süden ägyptische Einheiten vor, um die Existenz Israels auszulöschen. Durch diesen Krieg wurde mehr als ein Prozent der jüdischen Bevölkerung Israels getötet.
Hätte sich die arabischen Führer damals anders entschieden und den Teilungsbeschluss der Vereinten Nationen akzeptiert, hätte man im vergangenen Jahr womöglich den 75. Jahrestag der Gründung eines arabisch-palästinensischen Staates begehen können.

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  • Avatar von Opalfred
    • Opalfred

    976 Beiträge seit 29.09.2023

    Antwort auf Traumatische Erfahrungen von sauseente.

    Ist ja irre. Anscheinend haben weder der Völkerbund noch die Vereinten Nationen die Einwohner und Nachbarn des von einer religiösen Sekte so begehrten gelobten Landes bedacht, welche sich nach tausenden Jahren Angriffskrieg (Kanaan, Philister, ...) am Ziel wähnt.
    Ich weiss nicht, was heute in Zentralafrika los wäre , wenn sich die Idee, deren Staat der Auserwählten Jahwes in Uganda einzurichten (gabs ja auch) durchgesetzt hätte.
    Ach ja, natürlich gibt es auch noch nach dem Mord an Rabin eine israelische Zivilgesellschaft, die an Aufarbeitung, Frieden und Zusammenleben denkt. Hut ab.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (26.03.2024 19:54).

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  • Avatar von big X
    • big X

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2021

    Antwort auf Traumatische Erfahrungen von sauseente.

    ich finde es immer wieder irre, wie menschen mit ihren regierungen gleichgesetzt werden.

    jede palästinenserin ist verantwortlich für 7.10.
    jeder amerikaner ist verantwortlich für den krieg im irak, in syrien, in afghanistan, in somalia, ... .
    jeder russe ist verantwortlich für den krieg in der ukraine.
    jeder deutsche ist verantwortlich für flüchtlinge aus afrika (durch wirtschaftliche erpressung unserer eliten, korruption die wir unterstützen, diktatorische regime welche wir pudern, ...)

    mit diesem schwachsinn kann mensch natürlich alles legitimieren 🤢

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  • Avatar von lukan
    • lukan

    45 Beiträge seit 12.08.2022

    Oder aber

    Antwort auf Traumatische Erfahrungen von sauseente.

    es sind tatsächlich viele Menschen auf beiden Seiten traumatisiert?
    Auf beiden Seiten wurden Menschen vertrieben, auf beiden Seiten wurde gemordet.

    Und auf beiden Seiten wird das Leid der anderen geleugnet.

    Damit löst sich der Konflikt bestimmt nicht.
    Aber mit Mutigen, wie aus dem Artikel, die stop dazu sagen, vielleicht schon eher. Irgendwann. Wenn genug auf sie hören würden. Aber vor allen Dingen sehe ich meistens Einseitigkeit.

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  • Avatar von rekun
    • rekun

    85 Beiträge seit 16.02.2024

    Antwort auf Oder aber von lukan.

    Es wäre wünschenswert, wenn Israelis und Palästinenser eine Lösung für ihren Konflikt finden würden aber leider habe ich keine Hoffnung mehr, dass aus diesem Wunsch noch Realität werden könnte.
    Netanjahu wird den Krieg gegen die Palästinenser in Gaza weiter führen mit weiter expotentiell steigenden Verlusten auf der palästinensischen Seite. Die westliche Welt wird Israel weiter mit Geld und Waffen unterstützen, denn Israel nimmt ja nur sein gottgegebenes Recht auf Selbstverteidigung in Anspruch.
    Das dabei noch die Zivilisten einschließlich Kinder mit Lebensmitteln, Wasser und Strom versorgt werden sollte kann ja nicht Sache von Israel sein. Auch die Hilfsorganisationen der UN sind dabei entbehrlich. Deshalb wird deren Finanzierung durch den Westen eingestellt, denn die haben ja eh nur die Hamas unterstützt.
    Die Lösung für diesen Konflikt wird eine endgültige Vertreibung der Palästinenser aus Gaza und dem Westjordanland sein.
    Nur wo sie ihren Staat zum Leben gründen können, weiss noch keiner. Vielleicht hat Herr Netanjahu ja eine Lösung? Wer weiß das schon so genau, was die Zukunft bringt.

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  • Avatar von Rhiannon
    • Rhiannon

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2001

    Antwort auf Traumatische Erfahrungen von sauseente.

