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Avatar von Porcupine17
  • Porcupine17

mehr als 1000 Beiträge seit 14.07.2012

Damals ging es gegen die Sowjetunion?

Damals ging es gegen die Sowjetunion und ihre Verbündeten in Osteuropa. Dafür kooperierten die Grünen mit sehr heterogenen Dissidenten in den nominalsozialistischen Ländern.

Irgendwie habe ich die Grünen Außenpolitisch in den 80ern (Petra Kelly, Gerd Bastian, Jutta Dithfuhrt etc.) komplett anders in Erinnerung. Primär gegen Pershing 2, Star Wars (nicht von Lucasfilm) und natürlich Reagan&Co. Der Warschauer Pakt wurde kaum angegangen, eher Pflichtschuldig betont das man ja gegen alle Atomwaffen sei.

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  • Avatar von Olle Knolle
    • Olle Knolle

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.08.2012

    Antwort auf Damals ging es gegen die Sowjetunion? von Porcupine17.

    War nicht sogar "lieber rot als tot" ein Leitspruch der Friedensbewegung, auf die sich auch die Grünen gründen?

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  • Avatar von Traktorist
    • Traktorist

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.11.2006

    Nein

    Antwort auf Damals ging es gegen die Sowjetunion? von Porcupine17.

    Porcupine17 schrieb am 14.06.2021 22:17:

    Irgendwie habe ich die Grünen Außenpolitisch in den 80ern (Petra Kelly, Gerd Bastian, Jutta Dithfuhrt etc.) komplett anders in Erinnerung. [...]

    Deine Erinnerung trifft zu, die Grünen starteten als radikale Umwelt- und Anti-Aufrüstungsbewegung. Und bis weit in die Mitte der 80er hinein, auch nachdem Karrieristen wie Fischer und Cohn-Bendit schon den "Realo"-Flügel etabliert hatten, waren die Hauptprotestziele der Nato-Doppelbeschluss und die Umweltzerstörung.

    Erst Jahre nach der Wende, nach Abklingen der Euphorie über den scheinbar beendeten Kalten Krieg, drangen immer aggressivere antirussische Töne durch. Einhergehend mit Fischers Aufstieg zum Außenminister und Kriegstreiber.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (14.06.2021 23:07).

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  • Avatar von c.renée
    • c.renée

    mehr als 1000 Beiträge seit 29.03.2011

    Antwort auf Damals ging es gegen die Sowjetunion? von Porcupine17.

    Das waren ja auch die "Fundis", welche dann ab 1982 nach dem Beitritt von Joschka und seiner "Putztruppe", den "Realos", gezielt rausgekegelt wurden. Danach war eigentlich nur noch Regierungsbeteiligung das große Ziel, Umwelt und Frieden war bestenfalls schmückendes Beiwerk als Köder für die Wähler.

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  • Avatar von Marius2
    • Marius2

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.04.2003

    '"lieber rot als tot"'

    Antwort auf Re: Damals ging es gegen die Sowjetunion? von Olle Knolle.

    Olle Knolle schrieb am 14.06.2021 22:39:

    War nicht sogar "lieber rot als tot" ein Leitspruch der Friedensbewegung, auf die sich auch die Grünen gründen?

    Umgekehrt, lieber tot als rot war ein Slogan der Gegner der Achtundsechziger.

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  • Avatar von Marius2
    • Marius2

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.04.2003

    "Fischers Aufstieg zum Außenminister"

    Antwort auf Nein von Traktorist.

    Traktorist schrieb am 14.06.2021 23:06:

    Porcupine17 schrieb am 14.06.2021 22:17:

    Irgendwie habe ich die Grünen Außenpolitisch in den 80ern (Petra Kelly, Gerd Bastian, Jutta Dithfuhrt etc.) komplett anders in Erinnerung. [...]

    Deine Erinnerung trifft zu, die Grünen starteten als radikale Umwelt- und Anti-Aufrüstungsbewegung. Und bis weit in die Mitte der 80er hinein, auch nachdem Karrieristen wie Fischer und Cohn-Bendit schon den "Realo"-Flügel etabliert hatten, waren die Hauptprotestziele der Nato-Doppelbeschluss und die Umweltzerstörung.

    Erst Jahre nach der Wende, nach Abklingen der Euphorie über den scheinbar beendeten Kalten Krieg, drangen immer aggressivere antirussische Töne durch. Einhergehend mit Fischers Aufstieg zum Außenminister und Kriegstreiber.

    Und der Wendepunkt war Srebrenica, nur ging es nicht anders - Deutschland konnte bei der Verhinderung weiteren Massenmords vor unserer Haustür nicht abseits stehen. Eigentümlich nur, daß es bei den Grünen dabei nicht nur bei einer Episode Realpolitik blieb; Robert hat wohl einen an der Waffel, ausgerechnet im Wahlkampf in den Donbass zu fahren und Waffenlieferungen an die Ukraine vorzuschlagen. Immerhin ruderte er danach, man weiß nur nicht so genau, wohin. Aber so wird der nie Aussenminister.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (15.06.2021 08:03).

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  • Avatar von GBöttcher
    • GBöttcher

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.01.2017

    Hoffentlich hat er sich da keine Leukämie eingefangen kwT

    Antwort auf "Fischers Aufstieg zum Außenminister" von Marius2.

    Marius2 schrieb am 15.06.2021 08:00:

    Robert hat wohl einen an der Waffel, ausgerechnet im Wahlkampf in den Donbass zu fahren und Waffenlieferungen an die Ukraine vorzuschlagen. Immerhin ruderte er danach, man weiß nur nicht so genau, wohin. Aber so wird der nie Aussenminister.

    Nix

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