Ansicht umschalten
« Ältere Neuere » Seite 1 2
Avatar von darklight42
  • darklight42

mehr als 1000 Beiträge seit 30.10.2020

Und was ist mit den sogenannten "Sparern"?

Gemeint sind die Leute der sogenannten "Mittelschicht" die zwar nicht gerade von der Hand in den Mund leben, aber auch nicht wirklich reich sind, sondern sich mühsehlig über Jahre hinweg etwas ansparen zu versuchen, damit es später mal besser ist?
Gerade dieses Geld der Kleinanleger und Sparer frisst die Inflation einfach weg, da kommt keine Bundesregierung und gibt nen Rettungsschirm.

Ich hab im Artikel gesucht, es gab keinen einzigen Treffer jeweils für "sparen" oder "Sparer". Ja klar, man soll ja alles auf den Kopf haun, ausgeben solang mans hat und es nicht noch weniger wird. Die Inflation ist bereits im Trab, mal schaun wie lang es dauert bis sie zum Galopp übergeht. Vor allem wenn die EZB nicht endlich mal mit ihrer drecks 0-Zins-Politik aufhört, wovon nicht auszugehen ist, da politisch gewollt.

Und endlich mal aufgehört wird der NATO in den Arsch zu kriechen und deren Krieg in der Ukraine zu finanzieren mit 100 MILLIARDEN und fortlaufend 2% vom BIP. Absoluter Wahnsinn!

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.04.2022 22:04).

Bewerten
- +
  • Avatar von Karolis
    • Karolis

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.01.2021

    Antwort auf Und was ist mit den sogenannten "Sparern"? von darklight42.

    Man muss das Ersparte halt umschichten in Aktien oder Immobilien. Dann kann die Inflation kommen.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Opus magnus
    • Opus magnus

    78 Beiträge seit 12.04.2022

    Pssst...

    Antwort auf Und was ist mit den sogenannten "Sparern"? von darklight42.

    Ich hab von Teilen meines Erparten ein Haus gebaut...
    Ansonsten fahre ich mit der Familie regelmässig in Urlaub, um nichts anzuhäufen ;-)

    Ich hab quasi in Schulden investiert - und zahle in den nächsten 10 Jahren mit 1% Zinsen gemütlich ab ;-)

    Bewerten
    - +
  • Avatar von wurmer
    • wurmer

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.11.2002

    Antwort auf Pssst... von Opus magnus.

    kann denn jeder mit einem Hauskredit den auch noch abzahlen, ohne Job? Sind die Jobs in D-Land so bombensicher (ups - das Wort bekommt ja in diesen Zeiten eine ganz reale, traurige Bedeutung), daß viele Häuslebauer am Ende das Haus nicht der Bank überlassen müssen?
    Oder ist der Kredit - wie bei vermutlich sehr vielen - so arg auf Kante genäht, daß wenn auch nur einer von beiden arbeitslos wird, die Luft auf einmal ganz dünn wird?

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (21.04.2022 10:25).

    Bewerten
    - +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.10.2021

    Wer spart ist selbst schuld

    Antwort auf Und was ist mit den sogenannten "Sparern"? von darklight42.

    Der richtige Weg ist es sein Geld anzulegen, dann ist Inflation auch kein wirkliches Problem.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.10.2021

    Antwort auf Pssst... von Opus magnus.

    Wenn du nicht bereit bist irgendwann auszuziehen und das Haus zu verkaufen, hast du gar nichts investiert, sondern nur Geld ausgegeben - darüber hinaus haben Immobilien haben schlechte Renditen, selbst wenn du sie verkaufst.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von odenter
    • odenter

    mehr als 1000 Beiträge seit 11.04.2001

    Antwort auf Pssst... von Opus magnus.

    Opus magnus schrieb am 21.04.2022 08:11:

    Ich hab quasi in Schulden investiert - und zahle in den nächsten 10 Jahren mit 1% Zinsen gemütlich ab ;-)

    Sowas wird in meinem Bekanntenkreis auch immer gesagt wenn es um das Thema Lastenausgleich geht. Ich habe ja gar kein Vermögen und Inflation ist gut weil ich Schulden habe...

    1.) Hängt davon ab wie hoch die Inflation ist ob es gut oder schlecht ist. Zu hohe Inflation kann nämlich zum Verlust des eigenen Arbeitsplatzes führen und dann kippen in der Regel auch die Finanzierungen.

