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  • Haschpappi

mehr als 1000 Beiträge seit 10.07.2017

Haben nicht Politik, Wirtschaft und deren Verbände auch beim Thema KI versucht..

KI birgt laut IWF Risiken für Jobs und soziale Gerechtigkeit.

(...) Eine aktuelle, groß angelegte Umfrage von SD Worx zeigt, welche Ängste um den Arbeitsplatz in Europa bestehen. Die Umfrage, an der mehr als 5.000 Unternehmen und 18.000 Beschäftigte in 18 europäischen Ländern teilnahmen, ergab, dass jedes dritte europäische Unternehmen bereits KI in seinen Betrieb integriert hat. Gleichzeitig zeigen sich die Sorgen der Belegschaften. Jeder fünfte Befragte befürchte, dass KI einen großen Teil der eigenen Arbeit ersetzen könne. (...)

https://www.telepolis.de/features/Neue-EU-Regeln-Aengste-der-Beschaeftigten-vor-KI-bleiben-Bosch-Boss-beschwichtigt-9738233.html

...(Zukunfts)Ängste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu zerstreuen und stattdessen Vorteile (z. B Arbeitsentlastung) der KI als Chancen für das Individuum hervorzuheben? Mit ein wenig Weiterbildung/ Qualifizierung kann den Arbeitern und Angestellten nichts passieren, so wird es diesbezüglich gebetsmühlenartig behauptet.
Kann gut sein, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer künftig nicht nur untereinander um Arbeitsplätze konkurrieren müssen, sondern zusätzlich noch mit KI-Software. Das Medienhaus Springer hat gezeigt wie man große Teile der Nachrichten-Redaktionen mittels KI einfach ersetzt. Callzenter, öffentliche Verwaltung und das Bankwesen sehen in der KI viel Potenzial, in einem Prozess der eben erst begonnen hat.

SPRINGER BAUT REDAKTION AB/ Bei „Bild“ fallen mehr als 200 Stellen weg

Ende Februar hatte Springer-Chef Mathias Döpfner einen radikalen Umbau bei der „Bild“-Zeitung angekündigt. Jetzt wird klar, was das bedeutet. Viele Mitarbeiter werden entlassen, Standorte fallen weg und KI hält Einzug. Es gilt: „digital only“. (FAZ, 19.6.23)

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/bild-zeitung-entlaesst-mehr-als-200-mitarbeiter-ki-haelt-einzug-18974856.html

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  • Avatar von 12jk34
    • 12jk34

    468 Beiträge seit 01.07.2022

    Re: Haben nicht Politik, Wirtschaft und deren Verbände auch beim Thema KI versuc

    Antwort auf Haben nicht Politik, Wirtschaft und deren Verbände auch beim Thema KI versucht.. von Haschpappi.

    Ich glaube auch nicht, dass Arbeitnehmer durch Weiterbildung zur KI ihre eigenen Arbeitsplätze sichern können, wenn eben diese KI den Job kostengünstiger und vor allem 24 Stunden rund um die Uhr erledigen kann.

    Eigentlich der feuchte Traum jedes waschechten Kapitalisten: ein Gelderbringer, der 24 Stunden, 7 Tage die Woche und 365 Tage ohne Urlaub oder Krank zu werden, zur Geldvermehrung zur Verfügung steht. Und für den NICHTS in die Sozialsysteme eingezahlt werden muss.

    Wäre ich Kapitalist …..

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  • Avatar von Haschpappi
    • Haschpappi

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.07.2017

    Antwort auf Re: Haben nicht Politik, Wirtschaft und deren Verbände auch beim Thema KI versuc von 12jk34.

    ...wenn eben diese KI den Job kostengünstiger und vor allem 24 Stunden rund um die Uhr erledigen kann.

    Diese Soft-Ware macht keine Arbeitskämpfe, fordert kein Gehalt, feiert nicht krankt und braucht keine Pausen, sondern kann rund um die Uhr arbeiten, sogar am Wochenende - die PC brauchen dafür nur Strom.
    Diese Soft-Ware, gekoppelt an die Hard-Ware schreib sich zudem über die Unternehmenssteuer ab. Damit können die dadurch bedrohten Jobs, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, nicht konkurrieren. Ich denke, da rollt ein ganz großes Ding auf diese Arbeitswelt zu. Und Weiterbildung und Qualifikation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer alleine werden dieses Problem nicht lösen.

