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Avatar von Naturzucker
  • Naturzucker

mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2012

Wieviel CO2 spart ein Tempolimit bei E-Autos? Richtig: Null

Und da wird auch klar, worum es bei der ständig neu aufgewärmten "Debatte" um ein Tempolimit wirklich geht. Rasch noch Fakten schaffen, bevor einem die zunehmend steigende E-Mobilitität das schönste Argument aus der Hand schlägt.

Im Prinzip war Individualverkehr bestimmten Kreisen schon immer ein Dorn im Auge. Daher auch der ideologische Kampf für ein Tempolimit. Wenn man das Auto schon nicht verbieten kann, muss dessen Nutzung halt so unbequem wie nur irgend möglich gemacht werden.

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  • Avatar von Porcupine17
    • Porcupine17

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.07.2012

    Ist das so?

    Antwort auf Wieviel CO2 spart ein Tempolimit bei E-Autos? Richtig: Null von Naturzucker.

    Mal eine blöde Frage: wie sieht denn die Energiebilanz eines E-Autos aus 100km mit 160km/h fährt vs. einem das es mit 130 km/h fährt?

    Mir ist da aus dem Physikunterricht im Kopf geblieben das die benötigte Energie für die Beschleunigung im Quadrat steigt, also für Beschleunigung von 100->120 braucht es viel mehr Energie als von 0->20.

    Und irgendwoher muss die Energie ja auch beim E-Auto kommen.

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  • Avatar von Speising
    • Speising

    472 Beiträge seit 11.05.2000

    Antwort auf Wieviel CO2 spart ein Tempolimit bei E-Autos? Richtig: Null von Naturzucker.

    die beschleunigung ist weniger wichtig. e-autos verbrauchen hauptsächlich durch luft- und rollwiederstand. und beides steigt enorm mit der geschwindigkeit.

    der CO2 verbrauch hängt dann natürlich wieder vom strommix ab...

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (17.10.2022 17:40).

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  • Avatar von rhytidiadelphus
    • rhytidiadelphus

    860 Beiträge seit 07.11.2021

    Re: Ist das so? Es kommt auf die Reibungsverluste an.

    Antwort auf Ist das so? von Porcupine17.

    Bei gleichmäßig schneller Fahrt spielt die für die Beschleunigung benötigte Energie nur beim Start eine Rolle. Während der Fahrt müssen die Reibungsverluste ausgeglichen werden (Luftwiderstand, Reifen, innere Mechanismen des Autos), und die sind beim Verbrenner so ziemlich dieselben wie beim e-Auto. Jeder weiß, dass man bei langsamer Fahrt für die gleiche Strecke weniger Kraftstoff braucht als bei schneller Fahrt. Das ist also beim e-Auto auch nicht anders.

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  • Avatar von Chrysophylax
    • Chrysophylax

    mehr als 1000 Beiträge seit 22.01.2000

    Antwort auf Wieviel CO2 spart ein Tempolimit bei E-Autos? Richtig: Null von Naturzucker.

    Der Verbrauch eines Fahrzeug berechnet sich wie folgt:

    Fahrzeuggeschwindigkeit zum Quadrat * Frontfläche des Fahrzeugs * cw-Wert * 1/2 der aktuellen Luftdichte

    Ideale Geschwindigkeit was Effizienz angeht sind bei Autos übrigens 80km/h.

    Verdoppelung der Geschwindigkeit bedeutet eine Vervierfachung der benötigten Energie.

    Aber keine Sorge, viele unserer Eliten haben auch wenig Ahnung von Physik.

    Sonnige Grüße aus Rom.

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  • Avatar von ganzanonym
    • ganzanonym

    279 Beiträge seit 25.03.2001

    Richtig ein Tempolimit bringt nichts.

    Antwort auf Wieviel CO2 spart ein Tempolimit bei E-Autos? Richtig: Null von Naturzucker.

    Der Fahrweg zur Arbeit würde um über 50% steigen und es würden mehr Menschen auf das Flugzeug umsteigen.

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    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 23.07.2000

    Antwort auf Ist das so? von Porcupine17.

    Es sagen Dir ja mehrere Leute, die Bewegungsenergie die man im bewegten Fahrzeug hat ist, ausser man fährt stop-and-go, völlig nachrangig.

