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  • linksblockde

625 Beiträge seit 18.01.2021

Wagenkencht ist die einzige...

... noch wählbare Politikerin in diesem Land. Ihr Fehler war, keine separate Partei initiiert zu haben. Ob die Korrektur mit einer sicher erfolgenden Parteigründung im Winter gelingen wird, ist zu bezweifeln.

In der Linken gibt es sonst nichts inhaltliches und personelles, dass irgendwie annehmen lassen könnte, hier wäre Potenzial vorhanden etwas anderes zu wagen. Die beiden Vorsitzenden haben die niedrigen Erwartungen noch einmal kräftig unterboten. Das Spitzenkandidatenduo ist eine Zumutung. Ramelow macht den linken Kretschmann und das wenige brauchbare Personal verlässt das sinkende Schiff - de Masi zum Beispiel. Das Wahlprogramm ist in der Regierung nicht umsetzbar und behandelt die Oppositionsrolle überhaupt erst gar nicht. Ähnlich wie in den Ländern ist nicht zu befürchten, dass Punkte mit grundsätzlicher Bedeutung aus dem Wahlprogramm umgesetzt werden.

Insgesamt gilt, die Linkspartei ist unwählbar. Schon allein, weil immer noch ein Restrisiko für eine grüne Kanzlerschaft mit Grün-Rot-rot besteht. Die wichtigste Aufgabe für alle, die noch ein minimales Restvertrauen in das Konzept parlamentarische Parteiendemokratie haben und deren Erhalt wünschen, ist, eine grüne Kanzlerschaft zu verhindern. Das wird auch dank der extrem überbewerteten Kandidatin der Grünen hoffentlich gelingen. Es erfordert möglicherweise aber strategisches Wählen.

In Abwandlung eines bekannten Zitates kann man Baerbock beschreiben mit:
"Sie ist noch nicht einmal Juristin und auch sonst von mäßigem Verstand." Das ist Chance und Risiko gleichermaßen.

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  • Avatar von wolfdieter
    • wolfdieter

    mehr als 1000 Beiträge seit 24.04.2005

    Exakt.

    Antwort auf Wagenkencht ist die einzige... von linksblockde.

    linksblockde schrieb am 15.06.2021 10:04:

    ... noch wählbare Politikerin in diesem Land. Ihr Fehler war, keine separate Partei initiiert zu haben. Ob die Korrektur mit einer sicher erfolgenden Parteigründung im Winter gelingen wird, ist zu bezweifeln.

    In der Linken gibt es sonst nichts inhaltliches und personelles, dass irgendwie annehmen lassen könnte, hier wäre Potenzial vorhanden etwas anderes zu wagen. Die beiden Vorsitzenden haben die niedrigen Erwartungen noch einmal kräftig unterboten. Das Spitzenkandidatenduo ist eine Zumutung. Ramelow macht den linken Kretschmann und das wenige brauchbare Personal verlässt das sinkende Schiff - de Masi zum Beispiel. Das Wahlprogramm ist in der Regierung nicht umsetzbar und behandelt die Oppositionsrolle überhaupt erst gar nicht. Ähnlich wie in den Ländern ist nicht zu befürchten, dass Punkte mit grundsätzlicher Bedeutung aus dem Wahlprogramm umgesetzt werden.

    Insgesamt gilt, die Linkspartei ist unwählbar. Schon allein, weil immer noch ein Restrisiko für eine grüne Kanzlerschaft mit Grün-Rot-rot besteht. Die wichtigste Aufgabe für alle, die noch ein minimales Restvertrauen in das Konzept parlamentarische Parteiendemokratie haben und deren Erhalt wünschen, ist, eine grüne Kanzlerschaft zu verhindern.

    Das seh ich als Prio 1 an.

    Das wird auch dank der extrem überbewerteten Kandidatin der Grünen hoffentlich gelingen. Es erfordert möglicherweise aber strategisches Wählen.

    In Abwandlung eines bekannten Zitates kann man Baerbock beschreiben mit:
    "Sie ist noch nicht einmal Juristin und auch sonst von mäßigem Verstand." Das ist Chance und Risiko gleichermaßen.

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  • Avatar von Jocularous
    • Jocularous

    mehr als 1000 Beiträge seit 31.03.2011

    Das ist aber ein krasser Widerspruch

    Antwort auf Wagenkencht ist die einzige... von linksblockde.

    linksblockde schrieb am 15.06.2021 10:04:

    Wagenknecht ist die einzige noch wählbare Politikerin in diesem Land.

    Insgesamt gilt, die Linkspartei ist unwählbar.

    Das ist aber ein krasser Widerspruch.
    Glaubst du wirklich, dass sich eine Wagenknecht so verbiegen lässt, dass sie JAHRELANG Mitglied in einer Partei ist, die sie für UNWÄHLBAR hält? Das wäre in etwa so, als wenn Wagenknecht Mitglied in der AfD wäre.

    Ernstgemeinte Frage.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (15.06.2021 11:40).

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  • Avatar von linksblockde
    • linksblockde

    625 Beiträge seit 18.01.2021

    Antwort auf Das ist aber ein krasser Widerspruch von Jocularous.

    Wagenknecht hat sich nicht verbogen. Genau deswegen gibt es ja den Ausschlussantrag von verschiedenen verdienten Genoss*innen. Die Linkspartei hat sich allerdings in den letzten Jahren massiv verändert. Die Unzufriedenheit ist groß. Viele haben die Partei verlassen. Und das, was da nachgerückt ist, passt in die geänderte LINKE.

    Ich sehe das ganz pragmatisch: die Linkspartei ist für viele, die sich links wähnen, unwählbar wegen Wagenknecht und viele würden links wählen, wenn es eine Partei geben würde, die deren wesentlichen Positionen vertritt. Im Gegensatz zur üblichen Gefahr der Schwächung bei Spaltungen von sich links definierenden Parteien, könnte eine Teilung der LINKEN in eine Wagenknecht- und eine Hennig-Wellsow-Partei für beide Seiten Gewinn bringen und das Parteienspektrum sinnvoll erweitern.

    Eins noch: Wagenknecht sieht Parteien meiner Einschätzung nach als bisher notwendiges Übel nicht als Kern der Demokratie.

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  • Avatar von Wurstbaum
    • Wurstbaum

    301 Beiträge seit 05.04.2021

    Antwort auf Wagenkencht ist die einzige... von linksblockde.

    Ihr Fehler war, keine separate Partei initiiert zu haben

    Es gab doch diese Aktion "aufstehen", vor ein paar Jahren, war aber ein Flop.
    Im Prinzip ein Testballon für eine Neugründung.

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