Was wir erleben ist eine kollektivistische Konterrevolution.
Die Menschen sind der Freiheit überdrüssig geworden, und all die individualistischen Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte werden Stück für Stück wieder zunichte gemacht.
Was wir erleben ist eine kollektivistische Konterrevolution.
Die Menschen sind der Freiheit überdrüssig geworden, und all die individualistischen Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte werden Stück für Stück wieder zunichte gemacht.
Antwort auf Was wir erleben ist eine kollektivistische Konterrevolution von Populist.
Populist schrieb am 03.03.2022 07:38:
Was wir erleben ist eine kollektivistische Konterrevolution.
Die Menschen sind der Freiheit überdrüssig geworden, und all die individualistischen Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte werden Stück für Stück wieder zunichte gemacht.
Das, was du erlebst, ist das, was Freiheit immer schon war: die Lizenz sich für Kapital und Staat nützlich zu machen. Da haben sich die Bürger immer schon einen falschen Reim drauf gemacht, was aber nicht weiter stört, solange sie eben das tun, was von ihnen erwartet wird: die Welt als ein einziges Angebot an sie wahrzunehmen, wo es der Sache danach geht, lauter Dienste für fremdes Eigentum zu leisten.
Antwort auf Re: Was wir erleben ist eine kollektivistische Konterrevolution von jsjs.
bei seinem jüngsten USA-Aufenthalt sagte: "Deutschland dient..." Als ich das hörte, hat es mir fast die Sprache verschlagen. Aber er hat es dabei auf den Punkt gebracht. Deutschlands Politiker dienen, sie sind die Schoßhündchen der US-Hegemonie. Wer will das bitte jetzt noch anzweifeln? Es grenzt schon an Kadavergehorsam. Was für ideologische Knoten haben diese Politiker eigentlich im Kopf?
Außerdem sehe ich vieles in diesem Land, das demselben Zweck "dient". Die Migrationspolitik, die Klimapolitik, die Coronapolitik und nun die Kriegspolitik. All das wird hier als Kalfaktoren-Staat den Weltherrschafts-Fantasien einer, hauptsächlich in den USA sitzenden, Plutakraten-Clique geopfert. Diese Typen schwingen sich zu Göttern auf, bloß weil sie sich in ihrer blindwütigen Gier nehmen können, was sie wollen. Wenn jemand krank im Kopf ist, dann diese reptilienhirngesteuerten Psychopaten.
Putin ist nicht minder gestört, aber in meinen Augen ist er eher ein Symptom des ganzen Irrsinns.
Dabei weist diese kollektivistische Konterrevolution zunehmend faschistoide Züge auf. Ausgrenzung ist dabei zur Zeit (noch) das Lieblings-Instrument. Ich will mir nicht vorstellen, wie das weiter geht. Mir fällt da die Dystopie des "The Handmaid's Tale" ein.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.03.2022 10:05).
Antwort auf Re: Was wir erleben ist eine kollektivistische Konterrevolution von jsjs.
Traurig und bittere Realität.
Antwort auf Re: Was wir erleben ist eine kollektivistische Konterrevolution von marie-sofie.
marie-sofie schrieb am 03.03.2022 10:32:
Traurig und bittere Realität.
Unsinn! Du hast einen idelalistischen Begriff von Freiheit, und warst doch nie was anderes als das Menschenmaterial für Kapital und Staat.
Freiheit war nie etwas anderes als die Erlaubnis, den Anforderungen aus freien Stücken nachkommen zu dürfen. Das war der weg, wie sich der Bürger nützlich machen durfte.
- freie Berufswahl um mit seiner Arbeitskraft fremdes Eigentum zu vermehren
- frei Wahl - um eine Regierung zu wähen, die ihm sagt, wo es lang geht
- Meinungsfreiheit - um sich in aller Freiheit an anderen Meinungen zu relativieren, das gebietet schon die Toleranz gegenüber anderen. Jede Meingung zählt gleichviel - egal wie doof oder falsch sie ist.
- Freizügigkeit _ man muss seinem Arbeitsplatz schließlich folgen dürfen
- ...
Und immer schon hat der Staat es sich vorbehalten die Freiheitsrechte einzuschränken: Notstandgesetze, Kriegsrecht etc....
Antwort auf Re: Was wir erleben ist eine kollektivistische Konterrevolution von jsjs.
... habe ich etwas anderes gesagt?
Ich bin im Monat August 45 nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki geboren und meine Kindheit und Jugend war alles andere als einfach und leicht;
es gab aber einmal eine kurze Phase im letzten Jahrhundert, da hatte ich zumindest wie auch andere die Illusion, die menschliche Zivilisation könnte sich zu größerer Selbstbestimmung und Gerechtigkeit für alle hin entwickeln und tatsächlich jetzt wo die Widersprüche wieder enorm zunehmen, werden uns zunehmend mehr und mehr wenige verbleibende Freiräume im Interesse der Finanzoligarchie und und und ... verboten.
