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  • Avatar von Axellarius
    • Axellarius

    500 Beiträge seit 15.11.2013

    Antwort auf Re: ber bessere bzw. beste Weg von RSchuster.

    Ich meine das, was ich geschrieben habe. Hast du Verständnissprobleme? Soll ich nachhelfen?

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  • Avatar von fuckup2
    • fuckup2

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.09.2022

    Antwort auf Re: Abschreckung nicht verstanden - Doomsday Device von jungspund.

    jungspund schrieb am 01.08.2024 13:52:

    Stimmy schrieb am 01.08.2024 11:50:

    Das wäre ein Doomsday Device - Weltuntergang auf Knopfdruck. Also die ultimative Abschreckung: Wenn jemand mich angreift, zerstöre ich die ganze Welt

    Das Doomsday Device funktioniert nur, wenn es garantiert sicher kein Bluff ist. Ohne eine Demonstration desselben ist es also nutzlos, und nach der Demonstration ebenfalls.
    Wenn man es mit einem Erstschlag erwischen kann, ist der Nutzen weg. Wenn der Erstschlag schief geht, ebenso, aber zynischer.

    In Summe: Nettes Skript für ein B-Movie-Spektakel im Emmerich -Style. Das wars dann auch.

    Ich wäre da nicht so optimistisch. Die Größe des Krawumm hängt von der Menge der Ingredienzen ab. Gestern noch 1kt getestet, morgen 1Gt einsatzbereit.

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    • Stimmy

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    Antwort auf Re: Abschreckung nicht verstanden. von foobar.

    foobar schrieb am 01.08.2024 13:44:

    Selbst eine einzelne 10Gt-Bombe wäre nicht viel anders, weil die meiste Energie ab einer gewissen Größe ins Weltall entweicht. Wenn man große Flächen zerstören will, braucht man viele Bomben.

    Darum schreibe ich ja: Unterirdisch. Stichwort: Storax Sedan, ein US-Atomtest.
    Wenn eine 104 kt Bombe, in gut 200m Tiefe unterirdisch gezündet, an der Oberfläche einen Krater mit 400 Meter Durchmesser und 100 Metern Tiefe verursacht hat, halte ich für recht plausibel, dass das Hunderttausendfache dieser Sprengkraft einen nuklearen Winter auslösen kann.

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  • Avatar von jungspund
    • jungspund

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.08.2002

    Antwort auf Re: Abschreckung nicht verstanden - Doomsday Device von fuckup2.

    fuckup2 schrieb am 01.08.2024 14:10:

    Ich wäre da nicht so optimistisch. Die Größe des Krawumm hängt von der Menge der Ingredienzen ab. Gestern noch 1kt getestet, morgen 1Gt einsatzbereit.

    Man kann zwar Bombendesigns nachrechnen (deshalb wurde FEM erfunden) und macht das auch. Die Botschaft "wir haben einsatzfähige A-Waffen" muss man aber per Demonstration übermitteln. Jeder Bluff wird auffliegen, spätestens, wenn die gesamte Installation als Potemkin ausspioniert ist.

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  • Avatar von Stimmy
    • Stimmy

    mehr als 1000 Beiträge seit 22.01.2018

    Antwort auf Re: Abschreckung nicht verstanden - Doomsday Device von fuckup2.

    fuckup2 schrieb am 01.08.2024 14:10:

    Ich wäre da nicht so optimistisch. Die Größe des Krawumm hängt von der Menge der Ingredienzen ab. Gestern noch 1kt getestet, morgen 1Gt einsatzbereit.

    Yep. Einmal bei der Testversion nur die initiale Atombombe mit ein paar kt Sprengkraft getestet, um plausibel zu sein. Stärker muss eine Fissions-Atombombe nicht sein, um die Kernfusion in der zweiten Fusions-Stufe zünden zu können. Und dann bei dem zur Abschreckung gebauten tatsächlichen Doomsday Device tatsächlich Lithiumdeuterid (den Fusionsbrennstoff für Wasserstoffbomben) statt Kochsalz in die vermutlich zwei Kernfusions-Stufen gefüllt, oder so ähnlich.

    Oder ganz blöd gesagt, bringe ich ja nicht zum ersten Mal:
    Eine Wasserstoffbombe, die ich von Größe und Gewicht her in meinen Händen halten könnte, wäre in der Lage, eine Großstadt in Schutt und Asche zu legen (ich denke an einen W80 Sprengkopf - 80cm lang, 30cm Durchmesser, 130kg schwer, 150kt TNT-Äquivalent). Diese Vorstellung und diese Energiemenge und Zerstörungskraft auf so kleinem Raum ist für mich immer noch ziemlich irre.
    Von diesem Gedanken ausgehend tue ich mich schwer zu glauben, dass es definitiv unmöglich sein soll, ein solches Doomsday Device unterirdisch zu bauen. Das Ding wird ja nicht per Rakete irgendwo hingeschossen, sondern darf ruhig tausende Tonnen wiegen.

