Das konkrete Problem - wenn man einmal von der neoliberalen Ideologie als solchen absieht, die mit einem komplett unrealistischen Menschenbild operiert - liegt in der zeitlichen Begrenzung von Anstellungsverhältnissen und geht weit über die Schicht der universitären (Mittelbau-)Mitarbeiter hinaus. Es müsste eigentlich möglich sein, eine gewerkschaftlich getragene Frontstellung aufzubauen. Es müsste sich ein möglichst breiter Zusammenschluss von Gewerkschaften, unter ihnen auch eine Vertretung der 'Universitären', spezifisch gegen diese Infamie wenden und sie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen.
-
„ breiter Zusammenschluss von Gewerkschaften“
Antwort auf Kampfobjekt von Pnyx (1).
gerade Gewerkschaften haben den akademischen Nachwuchs ignoriert, waren ja keine einfachen Arbeiter...
-
Professorinnen aller Universitäten vereinigt Euch
Antwort auf „ breiter Zusammenschluss von Gewerkschaften“ von gunker.
... wider die absehbar prekären Arbeitsbedingungen des wissenschaftlichen Nachwuchses! :-)
Was der Entzug eines Doktortitels mit den prekären Arbeitsbedingungen des wissenschaftlichen Nachwuchses zu tun hat.
> https://www.heise.de/meinung/Kommentar-Die-Wahrheit-hinter-dem-Fall-Franziska-Giffey-6071770.html -
Antwort auf „ breiter Zusammenschluss von Gewerkschaften“ von gunker.
Tempi passati, Schwamm drüber. Aber nun koalieren, wos Sinn macht und Not tut. Politik ist Interessenvertretung.
-
Antwort auf „ breiter Zusammenschluss von Gewerkschaften“ von gunker.
gunker schrieb am 22.06.2021 19:29:
gerade Gewerkschaften haben den akademischen Nachwuchs ignoriert, waren ja keine einfachen Arbeiter...
So sieht's aus. Bis heute!
Doktoranden, die für ein halbes Gehalt sechzig Stunden die Woche arbeiten, sind Verdi scheißegal. Das sind ja angeblich die Ausbeuter von morgen. Diese Trottel kriegen sicher nicht 1% meines Bruttogehalts!