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  • neurotika

421 Beiträge seit 27.09.2015

Schöner wissenschaftlicher Podcast zum Thema in der Ärztezeitung

https://www.aerztezeitung.de/Podcasts/Wer-eine-Impfpflicht-will-muss-die-richtigen-Fragen-stellen-426545.html

Sehr gut analysiert: "Warum wird immer von Impflücke gesprochen, viel wichtiger wäre als Arzt doch die Antikörperlücke" und vieles mehr.

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  • Avatar von MacPaul
    • MacPaul

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.05.2001

    Antwort auf Schöner wissenschaftlicher Podcast zum Thema in der Ärztezeitung von neurotika.

    neurotika schrieb am 09.02.2022 21:03:

    https://www.aerztezeitung.de/Podcasts/Wer-eine-Impfpflicht-will-muss-die-richtigen-Fragen-stellen-426545.html

    Sehr gut analysiert: "Warum wird immer von Impflücke gesprochen, viel wichtiger wäre als Arzt doch die Antikörperlücke" und vieles mehr.

    Nichts ist so schlimm wie die Bildungslücke und da sieht's bei den meisten übelst aus.

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  • Avatar von auscologne
    • auscologne

    37 Beiträge seit 10.01.2022

    Re: Podcast: Wer eine Impfpflicht will, muss die richtigen Fragen stellen

    Antwort auf Schöner wissenschaftlicher Podcast zum Thema in der Ärztezeitung von neurotika.

    Danke für den überaus informativen Link @neurotika:

    Wer eine Impfpflicht will, muss die richtigen Fragen stellen
    (https://www.aerztezeitung.de/Podcasts/Wer-eine-Impfpflicht-will-muss-die-richtigen-Fragen-stellen-426545.html)

    Es handelt sich um einen Podcast der "Ärztezeitung" an dem sich neben Denis Nößler, Chefredakteur dort, folgende Personen beteiligt haben:

    Martin Scherer, Allgemeinmediziner und Universitätsprofessor
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin, Direktor
    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Präsident

    Dagmar Lühmann
    Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin, erste stellvertretende Vorsitzende
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin, Oberärztliche Koordinatorin Forschung

    Die für mich relevante Kernaussage beider Fachleute ist, dass man in Deutschland keine Datengrundlage hat, die es ermöglicht, objektive, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Entscheidungen treffen zu können.

    Habe mir folgendes zu den Aussagen von Herrn Scherer notiert:
    • In Deutschland gibt es keine Datengrundlage für die evidenzbasierte Medizin.
    • Anstelle über Impflücken zu sprechen, muß man wissen, wie groß die Immunitätslücke ist.
    • Deshalb ist jegliche Entscheidungsfindung eine Art von Blindflug.
    • Entscheiden könne man erst dann, wenn bekannt wäre, wieviele immunologisch komplett naiv sind (also weder geimpft noch genesen) und wie hoch die Impact-Größe einer neuen Welle ist.

    und folgendes zu den Aussagen von Frau Lühmann notiert:
    • Zum Einen ist die Datenlage schlecht und zum Anderen läßt die Argumentation die Systematik einer evidenzbasierten Medizin in Diskussionen häufig vermissen.
    • Was man in Statements der unterschiedlichen Akteure heraushört sind nur einzelne Evidenz-Stücke.
    • Die evidenzbasierte Medizin verlangt jedoch nach einem systematischem Ansatz:
    1. Bestandsaufnahme der Datenlage - beispielsweise "Gibt es Daten?",
    2. die kritische Beurteilung dieser - "Welche Qualität haben die Daten?", "Sind die Daten geeignet, in der Entscheidungsfindung hinzugezogen zu werden?" und
    3. anschließender transparenter Kommunikation.
    • Wenn man keine belastbaren oder schlechten Daten hat, diese verbleibende Unsicherheit muss dann klar kommuniziert werden.

    Anmerkung:
    evidenzbasiert: sich auf empirische Daten stützend, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhend

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (10.02.2022 13:35).

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