Ja ich hatte einmal die Illusion, dass jede Generation, ein Stück mehr Selbstbestimmung und eigene Gestaltung ihres Lebensraumes verwirklichen könnte.
Mein Betrag sollte auch direkt unter Ihren, jsjs; aber da hatte sich ein anderer Beitrag zwischen geschoben.
Und Sie haben eine etwas wenig praxisorientierte Vorstellung von Freiheiten;
Mir reichen die Vorschriften angeblich gegen die "Corona-Gefahr" tatsächlich und machen mir als Ältere besonders das Leben schwer.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.03.2022 11:03).
Antwort auf Re: Was wir erleben ist eine kollektivistische Konterrevolution von jsjs.
jsjs schrieb am 03.03.2022 08:47:
Das, was du erlebst, ist das, was Freiheit immer schon war: die Lizenz sich für Kapital und Staat nützlich zu machen.
Ich habe kein Problem damit, mich nützlich zu machen. Die Nützlichmachung der Menschen zum gegenseitigen Vorteil ist ein Segen, solange sie dezentral erfolgt.
Da haben sich die Bürger immer schon einen falschen Reim drauf gemacht, was aber nicht weiter stört, solange sie eben das tun, was von ihnen erwartet wird: die Welt als ein einziges Angebot an sie wahrzunehmen, wo es der Sache danach geht, lauter Dienste für fremdes Eigentum zu leisten.
Ich habe kein Problem damit, mich dienstbar zu machen. Die Dienstbarmachung der Menschen zum gegenseitigen Vorteil ist ein Segen, solange sie dezentral erfolgt.
Das Problem ist weder die Nützlichmachung noch die Dienstbarmachung der Menschen. Die Probleme heißen:
Kollektivismus
Zentralisierung
Technokratie
Kontrolle
Fremdregulierung
Freiheit bemisst sich nicht daran was man tun kann, sondern daran was man tun darf.
Antwort auf Die Nützlichmachung der Menschen zum gegenseitigen Vorteil ist ein Segen von Populist.
Populist schrieb am 03.03.2022 16:07:
jsjs schrieb am 03.03.2022 08:47:
Das, was du erlebst, ist das, was Freiheit immer schon war: die Lizenz sich für Kapital und Staat nützlich zu machen.
Ich habe kein Problem damit, mich nützlich zu machen. Die Nützlichmachung der Menschen zum gegenseitigen Vorteil ist ein Segen, solange sie dezentral erfolgt.
Da haben sich die Bürger immer schon einen falschen Reim drauf gemacht, was aber nicht weiter stört, solange sie eben das tun, was von ihnen erwartet wird: die Welt als ein einziges Angebot an sie wahrzunehmen, wo es der Sache danach geht, lauter Dienste für fremdes Eigentum zu leisten.
Ich habe kein Problem damit, mich dienstbar zu machen. Die Dienstbarmachung der Menschen zum gegenseitigen Vorteil ist ein Segen, solange sie dezentral erfolgt.
Offenbar ist kein wechselseitiges Nützlichmachen, wenn auf der einen Seite Milliardäre rauskommen und auf der anderen Seite Löhne, von denen man nicht leben kann. Aber Hauptsache die Ausbeutung ist dezentral.
Das Problem ist weder die Nützlichmachung noch die Dienstbarmachung der Menschen. Die Probleme heißen:
Kollektivismus
Zentralisierung
Technokratie
Kontrolle
FremdregulierungFreiheit bemisst sich nicht daran was man tun kann, sondern daran was man tun darf.
Es ist natürlich genau umgekehrt. Das "dürfen" unterstellt ein Subjekt, dass darüber befindet. Das ist das Gegenteil von Freiheit.
Antwort auf Re: Die Nützlichmachung der Menschen zum gegenseitigen Vorteil ist ein Segen von jsjs.
jsjs schrieb am 03.03.2022 16:25:
Es ist natürlich genau umgekehrt. Das "dürfen" unterstellt ein Subjekt, dass darüber befindet. Das ist das Gegenteil von Freiheit.
Du irrst Dich: Das Dürfen unterstellt lediglich die Abwesenheit von Verboten.
Dürfen ist sozusagen der default value. Verbote sind hingegen das Werk handelnder Subjekte.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.03.2022 17:26).
Antwort auf Du irrst Dich: Das Dürfen unterstellt lediglich die Abwesenheit von Verboten. von Populist.
Populist schrieb am 03.03.2022 16:51:
jsjs schrieb am 03.03.2022 16:25:
Es ist natürlich genau umgekehrt. Das "dürfen" unterstellt ein Subjekt, dass darüber befindet. Das ist das Gegenteil von Freiheit.
Du irrst Dich: Das Dürfen unterstellt lediglich die Abwesenheit von Verboten.
Dürfen ist sozusagen der default value. Verbote sind hingegen das Werk handelnder Subjekte.
"Dürfen" bedeutet, dass du nicht das Subjekt der Entscheidung bist. Dass z.B. Freizügigkeit im GG steht, heißt eben, dass der Staat darüber entscheidet. Tiere dürfen nicht, sie machen einfach.