Antwort auf Re: Praxis randaliert wegen Verdacht auf Impfpassfälschung. von Bit Bucket.
Bit Bucket schrieb am 10.02.2022 15:27:
Großer Grüner Arkelanfall schrieb am 10.02.2022 14:15:
Bisweilen reichte es ja offenbar als Anfangsverdacht, dass ein Arzt überhaupt solche Atteste ausstellte.
Ich persönlich habe eher den Eindruck, dass die meisten Ärzte aus Angst vor Repressalien ihren Patienten ohne Rücksicht auf Verluste eine Covid-19-Impfung verpassen wollen. Meine Hausärztin meinte z.B. auf die Frage nach einem solchen Attest, sie würde sich damit strafbar machen, obwohl ich unter einer Autoimmunerkrankung leide und mir alle zwei Wochen einen monoklonalen Antikörper spritze, der nebenbei sogar von der FDA und EMA zur Behandllung von schweren Verläufen bei Covid-19 zugelassen ist.
Das habe ich schon öfter gehört, auch bei sehr schweren Vorerkrankungen. Und offenbar sind die allermeisten Ärzte dermaßen eingeschüchtert worden, dass sich praktisch niemand mehr getraut, ein solches Attest auszustellen.
Ich habe eines (auch wegen Autoimmunerkrankung) und ich gebe in meinem Umfeld keinerlei Auskunft darüber, wer mir das ausgestellt hat. Weil ich mir durchaus Leute vorstellen kann, die der Ärztin das Leben gern schwer machen würden. Ich rechne es meiner Ärztin hoch an, dass sie das für mich auf sich genommen hat... Immerhin, soviel kann ich auch verraten: der Einsatz des Attestes zum Betreten der 2G- und 2G-Plus-Zonen klappt damit problemfrei.