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Avatar von Algolieris
  • Algolieris

mehr als 1000 Beiträge seit 15.09.2008

Kassenleistung JETZT

Irgendwann wird die rituelle Beschneidung von Mädchen von den Krankenkassen bezahlt werden.

Man wird sagen, besser so als mit einer alten Schere im Hinterzimmer.

Wer es nicht glaubt, kann ja mal schauen, ob in Deutschland Kinder mit Hormonen behandelt werden mit denen man bis vor kurzem nur Sexualstraftäter chemisch kastriert hat...

Deutschland wird sich verändern und ich freue mich drauf!

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  • Avatar von Geronimo 67
    • Geronimo 67

    911 Beiträge seit 23.08.2016

    Antwort auf Kassenleistung JETZT von Algolieris.

    Ihren Kommentar werden wohl viele nicht verstehen. Danke, seh ich ähnlich.

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  • Avatar von DrM
    • DrM

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.01.2000

    Panikmache "chemische Kastration"

    Antwort auf Kassenleistung JETZT von Algolieris.

    Algolieris schrieb am 01.02.2024 16:34:

    Wer es nicht glaubt, kann ja mal schauen, ob in Deutschland Kinder mit Hormonen behandelt werden mit denen man bis vor kurzem nur Sexualstraftäter chemisch kastriert hat...

    Das mag zunächst grausam vorkommen, nach Ansicht der Mediziner erspart es den Betroffenen aber viel Leid!

    Mit Pubertätsblockern kann die vollständige geschlechtliche Differenzierung verhindert bzw. verschoben werden. Z.B. wird verhindert, daß sich bei einem Mädchen, das sich als Junge fühlt, Brüste entwickeln. Diese müssten dann später operativ entfernt werden, wenn sich das Mädchen nach Erreichen der Volljährigkeit für eine geschlechtsangleichende Operation entscheidet.

    Mit Pubertätsblockern wachsen die erst gar nicht und sollte sie sich eine geschlechtsangleichende Operation entscheiden, würde sie eine verspätete Pubertät durchlaufen.

    Super ist das nicht, kann aber überflüssige Operationen vermeiden!

    Wikipedia schreibt:
    GnRH-Antagonisten werden auch bei Kindern mit Geschlechtsdysphorie eingesetzt, um den Eintritt der Pubertät reversibel zu verzögern. Hierdurch erhalten die Kinder und ihre Familien Zeit, mögliche weitere Schritte wie geschlechtsangleichende Maßnahmen zu überdenken. Der Einsatz von Pubertätsblockern geht mit niedrigerer Suizidalität und positiven psychosozialen Effekten einher.

    https://de.wikipedia.org/wiki/GnRH-Analogon#Einsatz_in_der_Humanmedizin

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (01.02.2024 17:35).

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  • Avatar von Rimple Stroem
    • Rimple Stroem

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.08.2022

    Antwort auf Panikmache "chemische Kastration" von DrM.

    Wie kommen eigentlich Zehnjährige - vorwiegend Mädchen und in stetig steigender Zahl - auf die Idee, sich im falschen Körper zu befinden? Es würde den Betroffenen viel Leid ersparen, hierzu Forschung zu betreiben und die Ursache anzugehen.

    Siehe auch
    https://youtu.be/oR_RAp73ra0?si=OfbbI1bu4W7ynTt2

    Und im Übrigen, sexuelle Identität wieder an Körpernormen zu knüpfen ist antiaufklärerisch. Da halte ich es ausnahmsweise mit Alice Schwarzer.

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  • Avatar von DrM
    • DrM

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.01.2000

    Antwort auf Re: Panikmache "chemische Kastration" von Rimple Stroem.

    Rimple Stroem schrieb am 01.02.2024 19:57:

    Wie kommen eigentlich Zehnjährige - vorwiegend Mädchen und in stetig steigender Zahl - auf die Idee, sich im falschen Körper zu befinden?

    Ich weiß es nicht, kann mich auch nicht hineinversetzen, Es scheint aber immerhin eine so starke Mißempfindung zu sein, daß sich viele Betroffene schlimmen Operationen unterziehen, um sich wieder "normal" fühlen zu können.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Elliot_Page

    mal als Beispiel.

    Es würde den Betroffenen viel Leid ersparen, hierzu Forschung zu betreiben und die Ursache anzugehen.

