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  • Avatar von PeterMaier112358
    • PeterMaier112358

    582 Beiträge seit 04.09.2020

    Antwort auf Re: Bitte richtig rechnen! & Impfen lassen von Tired.

    https://www.uni-bonn.de/de/neues/111-2020

    Die Studie ist von Hendrick Streek der als Epidemiologe allerdings von fragwürdiger Qualität ist, wie er in vielen Talkshows bewiesen hat.

    Wer sich nicht infiziert, weil die Virenlast der er ausgesetzt war (z.B. durch den Einsatz von Masken, Anbstandsregeln etc) zu niedrig war interessiert imho nicht.

    Von 100 000 Infizierten von denen nur 10 000-20 000 in der amtlichen statistik erscheinen sterben, wenn alle ungeimpft sind 0.37% =370
    Falls 84% vollständig geimpft sind und sich deren Risiko für einen schweren (tödlichen) Verlauf bei 6% vom Risiko der ungeimpften befindet lautet die Rechnung:
    59.2 Tote ungeimpfte von 16 000 erkrankten und 18.6 Tote bei 84 000 Geimpften.

    d.h. 10 000 - 20 000 "amtlich anerkannte" Erkrankte und 370 bzw. (bei teilweiser Impfung) 77.8 Tote

    Bei einer kompletten Durchseuchung von Deutschland muss man tie Anzahl der toten nochmal mit 830 multiplizieren und käme so zu 307 100 bzw. 64574 Toten

    Anzumerken wäre, dass die Behandlung aber auch die Letalität des Virus Fortschritte gemacht haben, so dass sich die Todesrate von 0.37% vermutlich geändert hat.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (01.10.2021 12:26).

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    • PeterMaier112358

    582 Beiträge seit 04.09.2020

    Antwort auf Mag ja alles richtig sein, von kid1212.

    Dass der Umgang mit den jungen Leuten in der Pandemie absurd war und ist, sehe ich genauso (keine Lüftungsanlagen in Klassenzimmern https://www.mpic.de/4770837/lueftung-leicht-gemacht Vorschlag des MPI vom 30.10.2020).
    Warum Fußball so stark bevorzugt wird ist imho "panem et circenses".
    Bei einem Gehaltscut von 10-30% könnte man auch ohne Stadionbesucher den Fußballbetrieb aufrecht erhalten.
    Dass Fußballer die sich inmitten der Pandemie nach jedem Tor abgebusserlt haben Vorbilder sseien, wie vom FCB zu hören war, und deshalb schon im Februar bevorzugt geimpft werden gesollt hätten war extrem unverschämt.

    Da hauptsächlich Ältere versterben von denen 84% geimpft sind, kann man wieder die gleiche 3-Satz-Rechnung aufmachen:
    0.37/0.84 zu (1-0.37)/(1-0.84) und kommt dann dazu, dass die Wahscheinlichkeit als Geimpfter an Covid zu versterben bei 11.2% im Vergleich zum Ungeimpften liegt.

    Unberücksichtigt bleibt dabei, dass die Impfrate bei Erkrankungsbeginn der Verstorbenen niedriger lag und dass auch unter 60 Jährige (mit niedrigerer Impfrate) versterben.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 17.07.2000

    Antwort auf Re: Bitte richtig rechnen! & Impfen lassen von PeterMaier112358.

    PeterMaier112358 schrieb am 01.10.2021 12:11:

    https://www.uni-bonn.de/de/neues/111-2020

    Die Studie ist von Hendrick Streek der als Epidemiologe allerdings von fragwürdiger Qualität ist, wie er in vielen Talkshows bewiesen hat.

    Wer sich nicht infiziert, weil die Virenlast der er ausgesetzt war (z.B. durch den Einsatz von Masken, Anbstandsregeln etc) zu niedrig war interessiert imho nicht.

