Das Kvaerner-Verfahren, das du da ansprichst, ist eigentlich entsetzlich ineffektiv.
"Eine seit 1992 in Canada betriebene Pilotanlage erzeugt aus 1000Nm3/h Erdgas und 2100kWel Energie neben Heißdampf mit einer Leistung von 1000kW rund 500kg/h Aktivkohle und 2000Nm3/h Wasserstoff. Berücksichtigt man alle verwertbaren Produkte erreicht die Anlage einen Wirkungsgrad von nahezu 100%! Ca. 48% davon entfallen auf den Wasserstoff, etwa 40% auf die Aktivkohle und 10% auf den Heißdampf."
Die 40% Aktivkohle sind ein Verlustposten, denn sie müsste entsorgt werden, wenn sie nicht schlussendlich als Co2 in die Atmosphäre gelangen soll.
Der 10% Heißdampf ist zwar bedingt verwertbar, wenn man das etwa mit anderen industriellen Prozessen koppelt oder für Fernwärme nutzt.
Aber: Es werden 2100 KW benötigt um 2000 Normkubikmeter Wasserstoff zu erzeugen, die dann brutto ca. 7000 KW Energie enthalten. Das entspricht dann einem Wirkungsgrad von 42-49%, je nachdem wie gut verwertbar der Heißdampf ist.
Das ist gemessen an der Wasserstoff-Elektrolyse, die inzwischen Wirkungsgrade über 80% erreicht, kein überzeugender Wert.