Der Beifang muss einfach auf die Quote angerechnet werden.
Wenn der Beifang nicht verkauft werden darf, aber von der Menge an Zielfisch, und damit dem Gewinn, abgezogen wird, werden die Fischer sich sehr viel Mühe geben den Beifang zu verringern.
Es gibt eine triviale Lösung
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Antwort auf Es gibt eine triviale Lösung von Dieter3.
Und wie soll der Beifang verhindert werden?
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Antwort auf Re: Es gibt eine triviale Lösung von teqq.at.
Technische Lösungen wie Arten-selektive Fangnetze und vor allem der Verzicht auf Grundschleppnetze sind sofort umsetzbar. Kostet zwei Cents mehr, deshalb kommt das nicht vom Fleck.
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Antwort auf Re: Es gibt eine triviale Lösung von teqq.at.
Das ist doch ganz einfach.
Wenn ein Boot eine Quote von 1t Zielfisch hat und ein Verhältnis Beifang:Zielfisch von 10:1, dann fängt es 11t Fisch bis die Quote erfüllt ist.
Wenn das selbe Boot aber maximal 1t fangen darf, dann werden 10,1t weniger Beifang gefangen.
Dann sinken entweder die Gewinne, oder die Preise steigen. So oder so, es wird weniger Beifang geben. Und ich weiß nicht wie Fischer Beifang verhindern können, evtl. mit Kameras, kleineren Probenetzen.... was weiß ich, aber ich mir sicher sie werden sich viel mehr Mühe geben als wenn Beifang absolut NULL negative Auswirkungen hat. -
Antwort auf Re: Es gibt eine triviale Lösung von Dieter3.
Dieter3 schrieb am 15.01.2022 18:31:
Das ist doch ganz einfach.
Wenn ein Boot eine Quote von 1t Zielfisch hat und ein Verhältnis Beifang:Zielfisch von 10:1, dann fängt es 11t Fisch bis die Quote erfüllt ist.
Wenn das selbe Boot aber maximal 1t fangen darf, dann werden 10,1t weniger Beifang gefangen.
Dann sinken entweder die Gewinne, oder die Preise steigen. So oder so, es wird weniger Beifang geben. Und ich weiß nicht wie Fischer Beifang verhindern können, evtl. mit Kameras, kleineren Probenetzen.... was weiß ich, aber ich mir sicher sie werden sich viel mehr Mühe geben als wenn Beifang absolut NULL negative Auswirkungen hat.Und da zeigt sich, dass es nur einfach ist, wenn man es sich wie Sie einfach macht. Der BEIfang heißt nicht so, weil der Kapitän Bei heißt, sondern weil er mitgefangen wird, also ein unvermeidlicher Mitfang, der nicht gewollt ist. Wenn man den verhindern könnte, würde man das machen, weil da neben wirklichem Müll auch immer wieder Tiere dabei sind, die man nicht, nicht derzeit fangen darf oder die schlicht ungenießbar oder sonstwie nicht als Fang geeignet sind. Das ist faktisch Ausschuß, den man wieder ins Meer wirft (bis auf den Müll, den muss der Kapitän entsorgen lassen.
Sobald man das Netz rausholt, ist der Beifang da drin, und der kann nicht vorher aussortiert werden. Ihre Ausführen sind abseits jeglicher Realität.
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Antwort auf Es gibt eine triviale Lösung von Dieter3.
Zumindest vor ein paar Jahren war es auch noch so, dass die Quoten für die diversen Fischarten einzeln auf die Fischer aufgeteilt wurden, also selbst wenn einem Fischer prinzipiell vermarktbare Arten gefangen hat, diese "Beifang" sind, wenn dieser nicht gerade auf diese Art eine Fangquote besitzt.
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Antwort auf Re: Es gibt eine triviale Lösung von Marcel Leutenegger.
Sind das die mit KI oder die, deren Lochumfang sich dynamisch verändert, wenn die falsche Sardine vorbeikommt?
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Antwort auf Re: Es gibt eine triviale Lösung von Dieter3.
schon wieder jemand der hier schreibt ohne sich auch nur eine Sekunde lang Gedanken zum Thema gemacht zu haben ... Fische sind keine "Kaffeebohnen" die über Laser und Luftdüsen sortiert werden können ... MfG
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (16.01.2022 08:53).
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Antwort auf Re: Es gibt eine triviale Lösung von teqq.at.
Steht schon im Artikel. Die Tiere am Meeresboden reagieren verschieden auf die Netze. Es gibt Bodennetze, die Öffnungen nach oben haben, damit alle Fische, die nach da fliehen, eine gewisse Chance haben zu entkommen.
Es gibt außerdem gute Versuche, mit gezielten Stromstoßen, nur die Fische aufzuscheuchen, die für den Fischer interessant sind. Das Netz rollert dann nur mittels Abstandrollen über den Meeresboden.
Die Zukunft könnte tatsächlich sein, dass an den Netzen Sensoren sind, die es dann erlauben, gezielt die Fische aufzuscheuchen, die von der richtigen Art und Größe sind.
Es sind gar nicht die Fischer, die Lobbydruck erzeugen, sondern die Großhändler, die möglichst viel, möglichst billigen Fisch anbieten wollen.
Ich bin für billige Nahrungsmittel, aber wo man es sich erlauben kann, sollte man den Tieren in den Meeren, Flüssen, Böden und Ställen schon auch ein bisschen Lebens- und Sterbensqualität gönnen, um nicht als Universalpottsau dazustehen.