    Hallo,

    sauseente schrieb am 26.03.2024 18:36:

    Traumatische Erfahrungen haben doch eher die Juden machen müssen.
    Es war in der 15. Mai 1948, als die arabischen Armeen den Teilstaat Israel, den Ben-Gurion am Vortag im Einklang mit den Beschlüssen der Vereinten Nationen gegründet hatte, überfielen: vom Norden rückten syrische und libanesische Truppen, vom Osten jordanische Streitkräfte und vom Süden ägyptische Einheiten vor, um die Existenz Israels auszulöschen. Durch diesen Krieg wurde mehr als ein Prozent der jüdischen Bevölkerung Israels getötet.
    [...]

    Richtig. Und bitte nicht vergessen, dass die ersten neu ankommenden Juden in das spätere Israel sehr stark europäisch geprägt waren und den palästinensischen Großgrundbesitzern ihre Ländereien abkauften.

    Dem gegenüber waren die Palästinenser damals nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches eher Fellachen, konnten nicht lesen und schreiben und hatten keine große Bildung.

    Klar, heute ist es anders. Aber die Erzählung der Palästinenser unterschlägt das total.

    Und auch sie waren es, die aus heutiger Sicht nicht fähig waren, das von ihnen bewirtschafte Land auf ein höheres Niveau zu heben. Zu sehr waren sie in ihrer tradionelle Bewirtschaftung gefangen und trafen ihrerseits auf Einwanderer, die Agraingenieure waren.

    Aus diesem Konflikt und der Ablehnung der westlich geprägten Leute und dem Ankauf der großen Ländereien speist sich der Hass der Palästinenser auf Israel.

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  • Avatar von Karl Sten
    • Karl Sten

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.08.2015

    Antwort auf Re: Traumatische Erfahrungen von big X.

    big X schrieb am 26.03.2024 22:03:

    ich finde es immer wieder irre, wie menschen mit ihren regierungen gleichgesetzt werden.

    jede palästinenserin ist verantwortlich für 7.10.
    jeder amerikaner ist verantwortlich für den krieg im irak, in syrien, in afghanistan, in somalia, ... .
    jeder russe ist verantwortlich für den krieg in der ukraine.

    mit diesem schwachsinn kann mensch natürlich alles legitimieren 🤢

    Mitgegangen, Mitgefangen, Mitgehangen.

    Du verfolgst hier eine Argumentationslinie mit der sich schon die Deutschen und die Österreicher nach dem 2. Weltkrieg von den Verbrechen der Nazidiktatur reinwaschen wollten.

    Wenn Du mitmachst bist Du genauso schuldig wie Deine Anführer. Das gilt zumindestens für die Palästiner in Gaza - aber auch die Hamas Unterstützer im Westjordanland.

    jeder deutsche ist verantwortlich für flüchtlinge aus afrika (durch wirtschaftliche erpressung unserer eliten, korruption die wir unterstützen, diktatorische regime welche wir pudern, ...)

    Das ist in der Regeln handeln einzelner Firmen, aber - soweit bekannt - kein offizielles staatliches Programm. Aber vielleicht hast Du andere Infos, die Deine Behauptung belegen können.

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  • Avatar von Karl Sten
    • Karl Sten

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.08.2015

    Antwort auf Re: Oder aber von rekun.

    rekun schrieb am 26.03.2024 22:48:

    Es wäre wünschenswert, wenn Israelis und Palästinenser eine Lösung für ihren Konflikt finden würden aber leider habe ich keine Hoffnung mehr, dass aus diesem Wunsch noch Realität werden könnte.

    Ja.

    Netanjahu wird den Krieg gegen die Palästinenser in Gaza weiter führen mit weiter expotentiell steigenden Verlusten auf der palästinensischen Seite. Die westliche Welt wird Israel weiter mit Geld und Waffen unterstützen, denn Israel nimmt ja nur sein gottgegebenes Recht auf Selbstverteidigung in Anspruch.

    Hättest Du auch so argumentiert, das die Allierten wegen der steigenden deutschen Verluste 1945 an der deutschen Grenze hätten stoppen sollen.

    Das dabei noch die Zivilisten einschließlich Kinder mit Lebensmitteln, Wasser und Strom versorgt werden sollte kann ja nicht Sache von Israel sein.

    Wäre es Sache der Aliierten gewesen, die hungernde deutsche Bevölkerung Anfang 1945 mit Lebensmittel, Wasser und Strom zu versorgen. Nein, das war erst ihre Aufgabe nach der Kapitulation im Mai 1945.

    Auch die Hilfsorganisationen der UN sind dabei entbehrlich. Deshalb wird deren Finanzierung durch den Westen eingestellt, denn die haben ja eh nur die Hamas unterstützt.

    Es geht um eine(!) - dem Anschein nach - zutiefst korrumpierte Hilfsorganisation der UN. Da wird es vermutlich einen Nachfolger mit veränderter Aufsicht geben. Ausserdem könnten die reichen arabischen Ölstaaten ohne weiteres die Kosten übernehmen - wollen sie aber nicht.

