Was die versammelte deutsche Linke einfach nicht wahrhaben will:
Der soziale Frieden in unserem Land hängt maßgeblich von der Inflation ab. Wenn unsere Discounter durch Rahmenbedingungen (ich bezeichen das als politisch-fiskalischen und politisch-monetären Attentismus, da trotz des sich immer schärfer abzeichnenden Dramas weder unsere Steuersätze noch die Leitzinsen angefasst werden) auf ein "Feinkost Böhm"-Preisniveau geschoben werden, dann ist das der Anfang von erheblichem sozialem Protest.
So hoch kann man den ALG II-Regelsatz nämlich politisch gar nicht setzen um die dramatisch ansteigenden Preise, vor allem bei den Lebensmitteln und der Grundversorgung, auch nur im Ansatz zu kompensieren.
Wenn die Gurke 1,80 € statt 40 Cent kostet, dann mag das den Salonsozialisten in der TP-Redaktion herzlich egal sein*, aber dass das Prekariat darunter leidet, ist offensichtlich.
*Dort isst man eh lieber Torte und süffelt seinen sündteuren Revolutionskaffe, während man sich die guten, alten Anekdoten vom philosemiten Ernesto Guevara und vom großen Humanisten Saloth Sar erzählt...