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  • Nordwind

mehr als 1000 Beiträge seit 19.02.2023

Im Prinzip bin ich gegen einen Industriestrompreis...

...die Unternehmer können ja Druck auf die Regierung machen für eine sinnvollere Energiepolitik und einen geordneteren Umstieg auf erneuerbare Energieerzeuger (ohne irrsinnige Schnellschüsse, mit sozialer Abfederung und ohne Abriss bevor überhaupt der Plan für Neues steht).

Wenn es dennoch einen Energiestrompreis geben sollte, müsste er knallhart an Bedingungen geknüpft sein. Tarifbindung steht dabei für mich an oberster Stelle.

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    • Moggel

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.02.2002

    Antwort auf Im Prinzip bin ich gegen einen Industriestrompreis... von Nordwind.

    Eine bedarfsorientierte Gestaltung dieser wichtigen Stütze für die notleidende Industrie Deutschlands ist nötig, sozial gerecht finanziert z.B. über eine Anpassung der Mehrwertsteuer oder - nach dem Verursacherprinzip - einen geringen Aufschlag auf den Endkundenstrompreis, die Rede ist von nicht einmal 14 Cent, das Äquivalent von einem Schnapsglas Benzin.

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    • foobar

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2000

    Antwort auf Im Prinzip bin ich gegen einen Industriestrompreis... von Nordwind.

    Nordwind schrieb am 28.08.2023 18:09:

    ...die Unternehmer können ja Druck auf die Regierung machen für eine sinnvollere Energiepolitik und einen geordneteren Umstieg auf erneuerbare Energieerzeuger (ohne irrsinnige Schnellschüsse, mit sozialer Abfederung und ohne Abriss bevor überhaupt der Plan für Neues steht).

    EE-Strom ist das Problem bei den Kosten und nicht die Lösung. Knackpunkt ist die Speicherung für die Überbrückung von Dunkelflauten für die es bisher keine bezahlbare Lösung gibt. Eine schnellere Transformation würde die Stromkosten nur noch schneller nach oben treiben.

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    • mann-oh-mann

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.01.2014

    Antwort auf Re: Im Prinzip bin ich gegen einen Industriestrompreis... von foobar.

    foobar schrieb am 28.08.23 20:47:

    Nordwind schrieb am 28.08.2023 18:09:

    ...die Unternehmer können ja Druck auf die Regierung machen für eine sinnvollere Energiepolitik und einen geordneteren Umstieg auf erneuerbare Energieerzeuger (ohne irrsinnige Schnellschüsse, mit sozialer Abfederung und ohne Abriss bevor überhaupt der Plan für Neues steht).

    EE-Strom ist das Problem bei den Kosten und nicht die Lösung. Knackpunkt ist die Speicherung für die Überbrückung von Dunkelflauten für die es bisher keine bezahlbare Lösung gibt. Eine schnellere Transformation würde die Stromkosten nur noch schneller nach oben treiben.

    Blödsinn
    du hast das Merit Order Prinzip nicht verstanden.
    vordergründig ist das jeweils am teuersten produzierende Kraftwerk das Problem (und hintergründig die, die daran profitieren wollen - inclusive der selbstlosen Politik, die daran festhalten will).

    wenn ein Stromkonzern die am günstigste produzierenden Erzeuger auf Vollast laufen lässt, macht er am meisten Gewinn wenn???

    er dafür sorgt, daß der Strom knapp ist.
    das lässt sich dadurch regeln, daß zB mittelteuer produzierende Erzeuger kaum genutzt werden/ nicht unter Vollast laufen. während gleichzeitig das Gaskraftwerk mit dem schlechtesten Wirkungsgrad produziert.
    und damit es nicht auffällt, darf jeder Konzern im Wechsel ran, und ab und an wird vermutlich auch mal ganz drauf verzichtet.

    was? das gibt's gar nicht? weil es noch nie in der Presse erwähnt wurde?
    Aha!
    das Prinzip Kapitalismus und freie Presse hast du also auch nicht verstanden!

    das wird doch überprüft! die können doch nicht machen was sie wollen!

    oh, wer überprüft das denn? die Institutionen des Staates, der für das Merit Order Prinzip ist?
    genau (oder eben nicht)

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (28.08.2023 21:59).