    Die Bewegungsenergie eines 1500 kg Autos das mit 130 km/h (36.11 m/s) unterwegs ist sind grade mal knapp 1 MJ, das entspricht dem Heizwert von 25 ml Benzin. Wenn dieses Auto nun 6 Liter Benzin pro 100 km (7.8L pro Stunde bei o.g. Geschwindigkeit) braucht, dann benötigt es alle gut 11.5 Sekunden die gleiche Menge Primärenergie, um die Verluste durch Luft- und Rollreibung zu kompensieren. Bei einem Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors von ca. 0.4 bedeutet das rund 34 kJ pro Sekunde, also 34kW Verlustleistung der Luft- und Rollreibung

    Der wesentliche Faktor ist Luftreibung, deren Energiebedarf (zur Aufrechterhaltung der Geschwindigkeit) geht näherungsweise mit dem Quadrat der Geschwindigkeit.

    @Naturzucker hat an dieser Stelle also hinsichtlich der Physik nicht ganz recht ;)

    Edit: Falls Naturzucker das auf CO2 Ausstoß bezog hat er aber im Grund recht, wenn man annimmt daß irgendwann mit erneuerbarem Strom gefahren wird. Diese Deutung seines Beitrags fiel mir aber erst später ein. /Edit.

    Was mir aber fehlt ist eigentlich immer die gesparte Lebenszeit, das ist, anders als man durch die konsequente Vernachlässigung annehmen könnte, auch eine sehr endliche Ressource.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (17.10.2022 19:31).

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    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 23.07.2000

    Antwort auf Richtig ein Tempolimit bringt nichts. von ganzanonym.

    Ohne grünes Parteibuch zur CO2-Kompensation doch eher auf neue Schuhsohlen, oder im gehobenen Fall auf den Eselkarren.

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  • Avatar von Ammerländer
    • Ammerländer

    mehr als 1000 Beiträge seit 24.01.2021

    Antwort auf Ist das so? von Porcupine17.

    Porcupine17 schrieb am 17.10.2022 17:30:

    Mal eine blöde Frage: wie sieht denn die Energiebilanz eines E-Autos aus 100km mit 160km/h fährt vs. einem das es mit 130 km/h fährt?

    Mir ist da aus dem Physikunterricht im Kopf geblieben das die benötigte Energie für die Beschleunigung im Quadrat steigt, also für Beschleunigung von 100->120 braucht es viel mehr Energie als von 0->20.

    Und irgendwoher muss die Energie ja auch beim E-Auto kommen.

    Es geht mit dem Quadrat der Geschwindigkeit, also etwa 50%.
    Falls E-Autos wirklich im großen Stil kommen, erledigt sich das Problem des Tempolimits von alleine.
    Links fahren die, noch mit Diesel betriebenen, LKW und rechts suchen die E-Autos den Windschatten im Peloton.

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    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 23.07.2000

    Antwort auf Re: Wieviel CO2 spart ein Tempolimit bei E-Autos? Richtig: Null von Chrysophylax.

    Chrysophylax schrieb am 17.10.2022 18:02:

    Der Verbrauch eines Fahrzeug berechnet sich wie folgt:

    Nö, das ist "nur" der Anteil Luftreibung (kleine Kritik am Wort Verbrauch).

    Fahrzeuggeschwindigkeit zum Quadrat * Frontfläche des Fahrzeugs * cw-Wert * 1/2 der aktuellen Luftdichte

    Ideale Geschwindigkeit was Effizienz angeht sind bei Autos übrigens 80km/h.

    Das ist so ne Zahl die, aus dem Allerwertesten kommend, kolportiert wird. Wenns um minimalen Verbrauch geht, dann sind das tatsächlich 0 km/h. Wenn man die Reisezeit optimiert dann ists die Geschwindigkeit, die man sich grade noch leisten kann.

    Verdoppelung der Geschwindigkeit bedeutet eine Vervierfachung der benötigten Energie.

    Leistung statt Energie, dann stimmts. Energie erst, wenn man das auf eine festgelegte Strecke bezieht.

    Aber keine Sorge, viele unserer Eliten haben auch wenig Ahnung von Physik.

    Sonnige Grüße aus Rom.

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