    2.) Es wird immer erzählt wie viel Wert die Immobilien aktuell doch sind. Aber man hat ja Schulden...
    Ja leider ist Vermögen
    (Wert der Immobilie - Schulden) + Hausrat + (ggf. Auto und weitere Vermögensgegenstände)

    Und wenn man die Rechnung mal ehrlich durchführt dann besitzen die meisten nämlich doch Vermögen.

    Und falls der Staat auf die Idee kommt eine 30% Zwangshypothek allen aufzudrücken die Vermögen haben dann gibt es ein böses Erwachen bei den meisten.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (21.04.2022 11:36).

    Bewerten
    - +
  • Avatar von oldman123
    • oldman123

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.11.2003

    Antwort auf Re: Und was ist mit den sogenannten "Sparern"? von Karolis.

    Karolis schrieb am 21.04.2022 06:48:

    Man muss das Ersparte halt umschichten in Aktien oder Immobilien. Dann kann die Inflation kommen.

    Ah ja, nehme mal an, jemand hat 50.000 Euro gespart. Der will das Geld in Immobilien anlegen. Was bekommt man für 50.000 Euro?
    Wie war das, als 2008/2009 Sparer wegen guter Verkaufspraxis eines Bankers ihr kleines Vermögen komplett verloren haben?

    Bewerten
    - +
  • Avatar von jungspund
    • jungspund

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.08.2002

    Antwort auf Re: Und was ist mit den sogenannten "Sparern"? von oldman123.

    oldman123 schrieb am 21.04.2022 12:18:

    Ah ja, nehme mal an, jemand hat 50.000 Euro gespart. Der will das Geld in Immobilien anlegen. Was bekommt man für 50.000 Euro?

    Als Eigenkapitalanteil für eine ETW reicht das schon aus. Zins+Tilgung über Vermietung,. Ist aber als "Klumpenrisiko" in dieser Form nicht empfehlenswert.

    Wie war das, als 2008/2009 Sparer wegen guter Verkaufspraxis eines Bankers ihr kleines Vermögen komplett verloren haben?

    Kein Sparer hat da auch nur einen Cent verloren. Falls man Wertpapiere hatte - bei 50K aus dem Beispiel haben sich selbst Totalverluste bei ausreichender Diversifikation bis heute wieder ausgeglichen.
    Allerdings wird bei den Verkaufsgesprächen in der Bank gelogen, das sich die Balken biegen. Auf beiden Seiten des Tisches.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2003

    Sparen lohnt nicht mehr.

    Antwort auf Und was ist mit den sogenannten "Sparern"? von darklight42.

    Dafür hat schon Schröder mit seiner Agenda 2010 und den Hartz-Gesetzen gesorgt. Wer für sein Brot arbeiten gehen muss, SOLL auch gar nix mehr zur Seite legen können, sonst hätten wir wohl kaum den "größten Billiglohnsektor in Europa" geschaffen. Was sollen Kassierfrau, Reinigungsfachkraft und Maurer auch zur Seite legen, wenn sie für den Mindestlohn arbeiten gehen sollen? Private Altersvorsorge ist nicht drin, aber auch für die nächste Anschaffung steht keine Reserve zur Verfügung. Die Sparquote ist 0!

    Jetzt ist die mittlere Einkommensschicht dran und soll auf das gleiche Niveau gedrückt werden wie die Unterschicht: Sparquote 0, am besten jeden eingenommenen Euro auch wieder ausgeben und möglichst viele Anschaffungen auf Pump, damit Banken auch noch was verdienen. Wie man heute als Mittelschichtler seine Altersvorsorge bedienen soll, da ist uns die Bundesregierung genauso Antworten schuldig, wie nach der Frage, wie man noch eine Immobilie erwerben soll, wenn die ab 500.000 Euro aufwärts zu erwerben ist, aber der Kreditrahmen eher bei 300.000 Euro endet und man keinerlei Rücklagen hat, um schonmal eine Anzahlung zu leisten oder auch nur um Makler, Notar und Grunderwerbssteuer zu bezahlen ...

    Wer es doch schafft zu sparen, dem droht bei der nächsten Langzeitarbeitslosigkeit direkt Enteignung bis zum "Schonvermögen", was aber so klein ist, dass man dafür nichtmal einen Gebrauchtwagen bekäme, schon gar kein E-PKW, wie er politisch gefordert und gefördert wird.

    Was hier uns angetan wird ist mit "Raubzug" noch freundlich umschrieben.

    Bewerten
    - +
« Ältere Neuere » Seite 1 2
Ansicht umschalten