Schnarchnase schrieb am 03.01.2023 20:18:
... warum Russland das Gebiet nicht einfach platt macht, bevor man da mit Infanterie reingeht - wie unsere "Freunde" uns das mehrfach vorgemacht haben - und wie das zu der Story passt, die Russen würden "Krieg gegen die Zivilbevölkerung" führen.
Machen sie doch so gut sie können - nicht umsonst sieht es teilweise aus wie im 1. Weltkrieg, ein Krater neben dem anderen. Konnte man ja hier auch genug lesen das Gejubel, die russische Artillerie würde einfach alles umpflügen, weshalb es nur so langsam vorwärts geht aber es niedrige russische sowie hohe Ukrainische Verluste hat. Mariupol sah nun auch nicht nach "schonendem vorgehen" aus. So gut können sie aber nicht mehr.
Mit der Luftwaffe z.b. massiert angreifen wird aber nix mehr, denn die Flugzeuge haben dann im Zweifel eine ähnliche Lebenserwartung wie die Marschflugkörper. Mit der Artillerie ist es mit dem Nachschub nicht mehr so leicht, seitdem Himars regelmässig die Depots hochjagt.
Eine Bemerkung zum Schluss: WENN Russland tatsächlich so vorsichtig mit Infantrie gegen schwer befestigte Gebiete vorgeht ohne grossen Einsatz schwerer Waffen, wo genau sollen dann die hohen Verluste auf ukrainischer Seite herkommen, während die auf russischer Seite überschaubar sind? Da stimmt dann wohl eher die ukrainische Schilderung von Menschenwellen (sind ja nur Häftlinge..) die man in den quasi sicheren Tod stürmen lässt. Der Grund warum nur noch kleine Infantrietrupps angreifen ist nach Ansicht mancher Beobachter eher darin zu sehen, dass der Offensive die Puste ausgeht.