Das sind alles nur Wunschträume. Zunächst basiert sie immer auf überschüssigem Strom. Irgendetwas im Überschuss zu produzieren ist das Gegenteil einer ökonomischen und ökologischen Gesellschaft.
Die Energiewende benötigt Stromspeicher in Form von Wasserstoff, sonst ist sie am Ende. Der volatile Strom aus Windkraft und Solar muss für die tätglichen Schwankungen, für Dunkelflauten und für den saiasonalen Ausgleich gespeichert werden. Das sind erhebliche Mengen an Wasserstoff.
Einzige Möglichkeit sind die schon vorhandenen Gaskavernenspeicher. Die können aber lediglich Strom in Form von Wasserstoff für etwas mehr als zehn Durchschnittstage speichern. Das reicht aber nicht.
Und es kommt noch viel schlimmer: da ist noch gar kein Wasserstoff für die Industrie enthalten und die Zahlen basieren auf dem heutigen Stromverbrauch: der Verbrauch soll aber durch die Energiewende massiv steigen.
Hinzu kommt der katastrophale Wirkungsgrad von 25-33% der Wasserstoff-"Speicherung" - bei der teuersten Energie – nämlich Strom – als Quelle. Das ist volkswirtschaftlicher Selbstmord.
Und dann auch noch solche Märchen wie, dass sich "Gasanlagen" auf Wasserstoff umrüsten ließen. Derzeit gibt es nur ein Projekt: Siemens rüstet eine Gasturbine auf Wasserstoff um. Die hat aber nur 12 MW. Ob das geht und sinnvoll ist, steht noch in den Sternen.