    Die Lösung für diesen Konflikt wird eine endgültige Vertreibung der Palästinenser aus Gaza und dem Westjordanland sein.

    Nein, das wird es nicht. Ziel ist die Zerschlagung der Hamas sein und dann muss man diskutieren, was weiter passiert. Die arabischen Nachbarn haben ja auch keinen Bock auf radikale Palastinenser.

    Nur wo sie ihren Staat zum Leben gründen können, weiss noch keiner. Vielleicht hat Herr Netanjahu ja eine Lösung? Wer weiß das schon so genau, was die Zukunft bringt.

    Das ist nicht nur Aufgabe von Netanjahu. Da müssen auch die arabischen Länder mitarbeiten, aber seit dem Verrat der Palästinenser an Jordaniern und Kuwaitis hat halt keiner Bock auf sie.

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  • Avatar von Karl Sten
    • Karl Sten

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.08.2015

    Antwort auf Re: Traumatische Erfahrungen von Rhiannon.

    Rhiannon schrieb am 27.03.2024 10:22:

    Hallo,

    sauseente schrieb am 26.03.2024 18:36:

    Traumatische Erfahrungen haben doch eher die Juden machen müssen.
    Es war in der 15. Mai 1948, als die arabischen Armeen den Teilstaat Israel, den Ben-Gurion am Vortag im Einklang mit den Beschlüssen der Vereinten Nationen gegründet hatte, überfielen: vom Norden rückten syrische und libanesische Truppen, vom Osten jordanische Streitkräfte und vom Süden ägyptische Einheiten vor, um die Existenz Israels auszulöschen. Durch diesen Krieg wurde mehr als ein Prozent der jüdischen Bevölkerung Israels getötet.
    [...]

    Richtig. Und bitte nicht vergessen, dass die ersten neu ankommenden Juden in das spätere Israel sehr stark europäisch geprägt waren und den palästinensischen Großgrundbesitzern ihre Ländereien abkauften.

    Dem gegenüber waren die Palästinenser damals nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches eher Fellachen, konnten nicht lesen und schreiben und hatten keine große Bildung.

    Klar, heute ist es anders. Aber die Erzählung der Palästinenser unterschlägt das total.

    Und auch sie waren es, die aus heutiger Sicht nicht fähig waren, das von ihnen bewirtschafte Land auf ein höheres Niveau zu heben. Zu sehr waren sie in ihrer tradionelle Bewirtschaftung gefangen und trafen ihrerseits auf Einwanderer, die Agraingenieure waren.

    Aus diesem Konflikt und der Ablehnung der westlich geprägten Leute und dem Ankauf der großen Ländereien speist sich der Hass der Palästinenser auf Israel.

    Nicht zu vergessen, die palästinenschen Zuwanderer in den israelischen Teil, weil es dort neu geschaffene Arbeitsplätze in der Landwirtschaft gab.
    Die Zahl der Palästinenser hat sich dadurch von 1918 bis 1945 von 600.000 auf 1.200.000 verdoppelt. Und seitdem wurden sie so sehr vefolgt, das es heute weltweit 13.000.000 Palästinenser gibt.

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    • big X

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2021

    Antwort auf Re: Traumatische Erfahrungen von Karl Sten.

    Karl Sten schrieb am 27.03.2024 17:17:

    big X schrieb am 26.03.2024 22:03:

    ich finde es immer wieder irre, wie menschen mit ihren regierungen gleichgesetzt werden.

    jede palästinenserin ist verantwortlich für 7.10.
    jeder amerikaner ist verantwortlich für den krieg im irak, in syrien, in afghanistan, in somalia, ... .
    jeder russe ist verantwortlich für den krieg in der ukraine.

    mit diesem schwachsinn kann mensch natürlich alles legitimieren 🤢

    Mitgegangen, Mitgefangen, Mitgehangen.

    Du verfolgst hier eine Argumentationslinie mit der sich schon die Deutschen und die Österreicher nach dem 2. Weltkrieg von den Verbrechen der Nazidiktatur reinwaschen wollten.

    Wenn Du mitmachst bist Du genauso schuldig wie Deine Anführer. Das gilt zumindestens für die Palästiner in Gaza - aber auch die Hamas Unterstützer im Westjordanland.

    jeder deutsche ist verantwortlich für flüchtlinge aus afrika (durch wirtschaftliche erpressung unserer eliten, korruption die wir unterstützen, diktatorische regime welche wir pudern, ...)

    Das ist in der Regeln handeln einzelner Firmen, aber - soweit bekannt - kein offizielles staatliches Programm. Aber vielleicht hast Du andere Infos, die Deine Behauptung belegen können.

    gilt also auch für die israelis, die us-amerikaner, uns deutsche, ...

    es muss wohl für jedy gelten der den schwachsinn der jeweiligen regierung widerstandslos geschehen lässt.

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