    Von 100 000 Infizierten von denen nur 10 000-20 000 in der amtlichen statistik erscheinen sterben, wenn alle ungeimpft sind 0.37% =370
    Falls 84% vollständig geimpft sind und sich deren Risiko für einen schweren (tödlichen) Verlauf bei 6% vom Risiko der ungeimpften befindet lautet die Rechnung:
    59.2 Tote ungeimpfte von 16 000 erkrankten und 18.6 Tote bei 84 000 Geimpften.

    d.h. 10 000 - 20 000 "amtlich anerkannte" Erkrankte und 370 bzw. (bei teilweiser Impfung) 77.8 Tote

    Bei einer kompletten Durchseuchung von Deutschland muss man tie Anzahl der toten nochmal mit 830 multiplizieren und käme so zu 307 100 bzw. 64574 Toten

    Anzumerken wäre, dass die Behandlung aber auch die Letalität des Virus Fortschritte gemacht haben, so dass sich die Todesrate von 0.37% vermutlich geändert hat.

    Also eine Todesrate von etwas weniger als 0,37% - wie die Grippe also im Prinzip. Zusätzlich kam gestern in der Tagesschau die Meldung, dass die schweizer Pharmafirma Roche ein Medikament gegen Covid-19 entwickelt hat.

    Macht es da noch Sinn, diesen massiven Impfdruck aufrecht zu erhalten, der langfrtistig mehr schadet, als er nutzt, weil die Menschen sich erpresst fühlen und beim nächsten Impfstoff noch skeptischer sind? Was ist, wenn mal eine wirklich schlimme Krankheit kommt und bis dahin die bisher ja noch nicht so ganz öffentlichen Impfnebenwirkungen und vielleicht sogar Langzeitschäden der Covid-Impfung publik werden? Keiner außer den ganz naiven und staatsgläubigen wird sich dann mehr impfen lassen wollen, obwohl es dann vielleicht wirklich nötig wäre!

    Ich habe die Quelle jetzt nicht griffbereit, aber ich hatte irgendwo gelesen, dass in den 3 Monaten, seit die Impfempfehlung für Kinder ab 12 gilt, bereits mehr Impfschäden bei Jugendlichen aufgetreten sind, als Jugendliche in dern vergangenen 18 Monaten "Corona" insgesamt hospitalisiert wurden. Das hört sich für mich nicht nach einer überlegten Impfstrategie an, mal vom Argument "Fremdschutz" abgesehen.

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  • Avatar von PeterMaier112358
    • PeterMaier112358

    582 Beiträge seit 04.09.2020

    Antwort auf Re: Bitte richtig rechnen! & Impfen lassen von Tired.

    Grippe ist eher bei 0.1%
    https://de.wikipedia.org/wiki/Influenza

    Zudem ist vermutlich Corona ansteckender, da schon vor Symptombeginn viele menschen infiziert werden können.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Basisreproduktionszahl#Beispielwerte_f%C3%BCr_verschiedene_Infektionskrankheiten

    Last but not least gibt es auch andere Studien zu Todesrate bei corona.
    https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19#Absch%C3%A4tzung_des_Sterberisikos:

    "Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse vom September 2020 schätzte unter Einbezug von 111 Studien aus Industriestaaten (OECD-Mitglieder) den Infizierten-Verstorbenen-Anteil über verschiedene Bevölkerungen hinweg auf 0,68 % (95 %-Konfidenzintervall [0,53–0,82 %]). Dieser könne nach Alter und zugrundeliegenden Vorerkrankungen in der Population deutlich schwanken; ebenso könne das Sterberisiko durch Nichtmeldung von Todesfällen unterschätzt werden.[275]"

    Man muss mit den Menschen ehrlich und aufrichtig reden.
    Meine Meinung:
    Ab 50 sollte man sich zum Eigenschutz definitiv impfen lassen.
    Zwischen 30 und 50 auch, wegen der Long Covid symptome und der im Blut nachweisbaren Abbauprodukte von Gehirnzellen.
    Bei unter 30 sollte man die Risiken: Long Covid, Hirnabbau...gegen die relativ niedrigen Impfnebenwirkungsraten abwägen was meine Informationen übersteigt.
    Bei Kindern (die sich noch entwickeln) wäre ich prinzipiell vorsichtiger. Und würde auch definitiv keinen Impfdruck aufbauen.
    Außerdem sollten wir froh sein, wenn sich viele Leute testen lassen, was bei kostenlosen tests eher der Fall ist.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (01.10.2021 13:12).