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    • foobar

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2000

    Antwort auf Re: Im Prinzip bin ich gegen einen Industriestrompreis... von mann-oh-mann.

    mann-oh-mann schrieb am 28.08.2023 21:43:

    foobar schrieb am 28.08.23 20:47:

    Nordwind schrieb am 28.08.2023 18:09:

    ...die Unternehmer können ja Druck auf die Regierung machen für eine sinnvollere Energiepolitik und einen geordneteren Umstieg auf erneuerbare Energieerzeuger (ohne irrsinnige Schnellschüsse, mit sozialer Abfederung und ohne Abriss bevor überhaupt der Plan für Neues steht).

    EE-Strom ist das Problem bei den Kosten und nicht die Lösung. Knackpunkt ist die Speicherung für die Überbrückung von Dunkelflauten für die es bisher keine bezahlbare Lösung gibt. Eine schnellere Transformation würde die Stromkosten nur noch schneller nach oben treiben.

    Blödsinn
    du hast das Merit Order Prinzip nicht verstanden.
    vordergründig ist das jeweils am teuersten produzierende Kraftwerk das Problem (und hintergründig die, die daran profitieren wollen - inclusive der selbstlosen Politik, die daran festhalten will).

    wenn ein Stromkonzern die am günstigste produzierenden Erzeuger auf Vollast laufen lässt, macht er am meisten Gewinn wenn???

    er dafür sorgt, daß der Strom knapp ist.
    das lässt sich dadurch regeln, daß zB mittelteuer produzierende Erzeuger kaum genutzt werden/ nicht unter Vollast laufen. während gleichzeitig das Gaskraftwerk mit dem schlechtesten Wirkungsgrad produziert.
    und damit es nicht auffällt, darf jeder Konzern im Wechsel ran, und ab und an wird vermutlich auch mal ganz drauf verzichtet.

    was? das gibt's gar nicht? weil es noch nie in der Presse erwähnt wurde?
    Aha!
    das Prinzip Kapitalismus und freie Presse hast du also auch nicht verstanden!

    das wird doch überprüft! die können doch nicht machen was sie wollen!

    oh, wer überprüft das denn? die Institutionen des Staates, der für das Merit Order Prinzip ist?
    genau (oder eben nicht)

    Merit-Order ist nicht das Problem, auch wenn es gerne als Sündenbock genutzt wird.

    Bei viel Wind und Sinne zahlen wir dem Ausland Geld, damit es unseren Strom abnimmt, nur um ihn bei Flaute teuer wieder zurückzukaufen. Das ganze landet dann als Netzkosten auf unserer Stromrechnung und treibt die Preise nach oben. Mehr EE-Strom macht das ganze Problem nur noch größer. Aber keine Sorge: Nach dem Abschalten der Kohlekraftwerke gibt es keine billigen Kraftwerke mehr, die dank Merit-Order einen schönen Profit abwerfen, dannn gibt es nur noch teure Kraftwerke, wenn der Wind mal nicht weht. Billiger wird der Strom dadurch natürlich nicht, im gegenteil.

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  • Avatar von mann-oh-mann
    • mann-oh-mann

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.01.2014

    Antwort auf Re: Im Prinzip bin ich gegen einen Industriestrompreis... von foobar.

    Es geht um Geld. Es geht um Konzerne. Die arbeiten, denken und verdienen multinational. Es geht um Kapitalismus=Gewinnmaximierung.
    Und dabei natürlich auch darum, daß das Geld dafür irgendwo herkommt.
    Ob aus Verkaufserlösen/Gewinnen, Subventionen oder dem Merit Order Prinzip ist völlig Latte!

    Und darum, daß das so bleibt!

    Und darum kann man heutzutage in sehr vielen Schmierenblättern die PR lesen, die du nachplapperst.

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