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  • Pnyx (1)

mehr als 1000 Beiträge seit 01.07.2017

Täuschungen, Betrug

Das Hauptproblem des Hackback-Ansatzes liegt anderswo. Wenn es zu einem Vorfall kommt, der mit Hacking erklärt wird, kann man - wie jetzt vorgeführt bei den angeblichen Kriegsverbrechen der Russen, bei denen vom Vorfall kurzschlüssig auf den Täter geschlossen und eine neutrale Untersuchung nicht abgwartet wird - auf umständliche Attributionsbemühungen schlicht verzichten und bewaffnet mit der Behauptung, die Täterschaft sei offensichtlich, direkt zum eignen Angriff übergehen. Es kann noch ärger sein. 'Seit 5 Uhr 45 wird zurückgeschossen-Szenarien' sind ebenfalls denkbar. Dass Demokratien nicht zu solchen Mitteln greifen, ist ein durch die Geschichte längst widerlegter Mythos.

Es ist klar, das jede Seite von sich selbst behauptet, die gute, aufrichtige zu sein. Leider gibt es keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass irgendeine unter ihnen auf Täuschung und Betrug verzichtete. Vielmehr überwältigende fürs Gegenteil.

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  • Avatar von Eldoran
    • Eldoran

    552 Beiträge seit 18.02.2017

    Antwort auf Täuschungen, Betrug von Pnyx (1).

    False flag ist dabei auch ein riesen Problem - bei dem leak amerikanischer geheimdienst tools war doch unter anderem ein Aspekt offensichtlich - die haben teilweise versucht sich als russische Schadsoftware auszugeben. Wenn die USA also gerade einen Angriff Russlands benötigt, was sollte die daran hindern einen russischen Cyberangriff zu fingieren um dann einen Militärschlag als "Vergeltung" durchzuführen. Physische Angriffe sind ja auch schon seit Jahren offiziell für die USA mögliche Vergeltungsmassnahmen... False Flag Propaganda Zwischenfälle sind ja schon seit Jahren "normal" - Assad hat ja auch seltsamerweise immer dann wenn es die USA/Islamisten benötigten, die Giftgasanschläge durchgeführt.

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