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    • NATO_Gipfel

    mehr als 1000 Beiträge seit 23.02.2010

    Antwort auf Impfdurchbruch = Impfversagen von netzgruft.

    netzgruft schrieb am 01.10.2021 10:40:

    Wenn das RKI also von Impfdurchbruch spricht meint es damit immer das Impfversagen gemäß ihrer eigenen Definition(!)

    Sehr richtig angemerkt.
    Wenn man versuchen will, diese unselige Diskussion, welche alleine die Impffragestellung begleitet wieder auf die Füsse zu stellen, dann muss man auch beginnen, sich vom Neusprech der Neuen Normalität fernzuhalten.

    Norbert Häring hatte letztens dazu auf seiner Seite einen klasse Beitrag, der die Nomenklatura der Impffanatiker - die ja mittlerweile schon vom mainstream unhinterfragt übernommen wurde- auflistet.

    Leider wird man auch bei TP gesperrt, wenn man sich nicht an die gängige Begrifflichkeit hält.

    Wäre dem nicht so, dann würde ich zum jetzigen Zeitpunkt sicher nie von "Impfung" reden.

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    • NATO_Gipfel

    mehr als 1000 Beiträge seit 23.02.2010

    Selbst Herr Lauterbach kennt die steigende Zahl des Impfversagens

    Antwort auf RKI Wochenbericht 30.9.21 Seite 20: 23,3% >60J Impfdurchbrüche auf Intensiv von DoktorDoolittle.

    Allerdings zieht er genau die Rückschlüsse, die man von einem Hardcore - Pharmalobbyisten erwarten darf: Impfquote steigern.

    Hier Herr Lauterbach in einem aktuellen Artikel der Berliner Zeitung.
    Übrigens: Es wirft kein gutes Licht auf Journalisten, die diesen eklatanten Widerspruch in Herrn Lauterbachs Argumentationskette widerspruchslos stehen lassen.

    "„Die Menschen denken, wir hätten das Virus im Griff, das Gegenteil ist der Fall: Die Probleme sind nicht gelöst.“ Unterschätzt würden auch die Durchbruchinfektionen. Lauterbach verweist auf eine aktuelle US-amerikanische Studie, die zeigt, dass infizierte Geimpfte die gleich hohe Viruslast tragen wie Nicht-Geimpfte und damit gleich ansteckend sind. Um „gut durch den Winter zu kommen“ plädiert Lauterbach für „eine Kombination von strikter Einhaltung der 2G-Regeln (genesen oder geimpft), konsequentem Testen und Impf-Anreizen auch mittels einer besseren medizinischen Aufklärung“."

    Quelle: Berliner Zeitung von heute

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  • Avatar von Cemi
    • Cemi

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    Antwort auf Bitte richtig rechnen! & Impfen lassen von PeterMaier112358.

    Herrlich. Endlich mal einer der rechnen kann, danke!

    Ich hatte mich auch schon gefragt, wie das RKI auf die 94% gekommen ist.

    Und nicht wundern, dass das hier niemand wissen will. ;-)

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  • Avatar von Standartisiertes Leer Zeichen
    • Standartisiertes Leer Zeichen

    501 Beiträge seit 23.03.2006

    Antwort auf Re: RKI Wochenbericht 30.9.21 Seite 20: 23,3% >60J Impfdurchbrüche auf Intensiv von Tired.

    Tired schrieb am 01.10.2021 10:43:

    Ich hab Verbindungen zur DKMS und hab mir schon öfter die Frage gestellt, ob ich eine Stammzellspende von einem Geimpften haben wollte - klar, besser als an Leukämie zu sterben, aber wie lange überlebt man da?

    Bis zum Herbst. Ich hab auch schon mein Testament gemacht. Ein längeres Buch fange ich auch nicht mehr an.

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    • Tired

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    Antwort auf Re: Bitte richtig rechnen! & Impfen lassen von PeterMaier112358.

