Anja Schmittheim schrieb am 30.09.2022 08:42:
In einem vernünftigen Staat, der sich angemessen um seine Bürger kümmert, dürfte es überhaupt keinen Bedarf an ehrenamtlichen Tafeln geben.
Also, Ich möchte keinen "vernünftigen" Staat der sich um seine Bürger kümmert, im Sinne von Zwangsbeglückungen. Sondern ich möchte einen Staat der es ermöglichst, dass sich Bürger um sich selbst kümmern können und diese Selbstbestimmung massiv (ein)fordert. Also keine Zwangsbeglückung, wie von Ihnen gewünscht, sondern eine Selbstbeglückung.
Außerdem: Was bedeutet bei Ihrer Aussage die Passage "seine Bürger"? Wie Sie wissen, ist der überwiegende Anteil der Personen, die bei den Tafeln ankommen, eben keine Staatsbürger in Deutschland. Sondern, wie auch im Artikel am Rande erwähnte, sind die Steigerungen auf Staatsbürger fremder Staaten wie der Ukraine zurück zu führen. Also nicht "seine Bürger" sondern "großteils fremde Bürger".
Da bleibt somit die Frage: Warum sollte sich ein Staat um fremde Bürger kümmern müssen? Das ist zum Scheitern verurteile Ansatz "Wir wieder mal die ganze Welt retten".
Allein die Tatsache, dass diese existieren und gebraucht werden, beweist lediglich, dass der Staat seinen elementarsten Aufgaben nicht gerecht wird.
Motto: Rosarote gefärbte Ideologie und Wunschtraum auf Wolke-7 trifft auf Realität. Das ergibt amüsante Kollisionen.
Was aber immer gleich ist: Am Ende gewinnt die Realität - die einem auch so rein gar nicht passen muss.
was u.a. zu menschenverachtenden Perversionen wie "2G-Regeln" bei Tafeln während der Corona-Pandemie geführt hat.
Menschenverachtend? Zählen Sie etwa auch zu den Corna-Schwurblern? SCNR, das ist aufgelegt. ;-)
Dabei müssen Sie diese von ihnen beschimpften 2G-Regeln ganz in Ihrem Sinne der von Ihnen Eingangs geforderten "Vernünftigen Staat der sich um (seine) Bürger angemessen kümmert" verstehen. Dann werden Sie sich über 2G und Co freuen, hoffentlich.
Also: Der Staat bestimmte dann über "seine" Bürger, dass diese 2G-Regeln das Beste sind, dem Staat ist die Gesundheit und Sicherheit seiner Bürger doch so wichtig. Und nötigt daher seine Bürger zu bedingt zugelassenen Genbehandlungen - die nebenbei bemerkt noch nichtmal besonders gut gegen den Virus wirken. Das ist eben ein Teil des vorsorglichen Staates, es folgt darauf immer eine Zwangsbeglückung seiner Bürger, da die Bürger für dumm gehalten werden, jedenfalls Abweichler nicht toleriert werden.
Ich hoffe, Sie verstehen daher warum auch ich eben gerade keinen Staat will, der sich um seine Bürger kümmert im Sinne von bevormundet. Sondern ich möchte einen Staat der es ermöglichst, dass sich Bürger um sich selbst kümmern können, der Eigenverantwortung und Selbstbestimmung nicht nur zulässt sondern massiv einfordert. Und der nicht das Denken jedes Einzelnen durch "den Großen Bruder Staat" ersetzt.