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    • GrenSo

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    Antwort auf Re: ber bessere bzw. beste Weg von Axellarius.

    Axellarius schrieb am 01.08.2024 14:10:

    Soll ich nachhelfen?

    Ich hoffe doch, dass das nicht als Drohung zu verstehen ist?

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  • Avatar von foobar
    • foobar

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    Antwort auf Re: Abschreckung nicht verstanden. von Stimmy.

    Stimmy schrieb am 01.08.2024 14:11:

    foobar schrieb am 01.08.2024 13:44:

    Selbst eine einzelne 10Gt-Bombe wäre nicht viel anders, weil die meiste Energie ab einer gewissen Größe ins Weltall entweicht. Wenn man große Flächen zerstören will, braucht man viele Bomben.

    Darum schreibe ich ja: Unterirdisch. Stichwort: Storax Sedan, ein US-Atomtest.
    Wenn eine 104 kt Bombe, in gut 200m Tiefe unterirdisch gezündet, an der Oberfläche einen Krater mit 400 Meter Durchmesser und 100 Metern Tiefe verursacht hat, halte ich für recht plausibel, dass das Hunderttausendfache dieser Sprengkraft einen nuklearen Winter auslösen kann.

    Nein. Gegen große Vulkane sind selbst Atombomben Kleinkram.

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  • Avatar von Ackerwertzahl 100
    • Ackerwertzahl 100

    mehr als 1000 Beiträge seit 20.11.2022

    Antwort auf Re: Abschreckung nicht verstanden. von fuckup2.

    Warum? Das Wissen, wie etwas funktioniert, ist doch da. Wenn eine größere Stadt mit allen möglichen Gewerken intakt bleibt, können eine Menge Sachen weiter betrieben werden. Es gab mal ein Leben vor der Elektronik. Kühlschränke kann man mit einer Kerze betreiben. Metalle braucht man nicht fördern. Es stehen genügend Auto rum. Wer gut basteln kann, baut sich einen Holtzgasantrieb. Es gibt Leute, die arbeiten mit Töpferscheibe und händisch gesteuertem Brennofen. Wir fangen nicht bei Null an. Es kann durchaus Ecken geben, die weniger betroffen sind.

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  • Avatar von DerGutemitderRut3
    • DerGutemitderRut3

    697 Beiträge seit 25.01.2024

    Antwort auf Abschreckung nicht verstanden. von foobar.

    foobar schrieb am 01.08.2024 11:16:

    Nukleare Abschreckung hat zur Voraussetzung, dass die eigene Seite bereit ist, Atomwaffen einzusetzen

    Als Gegenschlag, nicht als Erstschlag.

    und Millionen unschuldiger Menschen zu töten.

    Das ist in diesem Zusammenhang ein notwendiges Übel.

    Sie muss die Folgen eines nuklearen Vergeltungsschlages – eine vollständige Zerstörung der eigenen Städte,

    Falsch: Man hat die Atomwaffen für einen Vergeltungsschlag, nicht für einen Angriff. Wenn man angegriffen wird, dann sind die eigenen Städte ohnehin Asche. Es geht in diesem Fall nur noch darum, die Städte des Gegners ebenfalls in Schutt und Asche zu legen, so daß dieser aus einem atomaren Angriff keinen Vorteil ziehen kann.

    Beim Einsatz von Atomwaffen in diesem Szenario spielt ein möglicher Vergeltungsschlag des Gegners keine Rolle mehr, denn er hat bereits einen Erstschlag durchgeführt.

    massive Klimaveränderungen und einen Zusammenbruch unserer menschlichen Zivilisation in Kauf nehmen.

    Wenn man mit Atomwaffen angegriffen wird, kann einem das egal sein.

    Bei Abschreckung geht es darum, daß der Gegner keinen Vorteil aus einem Angriff mit Atomwaffen ziehen kann und deshalb auf den Einsatz von Atomwaffen verzichtet. Dazu muß man zu einem wirksamen Gegenschlag in der Lage sein, selbst wenn man bereits von Atomwaffen getroffen wurde.

    So schauts aus.

    Leider werden wir in Zukunft eher mehr als weniger Staaten mit Atomwaffen sehen. Hätte Russland die Ukraine angegeriffen, wenn die Ukraine Atomwaffen gehabt hätte? Denke eher nicht.. Folgerichtig braucht man also Atomwaffen, wenn man in Frieden leben will, da in unserer Realität Garantien und Verträge zwischen Staaten zunehmend wertlos sind. Reminder: Russland hat der Ukraine territoriale Integrität garantiert dafür, das die Ukraine ihre Atomwaffen abgibt. Hätten sie sie besser mal behalten..

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