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  • ratwol22

mehr als 1000 Beiträge seit 22.02.2022

Jedenfalls wurden heute die aktiven Abwehrmaßnahmen weitergeführt:

Der Kachowka-Staudamm ist zerstört worden.
In der Folge ist der Fluss Dnipro über seine Ufer getreten und seine Wasser überschwemmen hauptsächlich auf der Südseite (linkes Flußufer) die Ebenen sowie beiseitig Städte und Dörfer. Möglicherweise werden dadurch die Brücken über den Dnipro auf Dauer unpassierbar.

Es gibt nur einen Nutznießer dieser Situation: die russischen Soldaten. Damit soll ein Vorrücken ukrainischer Soldaten in südlicher Richtung unterbunden werden.

Der ersten Staudamm der in diesem Krieg zerstört wurde, wurde übrigends durch die ukrainische Armee gesprengt, um damit ein Vorrücken der russischen Einheiten gegen Kiew zu verhindern, eine Taktik die erfolgreich war.

Nun besteht die Gefahr, daß Minen durch die Dnipro-Fluten aus dem aufgeschwemmten Boden in das Hochwasser gelangen und an Orte gespühlt werden, wo man nicht mit ihnen rechnet.
Darüber hinaus wird befürchtet, daß nun die Wasserversorgung der Krim mittels eines Kanalsystems aus dem Flußwasser des Dnipro sich ab jetzt nicht mehr regulieren läßt, sogar vollständig unmöglich wird: die notwendige Infrastruktur dafür spühlen die Wassermassen zur Stunde fort. Dieser mögliche Aspekt ist das Einzige, was für die ukrainischen Streitkräfte als Verursacher der Sprengung sprechen würde. Doch diese Argumentation ist dünne: im Osten haben die russischen Streikräfte ihre in die Tiefe gestaffelten Verteidigungsanlagen stehen. Im Süden gibt es nur den Dnipro, um einen ukrainischen Vormarsch zu hemmen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (06.06.2023 18:31).

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