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Avatar von Klabusterbär
  • Klabusterbär

mehr als 1000 Beiträge seit 30.08.2017

Mal ein Vorschlag...

Diese 50% Angabe ist ja - wie immer - völlig nichtssagend, wenn die Erzeugung stattfindet, wenn sie nicht gebraucht wird...

Deshalb mein Vorschlag:

Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen dürfen nur noch gebaut und subventioniert werden, wenn sie einen Anschluss an einen Energiespeicher besitzen, der gewährleistet, dass sie ununterbrochen eine definierte Mindestmenge Strom dauerherhaft (für sagen wir mal 3 Tage) liefern können?

Sozusagen, als Äquivalent zum gefüllten Kohlebunker des Kohlekraftwerkes?

Die Idee dass alle nicht grundlastfähigen Stromerzeugungsanlagen eine "Speicherumlage" von ihrer Vergütung abgezogen bekommen ist gar nicht mal so abwegig - dies abhängig von ihrer (theoretischen) zeitlichen Verfügbarkeit - Solaranlagen etwas mehr, Windkraftanlagen etwas weniger.

Dieses Geld könnten Großproduzenten sparen wenn sie selbst in Speichertechnologien investieren.

Bei Kleinanlagen könnten kleine Batteriespeicher im Keller noch interessanter werden.
Von der "restlichen" Speicherabgabe könnte dann tatsächlich in lokale mittelgroße Speicher investiert werden oder sogar "Autobesitzer" mit zur Verfügung gestellten Speicherkapazität eine Subvention bezahlt werden.

Die Betreiber der Speicherkraftwerke könnten alternativ Speicherzertifikate an die Erzeuger verkaufen und ihr Geschäftsmodell neben dem Verkauf von Strom somit mitfinanzieren.

... oder was denkt ihr?

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  • Avatar von Udon
    • Udon

    516 Beiträge seit 29.08.2018

    Antwort auf Mal ein Vorschlag... von Klabusterbär.

    Erstmals über 50%, da sind mir die gleichen Gedanken gekommen. Wahrscheinlich in den Sommermonaten, da wird nicht mit der Wärmepumpe geheizt, und viele der E-Auto Besitzer sind mit ihrem 10 Meter Wohnmobil unterwegs. Schöne neue Welt.
    Ach ja, ihr Gedanke mit der "Speicherumlage", ein interessanter Gedanke. Wenn die Energiewende nur im Ansatz, und nicht nur mit "Phrasen" funktionieren soll, braucht es funktionierende Speicher, Speicher und nochmals Speicher. Man braucht ja nur in diesen Tagen aus dem Fenster zu schauen und das Windrädchen der kleinen Tochter auf dem Balkon zu betrachten, da kommen eher selten 50% Grünstrom zusammen.

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  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.05.2013

    Antwort auf Mal ein Vorschlag... von Klabusterbär.

    Das ist keine so gute Idee. Schliesslich richtet sich die Subventionierte Vergütung nach den Kosten - Deine Idee würde nur dazu führen das man die Subvention an die Erzeuger - hier die PV*ler - aufstocken müsste.

    Im Grunde ist es einfacher keine Vergütung zu bezahlen, wenn der Strom nicht gebraucht wird. Der PV*ler baut seine Anlage dann nicht mehr so groß - schliesslich will er seinen Strom nicht wegwerfen oder verschenken. Die Zahl der Anlagen muss dann steigen.

    Im Grunde ist es einfach.
    Man braucht auf 1000 kWh Stromverbrauch pro Jahr 300 Wp pv und 300 Wp Windrad-(anteil). Das ist ein Verhältnis bei dem der Speicherbedarf minimal wird.
    Das gilt übrigens für alle Verbraucher.

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  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.05.2013

    Antwort auf Re: Mal ein Vorschlag... von Udon.

    Nein - eigentlich nicht.

    https://energy-charts.info/charts/energy/chart.htm?l=de&c=DE&year=2020

    PV, Wind, Biomasse, Wasser und Last auswählen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (10.01.2021 15:29).

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  • Avatar von Franklin1157
    • Franklin1157

    mehr als 1000 Beiträge seit 02.03.2010

    Batterien

    Antwort auf Mal ein Vorschlag... von Klabusterbär.

    sind eine Krücke. Dafür gibt es weltweit nicht genug Rohstoffe. Von der umweltschädlichen Förderung mal abgesehen.

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  • Avatar von DachsH
    • DachsH

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.12.2018

    Antwort auf Batterien von Franklin1157.

    Es gibt schon Weltweit genügend Lithium und den gesamten Batteriebedarf zu decken.

    Aber es gibt noch Zink, Magnesium, Kalium, ...

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  • Avatar von Ansuz
    • Ansuz

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.09.2020

    Antwort auf Mal ein Vorschlag... von Klabusterbär.

    Klabusterbär schrieb am 10.01.2021 00:36:

    Diese 50% Angabe ist ja - wie immer - völlig nichtssagend, wenn die Erzeugung stattfindet, wenn sie nicht gebraucht wird...

    Deshalb mein Vorschlag:

    Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen dürfen nur noch gebaut und subventioniert werden, wenn sie einen Anschluss an einen Energiespeicher besitzen, der gewährleistet, dass sie ununterbrochen eine definierte Mindestmenge Strom dauerherhaft (für sagen wir mal 3 Tage) liefern können?

    Speichersysteme mit in die Einspeisevergütung aufzunehmen ist eine zielführende Idee. Diese Kröte wird die CDU aber maximal dann schlucken, wenn die Grünen dies im Koalitionsvertrag verlangen.

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