Es gibt über die Sättigung der Grundbedürfnisse von Menschen hinaus - die jedenfalls momentan noch zu bewältigen wäre, ohne den Planeten zu schreddern - nur Bedürfnisse der sozialen und kulturellen Art.
Nun hat man es aber geschafft, die Versprechen zu Erfüllung dieser legitimen Bedürfnisse, an eine Lebensweise zu knüpfen, die für die Biosphäre tödlich ist. Das ist der Fehler im System und er ist nicht neu, zugrunde gegangen sind daran schon viele "Kulturen", nur zeigt er sich nun eben in Form einer weltumspannenden Wirtschaftsweise und hat diesmal entsprechend umfassende Konsequenzen.
Die Beispiele in sich stabiler Gesellschaften, die eben auf Grundlage ihrer kulturellen Leitlinien noch für sehr lange Zeit existieren könnten, gibt es hingegen auch, sie sollten zum Maßstab werden.