Dass es auch anders geht, trotz "Kapitalismus" und "BlackRock" zeigen genug Gegenbeispiele.
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Antwort auf Für den Zustand Ihres Landes sind allein die Inder selbst verantwortlich von DreiTeleZwei.
Ich war ein ein paarmal da.
Beim ersten Mal gab es die Snacks am Strassenrand in Blätter eingewickelt und die Kühe haben die Reste gefressen. Ein paar Jahre später gab es Plastik und die Kühe haben das dann auch gefressen...
Indien ist Mittelalter und High Tech nebeneinander. Die Europäer hatten viel mehr Zeit die Folgen der Industrieliasierung einzudämmen. -
Antwort auf Für den Zustand Ihres Landes sind allein die Inder selbst verantwortlich von DreiTeleZwei.
Gut, dass die Ossis nicht Schuld waren am Zustand der DDR, da war es natürlich der "Sozialismus"....
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Antwort auf Re: Für den Zustand Ihres Landes sind allein die Inder selbst verantwortlich von Morgen komm ich dich holen.
> da war es natürlich der "Sozialismus"....
Natürlich nicht.
Es waren die Lebensbedingungen, die der übermächtige Kapitalismus aufgezwungen hat. Wäre die ganze Welt sozialisitsch gewesen, hätte die DDR nicht hervorgestanden :) -
Antwort auf Re: Für den Zustand Ihres Landes sind allein die Inder selbst verantwortlich von Morgen komm ich dich holen.
Gut, dass die Ossis nicht Schuld waren am Zustand der DDR, da war es natürlich der "Sozialismus"....
Kann man so nicht sagen. Fakt war, dass die BRD mit dem Marshall-Plan gepampert wurde. Die DDR musste lange Jahre Reparationen zahlen in Form von Maschinen, Uranabbau (Wismut) etc.
Dazu dann die Sanktionen des Westens gegen den Ostblock.
Und trotzdem hat es die DDR dank ihrer Bürger geschafft, sich international zu etablieren und war auf einigen Gebieten Weltklasse, Optik z.B., Schwermaschinenbau, etc.
Selbst der Westen ließ gern in der DDR produzieren, Quelle bspw., um nur einen zu nennen. Dass die DDR schlussendlich niederging war dem System an sich geschuldet bzw. dem, was gewisse Leute aus Leitung und Partei daraus gemacht haben.
Und die Wende hatte am Anfang ganz sicher keinen Beitritt zur BRD zum Ziel. Ziel waren Reformen, um die DDR wieder auf Vordermann zu bringen. Dann hätte man auch über eine Wiedervereinigung mit der BRD auf Augenhöhe nachdenken können. So war es zumindest ursprünglich gedacht und dafür sind die Leute auf die Straße gegangen. Dann wurde die Wende gekapert und es kam die Wiedervereinigung mit all ihren Folgen für die ehemalige DDR. -
Re: Marshall-Plan - und Gelderverteilung
Antwort auf Re: Für den Zustand Ihres Landes sind allein die Inder selbst verantwortlich von fette henne.
Die Empfänger der Marshall-Plan-Gelder (- offiziell genannt European Recovery Program (ERP)) waren:
- Großbritannien 24,75 %
- Frankreich 20,18 %,
- Italien 10,89 %
- Deutschland (West-) 10,18 %
- Niederlande 7,03%
- etc.Die Vorstellung, daß besonders Deustchland "gepampert" wurde und daher einen wirtschaftlichen Vorsprung zu den anderen westeuropäischen Ländern hatte, ist irrig.
Nicht nur bezogen auf die Bevölkerungsgrösse hat Deutschland weniger bekommen als die anderen Länder. (Die Zahlen lassen sich auch bei Wikipedia finden.)
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OT, und Ostalgisch
Antwort auf Re: Für den Zustand Ihres Landes sind allein die Inder selbst verantwortlich von fette henne.
fette henne schrieb am 06.01.2023 12:02:
Und die Wende hatte am Anfang ganz sicher keinen Beitritt zur BRD zum Ziel. Ziel waren Reformen, um die DDR wieder auf Vordermann zu bringen. Dann hätte man auch über eine Wiedervereinigung mit der BRD auf Augenhöhe nachdenken können. .
Diese Ostalgie ... Ein erheblicher Anzahl der Bewohner der DDR zog die Abstimmung mit den Füße vor der wiederholten Aufbaupropaganda vor
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Antwort auf Re: Für den Zustand Ihres Landes sind allein die Inder selbst verantwortlich von fette henne.
fette henne schrieb am 06.01.2023 12:02:
Gut, dass die Ossis nicht Schuld waren am Zustand der DDR, da war es natürlich der "Sozialismus"....
Kann man so nicht sagen. Fakt war, dass die BRD mit dem Marshall-Plan gepampert wurde. Die DDR musste lange Jahre Reparationen zahlen in Form von Maschinen, Uranabbau (Wismut) etc.
Dazu dann die Sanktionen des Westens gegen den Ostblock.
Und trotzdem hat es die DDR dank ihrer Bürger geschafft, sich international zu etablieren und war auf einigen Gebieten Weltklasse, Optik z.B., Schwermaschinenbau, etc.
Selbst der Westen ließ gern in der DDR produzieren, Quelle bspw., um nur einen zu nennen. Dass die DDR schlussendlich niederging war dem System an sich geschuldet bzw. dem, was gewisse Leute aus Leitung und Partei daraus gemacht haben.
Und die Wende hatte am Anfang ganz sicher keinen Beitritt zur BRD zum Ziel. Ziel waren Reformen, um die DDR wieder auf Vordermann zu bringen. Dann hätte man auch über eine Wiedervereinigung mit der BRD auf Augenhöhe nachdenken können. So war es zumindest ursprünglich gedacht und dafür sind die Leute auf die Straße gegangen. Dann wurde die Wende gekapert und es kam die Wiedervereinigung mit all ihren Folgen für die ehemalige DDR.Vermutlich wäre es für alle Beteiligten besser gewesen die DDR erstmal als eigenständigen Staat zu erhalten und zu sanieren und die Wiedervereinigung zu einem Zeitpunkt zu machen wo die Staate tatsächlich mehr auf Augenhöhe sind. Das hätte auch die ganzen Auswüchse nach dem Mauerfall verhindert...
Das war aber politisch nicht gewollt. -
Antwort auf Re: Marshall-Plan - und Gelderverteilung von Martin Peters (1).
D war im Mai 1945 zwar ordentlich zerstört, aber entgegen landläufiger Meinungen, betraf das den industriellen Sektor am wenigsten. Und aufgrund der massiven Überindustrialisierung, waren die Industriekapazitäten auch nach 1945 noch enorm.....
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Antwort auf Re: Marshall-Plan - und Gelderverteilung von Morgen komm ich dich holen.
Den größten Schaden hat bei uns die Wehrmacht angerichtet, als sie die Elbbrücke gesprengt hat. Bei uns sind zwei, drei Häuser durch Kampfhandlungen zerstört worden.
Die Sowjets haben dann die Maschinen bei Junkers eingesackt und den Laden gesprengt.