Von ihren Anfängen bis heute befanden sich die USA keine 20 Jahre im Frieden. Ob der Völkermord im Innern gegen die Ureinwohner oder die zahlreichen Raubzüge wie die Eroberung mexikanischen Staatsgebietes Ende des 19 Jahrhundertes: es ging immer um das eine: Bodenschätze und Erdöl.
Nein - halt: 1903 ging es nicht um solche Ressourcen. Vielmehr ließen die Gringos in Kolumbien putschen, nachdem sich das Parlament in Bogota damals geweigert hatte, einen für das Land sehr nachteiligen Pachtvertrag zu akzeptieren. Das Putschregime trennte sogleich das heutige Staatsgebiet von Panama vom kolumbianischen Territorium ab und unterschrieb den von den USA geforderten Pachtvertrag für das Land, über das bis heute der Panama-Kanal verläuft.
Oh, wie häßlich ist Panama
Geschichte. Vor 100 Jahren wurde der Panamakanal eröffnet. Die Vorgänge bei dessen Bau und die Rolle der USA sind ein Lehrstück imperialistischer Politik
https://www.jungewelt.de/artikel/224616.oh-wie-h%C3%A4%C3%9Flich-ist-panama.html
Ähnlich rigoros gingen die Amerikaner gegen Kuba vor, das sie 1898 in ihrem Unabhängigkeitskampf gegen Spanien unterstützten - nur um es anschließend selber zu kontrollieren. Dabei nötigten sie dem eingesetzten Marionettenregime 1899 in Havanna einen Pachtvertrag für das Gebiet der Bucht von Guantanamo ab, auf den die USA sich noch heute berufen, obwohl das freie Kuba schon seit Jahrzehnten die Räumung des besetzten Geländes verlangt.
Nach dem zweiten Weltkrieg avancierte Kuba schnell zum US-kontrollierten Mafia-Paradies, welches beste Verbindungen zur Polit-Mafia in Washington unterhielt.
Siehe ARD Doku:
"Kuba: mehr über den Hinterhof der USA. Die US-Mafia in Kuba! "
https://www.youtube.com/watch?v=REt5ICgMXus&t=1s
Während die kubanischen Menschen als Analphabeten im tiefsten Elend und einer unfassbaren Kindersterblichkeit dahin vegetierten, befand sich das zuvor geraubte Land unter der Kontrolle US-amerikanischer Firmen und Mafia-Familien. Insofern haben und hatten die USA definitiv niemals ein Recht, irgendwelche Ansprüche zu stellen. Trotzdem bot die revolutionäre Regierung ihnen wie auch anderen Eigentümern eine angemessene Entschädigung an.
Im Gegensatz zu europäischen Alt-Eigentümern lehnten die USA allerdings jedwede friedliche Regelung ab und gingen zum verdeckten Krieg gegen Kuba über, dem in den folgenden Jahrzehnte weit über 3000 Menschen durch US-Terrorakte zum Opfer fielen. Der grausamste Anschlag war eine Bombenexplosion an Board eines kubanischen Passagierflugzeugs, dem unter anderem eine komplette Jugendfechtmannschaft zum Opfer fiel.
Um so bemerkenswerter ist, dass das Trump-Regime heutzutage ausgerechnet ein Land, dass selbst ein Opfer des US-Staatsterrorismus geworden ist, als Förderer und Unterstützer des Terrorismus brandmarkt.
Die Revolution hat niemals den Terrorismus gefördert, sie war mit dem Tod von 3478 ihrer Kinder sein Opfer
An diesem 6. Oktober, dem Tag der Opfer des Staatsterrors, wurden diejenigen gewürdigt, die bei dem schrecklichen Verbrechen in Barbados ihr Leben verloren haben.
http://de.granma.cu/cuba/2019-10-07/die-revolution-hat-niemals-den-terrorismus-gefordert-sie-war-mit-dem-tod-von-3478-ihrer-kinder-sein-opfer
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.01.2021 17:27).