    Die Nazis haben leider einiges zerstört:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Genderinkongruenz#Geschichte

    Was, wenn die Ursache eine Fehlentwicklung der geschlechtlichen Identität im Gehirn ist?

    Und im Übrigen, sexuelle Identität wieder an Körpernormen zu knüpfen ist antiaufklärerisch.

    Das sag mal jemandem, der einen Penis oder weibliche Brüste an seinem eigenen Körper für überflüssig bzw. sogar für einen Fremdkörper hält.

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  • Avatar von Rimple Stroem
    • Rimple Stroem

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.08.2022

    Antwort auf Re: Panikmache "chemische Kastration" von DrM.

    Ich weiß, dass Geschlechtsinkongruenz ein recht häufiges Phänomen ist. Sie betraf meinen unmittelbaren Freundeskreis bereits zu Kindergartenzeiten und begleitet mich seither mit aller Selbstverständlichkeit. Aber da war kein Leidensdruck, sondern Multiplikation der Möglichkeiten und das Bewusstsein einer Avantgarde anzugehören.

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  • Avatar von andimar
    • andimar

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.06.2004

    Antwort auf Re: Kassenleistung JETZT von Geronimo 67.

    > Ihren Kommentar werden wohl viele nicht verstehen.

    Es wäre schade, wenn es schon so weit wäre.

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  • Avatar von DrYueh
    • DrYueh

    mehr als 1000 Beiträge seit 23.05.2002

    Antwort auf Re: Panikmache "chemische Kastration" von DrM.

    Psychologische Fehlentwicklungen mit Körperverstümmelung zu behandeln finde ich schon mehr als fragwürdig, und bei Kindern schlicht kriminell. Da wären imo eher psychologische Methoden gefragt . Und wenn schon Hormonkeule, dann eine, die das natürliche Geschlecht unterstützt, und nicht sabotiert.

    Viele wachsen daraus wieder hinaus. Wer sich aber operieren liess (oder auch Pubertätsblocker genommen hat) wird für immer ein Freak bleiben. (Und ein Typ, der sich den Penis abschneidet, einen Fummel anzieht und dann eine richtige Frau sein will, ist der Inbegriff eines Freaks.) Schau dir mal die Selbstmordrate an und begründe, warum das für Patienten irgendwie nützlich sein soll. Denn: Eine OP verändert/zerstört den Körper, aber nicht den Geist, und letzterer ist kaputt. Das kann nicht aufgehen. Dann hast du neben einer kaputten Psyche auch noch einen kaputten Körper. Da verwundert die Suizidrate nur noch bedingt.

    Aber Ärzte und Industrie verdienen sich eine goldene Nase.

    Und nein, ich bin nicht transphobisch. Ich stelle nur fest, dass OP und Chemiekeule idR keine Lösung für die Betroffenen ist, und alles nur verschlimmert. Ausnahmen bestätigen wie meistens die Regel.

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  • Avatar von johndoe19
    • johndoe19

    497 Beiträge seit 02.02.2017

    Antwort auf Panikmache "chemische Kastration" von DrM.

    Mit Pubertätsblockern wachsen die erst gar nicht und sollte sie sich eine geschlechtsangleichende Operation entscheiden, würde sie eine verspätete Pubertät durchlaufen.

    Die Erfahrungen, die in einer auf Transsexualität spezialisierten Klink (Gender-Abteilung Tavistock-Klinik; mittlerweile geschlossen) besagen: Das mit der "verspäteten Pubertät" ist schlicht falsch. Die Folgen der Pubertätsblocker sind irreversibel.

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  • Avatar von DrM
    • DrM

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.01.2000

    Antwort auf Re: Panikmache "chemische Kastration" von johndoe19.

    johndoe19 schrieb am 03.02.2024 11:19:

    Die Erfahrungen, die in einer auf Transsexualität spezialisierten Klink (Gender-Abteilung Tavistock-Klinik; mittlerweile geschlossen) besagen: Das mit der "verspäteten Pubertät" ist schlicht falsch. Die Folgen der Pubertätsblocker sind irreversibel.

    Gibt es auch klinische Studien die das belegen oder geht es um Einzelfälle, in denen die Klinik verklagt wurde?

    Kurzes googeln bringt leider nur die üblichen Verbreiter von Verschwörungstheorien als Quelle ...

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