Antwort auf Re: Doch, genau das sind sie von Gast (13054).
Gast (13054) schrieb am 01.08.2024 13:50:
notenom schrieb am 01.08.2024 12:39:
Nur die Angst vor der vollständigen Vernichtung rettet uns (derzeit). Darum sind auch die Atomdrohungen aus Russland besorgniserregend, weil sie - zumindest der eigenen Bevölkerung - vermitteln sollen, dass das Risiko kalkulierbar wäre.
Also eigentlich sind es die Amis, die seit Jahren sowohl an taktischen Mininukes und an einem Raketenabwehrschild arbeiten. Um eben einen Atomkrieg für sie gewinnbar zu machen (Stichwort Abwehrschirm) oder die Wirkung von Nuklearschlägen stark lokal zu begrenzen und so ein Einsatzszenario bei Konflikten ähnlich wie im Irak oder Afghanistan zu ermöglichen (Stichwort Mininukes). Alles in schöner Tradition von Generälen wie LeMay und Lemnitzer.
Du solltest deine Nachrichtenquellen überprüfen. Die haben ganz offenbar eine ziemliche Schlagseite und nehmen es mit der Wahrheit nicht ganz so genau.
Ich sehe die Drohungen der Russen eher als nachdrückliche Forderung "Mischt euch nicht ein!", denn als Anzeichen dafür, dass sie generell einen auf atomaren Krieger machen zu wollen...
Ja, der Kreml hätte es gerne, wenn sich niemand bei den laufenden und noch geplanten Eroberungsfeldzügen in den Weg stellt. Daher wird auch vorgeschlagen, die russische Nukleardoktrin anzupassen, weil die "militärische Spezialoperation" gezeigt hat, dass Russland trotz nuklearer Drohungen weiterhin Widerstand geleistet wird.
Ryabkov: SVO showed the insufficiency of general formulations in nuclear doctrine
“The ignorance of our potential in this area by the West and, above all, by the NATO countries and some kind of internal conviction of this group that the worst will not happen, no matter how much they mock common sense, predetermines the need to say more clearly, clearly, and more definitely that could happen if they continue this,” Ryabkov emphasized.
https://tass.ru/politika/21347341
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (01.08.2024 17:49).