Statt bunter Fähnchen und Personen, wage ich einmal einen inhaltlichen Ausblick auf die nächsten 4 Jahre:
1.) Frauen-, Gender- und Diversity-Themen, die auf keinem Wahlplakat standen und deren aktive Bewerbung den Parteien Stimmen gekostet hätte, werden problemlos und mit viel Tamtam durchgewunken. Man wird wieder, wie schon all die Jahre, dem Ami-Zeitgeist hinterherkriechen. BLM bei uns? Na klar!
2.) Die Politik-Mafia wird auch in der nächsten Legislaturperiode ihr Unwesen treiben. Millionen bis Milliarden an Steuergeldern werden in Echokammern ("Krampf gegen Rechts", "Migration für alle..",..) gekippt, die dann ihrerseits die politische Agenda in der Berliner Provinz dominieren.
3.) Die Sozial-Mafia wird noch viel mehr Geld abgraben. Die Handvoll Sozialkonzerne werden dabei noch mehr Millionen durch ihre Firmengeflechte schleusen und am Ende der Nahrungskette und als "ausführende Organe" dann Mindestlöhner beschäftigen. Egal, welche Ausbildung die Leute haben. Dafür werden dann die alten, regulären Jobs in der Branche abgebaut.
4.) Die Weihnachtsmänner/-frauen werden wieder unterwegs sein. Außen-, Wirtschafts- und Entwicklungshilfeministerien hauen dann wieder Millionen raus, um als Marketingbuden für deutsche Unternehmer unterwegs zu sein oder das Geld an dubiose Projekte und/oder Potentaten zu verschenken.
5.) Auch nach Merkel wird es wohl keinen Wirtschaftsminister geben der diesen Namen verdient. Der Normalbürger darf sich wieder auf Wohlstandsverlust (Inflation ohne angemessenen Lohnausgleich und höhere Steuern, denn jemand muss die Zeche für die Corona-Party zahlen) einstellen.
6.) Die "Rente mit 70" wird kommen. D.h. real natürlich, das als Lohn eines langen Arbeitsleben nur die GruSi bleibt, weil der Rest durch die Zwangsfrühverrentung als Abzüge aufgefressen wird.
7.) Auch in der nächsten Legislaturperiode wird soziale Gerechtigkeit keine Rolle spielen. Der Anteil der Transferleistungsempfänger wird weiter wachsen. Die soziale Falte wird immer größer werden. Immer mehr Bürger werden sich als Zahler ins System verabschieden und lieber als prekäre Selbstständige oder schwarzarbeitende Hartz´ler ihren Wohlstand suchen.
8.) Im Schlechtfalle wird man in Berlin weiter das Ansehen und die Beziehungen zu unseren Nachbarn ramponieren.
9.) eine großes Thema wird die Bundeswehr und deren, schon lange überfällige, Modernisierung sein. Da wird man wieder in der Welthauptstadt Germania einerseits mit der Pickelhaube herumlaufen und als "europäische Führungsmacht" der Welt zeigen, wo es langzugehen hat und sich andererseits eine Truppe gönnen, die schon im Europa-Vergleich mit Mühe auf den 8.ten Platz kommt und international eher für Erheiterung sorgt.
10.) Umweltpolitik? Ja, eine Runde Symbolismus, der uns Milliarden kosten wird, aber absolut nichts bringen wird. Weitere 4 verlorene Jahre.
Die müßten in Berlin alle erst einmal lernen Politik zu machen, wie das früher in der Bonner Republik und in anderen Demokratien Brauch ist.
Aber dann bekäme man auch die ganze Erbärmlichkeit der Dünnbrettbohrer zu Gesicht. Wann gibt einmal wieder richtige Politik?