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  • Avatar von DasWoelfchen
    • DasWoelfchen

    mehr als 1000 Beiträge seit 21.01.2003

    Antwort auf Re: Haben nicht Politik, Wirtschaft und deren Verbände auch beim Thema KI versuc von 12jk34.

    12jk34 schrieb am 18.06.2024 19:16:

    Ich glaube auch nicht, dass Arbeitnehmer durch Weiterbildung zur KI ihre eigenen Arbeitsplätze sichern können, wenn eben diese KI den Job kostengünstiger und vor allem 24 Stunden rund um die Uhr erledigen kann.

    Eigentlich der feuchte Traum jedes waschechten Kapitalisten: ein Gelderbringer, der 24 Stunden, 7 Tage die Woche und 365 Tage ohne Urlaub oder Krank zu werden, zur Geldvermehrung zur Verfügung steht. Und für den NICHTS in die Sozialsysteme eingezahlt werden muss.

    Wäre ich Kapitalist …..

    Einem "echten" Kapitalisten wäre klar, dass die Ausgaben für Arbeit auf der einen Seite und die Kaufkraft des Kunden auf der anderen Seite der Bilanz stehen.

    "Stell dir vor du kannst deine Produkte zwar extem billig produzieren, aber trotzdem hat keiner das Geld sie zu kaufen".

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  • Avatar von Walter Brenten
    • Walter Brenten

    13 Beiträge seit 07.06.2024

    Antwort auf Re: Haben nicht Politik, Wirtschaft und deren Verbände auch beim Thema KI versuc von DasWoelfchen.

    DasWoelfchen schrieb am 18.06.2024 23:25:

    12jk34 schrieb am 18.06.2024 19:16:

    Ich glaube auch nicht, dass Arbeitnehmer durch Weiterbildung zur KI ihre eigenen Arbeitsplätze sichern können, wenn eben diese KI den Job kostengünstiger und vor allem 24 Stunden rund um die Uhr erledigen kann.

    Eigentlich der feuchte Traum jedes waschechten Kapitalisten: ein Gelderbringer, der 24 Stunden, 7 Tage die Woche und 365 Tage ohne Urlaub oder Krank zu werden, zur Geldvermehrung zur Verfügung steht. Und für den NICHTS in die Sozialsysteme eingezahlt werden muss.

    Wäre ich Kapitalist …..

    Einem "echten" Kapitalisten wäre klar, dass die Ausgaben für Arbeit auf der einen Seite und die Kaufkraft des Kunden auf der anderen Seite der Bilanz stehen.

    "Stell dir vor du kannst deine Produkte zwar extem billig produzieren, aber trotzdem hat keiner das Geld sie zu kaufen".

    Schon der alte - dazu auch noch stockkonservative bis bekennend rechtsradikale - Henry Ford hatte erkannt: "Autos kaufen keine Autos" - Da liegt die Crux: Damals führte dieser Erkenntnisgewinn noch dazu, dass Ford billige Autos produzierte und seiner Belegschaft einen vergleichsweise guten Lohn zahlte ...

    ... in der heutigen Zeit habe ich da meine Zweifel, weil insbesondere die modernen Unternehmen mit ihren BwL-Göttern nur noch in kurzfristigen Gewinnmargen rechnen 🤣

    Wir werden sehen, wohin das führt, aber Zweckoptimismus ist wohl eher nicht angesagt!

    M.f.G.
    W.B.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (19.06.2024 00:59).

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  • Avatar von dickbrettbohrer
    • dickbrettbohrer

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.03.2013

    Künstliche Intelligenz bei Springer?

    Antwort auf Haben nicht Politik, Wirtschaft und deren Verbände auch beim Thema KI versucht.. von Haschpappi.

    Ist Intelligenz da nicht eher störend?

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  • Avatar von Haschpappi
    • Haschpappi

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.07.2017

    Antwort auf Künstliche Intelligenz bei Springer? von dickbrettbohrer.

    Künstliche Intelligenz bei Springer? Ist Intelligenz da nicht eher störend?

    Ja, dieser Witz wurde diesbezüglich schon öfters gemacht. Auf diesem flachen Bildzeitung-Niveau kann KI dort nichts kaputt machen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (19.06.2024 08:28).

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