    PeterMaier112358 schrieb am 01.10.2021 13:08:

    Grippe ist eher bei 0.1%
    https://de.wikipedia.org/wiki/Influenza

    Zudem ist vermutlich Corona ansteckender, da schon vor Symptombeginn viele menschen infiziert werden können.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Basisreproduktionszahl#Beispielwerte_f%C3%BCr_verschiedene_Infektionskrankheiten

    Last but not least gibt es auch andere Studien zu Todesrate bei corona.
    https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19#Absch%C3%A4tzung_des_Sterberisikos:

    "Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse vom September 2020 schätzte unter Einbezug von 111 Studien aus Industriestaaten (OECD-Mitglieder) den Infizierten-Verstorbenen-Anteil über verschiedene Bevölkerungen hinweg auf 0,68 % (95 %-Konfidenzintervall [0,53–0,82 %]). Dieser könne nach Alter und zugrundeliegenden Vorerkrankungen in der Population deutlich schwanken; ebenso könne das Sterberisiko durch Nichtmeldung von Todesfällen unterschätzt werden.[275]"

    Man muss mit den Menschen ehrlich und aufrichtig reden.
    Meine Meinung:
    Ab 50 sollte man sich zum Eigenschutz definitiv impfen lassen.
    Zwischen 30 und 50 auch, wegen der Long Covid symptome und der im Blut nachweisbaren Abbauprodukte von Gehirnzellen.
    Bei unter 30 sollte man die Risiken: Long Covid, Hirnabbau...gegen die relativ niedrigen Impfnebenwirkungsraten abwägen was meine Informationen übersteigt.
    Bei Kindern (die sich noch entwickeln) wäre ich prinzipiell vorsichtiger. Und würde auch definitiv keinen Impfdruck aufbauen.
    Außerdem sollten wir froh sein, wenn sich viele Leute testen lassen, was bei kostenlosen tests eher der Fall ist.

    Richtig. Ich selbst bin genau 50, traue aber den Impfstoffen auf Grund von Erfahrungen von Freunden und Bekannten (Details - ohne Namensnennung- auf Anfrage), die sich impfen ließen, nicht. Meine Frau (44) hat diverse recht seltene Allergien und deshalb große Angst vor einer Impfung - und natürlich auch wegen der Impferfahrungen im Bekanntenkreis.

    Was das Thema "Hirnabbau" durch COVID angeht: Das ist für mich jetzt neu, können Sie da Quellen nennen, wo man das nachlesen kann?

    Auch was die Tests angeht, stimme ich voll zu.

    Bei Kinderimpfungen sage ich ganz klar: Nein, absolut ausgeschlossen.

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    • PeterMaier112358

    582 Beiträge seit 04.09.2020

    Antwort auf Re: Bitte richtig rechnen! & Impfen lassen von Tired.

    Ich selber habe eine Person im entfernteren Bekanntenkreis die leichte bis mittlere Komplikationen hatte. Wie hoch da die Wahrscheinlichkeit ist, kann ich nicht sagen, da man ja eher die negativbeispiele mitbekommt. Prinzipiell vertraue ich (36) der Stiko und bin auch geimpft (leicht erhöhte Temeratur für 2 Tage und leichte Armschmerzen), auch da ich schon von schlimmen Long Covid Verläufen und auch etwas schwereren Covid Erkrankungen im Bekanntenkreis gehört habe, vor allem aber um meine Eltern und meine damals noch schwangere Schwester zu schützen.
    Meine Schwester hat zum Thema Hirnabbau eine studie gemacht (preprint) laut der man Abbauprodukt die man sonst im Blut von Demenkranken findet teilweise stark erhöht auch bei Covid erkrankten feststellt. Wobei die höhe der Abbauprodukt wohl nicht mit der Schwere der Coviderkrankungen zusammen hängt und manche Covidkranke kaum Abbauprodukte aufweisen.
    Allerdings war die Studie eher klein.
    Eine andere Studie in ähnliche Richtung findet man hier:
    https://www.hna.de/politik/corona-karl-lauterbach-long-covid-iq-verlust-gehirn-forschung-pandemie-90881397.html

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (01.10.2021 14:38).

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